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Feenkrebschen

    • Re: Feenkrebschen

      Hi,

      hatte ich schon vermutet, denn Feeenkrebse sind eine absolute Rarität (als Lebendfutter), sehen aber fast so aus wie ausgewachsene Artemien. Deshalb meine Anfrage.

      Zu den Artemien: über ein Sieb giessen, um das Salzwasser los zu werden,spülen und dann an die Fische verfüttern. Für Wirbellose sind Artemien weniger geeignet. Weiss nicht wie gross sie Menge ist, die Du erhalten hast...Vorsicht bei der Verfütterung: Weniger ist ok!

      LG Klaus
      Wer aufhört besser zu werden, wird irgendwann aufhören gut zu sein. (P. Rosenthal 1916)
    • Re: Feenkrebschen

      ... und wenn du sie nicht verfüttern möchtest, nimm ein kleines Becken um die 10 l, füll ca. 1 cm hoch Sand ein, stell noch nen dekorativen Stein dazu oder leg ein paar Tonscherben rein, versetze ca. 10 l Leitungswasser mit 33 g Salz (für Meerwasserkonzentration, mehr geht auch, die Salzseen, wo diese Tiere normalerweise vorkommen, besitzen zum Teil eine noch höhere Salinität) und füll das ein. Die Tiere kannst du gleich zugeben, die meisten werden's schaffen. Man kann mit etwas Filtermulm animpfen, muss aber nicht.
      Solange noch keine Algen wachsen, fütterst du 2 bis 3x die Woche mit Spirulinapulver, ganz wenig in Wasser aufgeschlämmter Trockenhefe oder Sera Mikrozell. Später werden Wände und Dekogegenstände von Algen besiedelt, dann fressen die Artemia die Beläge.

      Spätestens dann ist so ein Becken ein Selbstläufer, in dem man nur ab und zu Regenwasser nachfüllen muss. Die Tiere vermehren sich je nach Zufütterung ein wenig (populationserhaltend) bis bestens.

      Die sind echt nett! Wir haben zwei solche Salzpfützen in den Kinderzimmern (der ersten Ausgabe der Splash lag ein Tütchen mit Artemieneiern bei), die brauchen nicht viel Pflege, sind schön zu beobachten und ab und zu fällt auch etwas Lebendfutter für die Fische ab. In kleineren Behältern geht das natürlich ebenso, aber 2 l in der Vase sind schneller zum Kippen gebracht als 10 l. Für eine dauerhafte Haltung ist das etwas größere Beckelchen stressfreier.

      Wirbellose fressen Artemien übrigens auch, spätestens wenn sie im Süßwasser gestorben sind.

      Cheers
      Ulli
      "Dunkel die andere Seite ist ..." - "Yoda, halt die Klappe und iss endlich deinen Toast!"
    • Re: Feenkrebschen

      "Ulli Bauer" schrieb:

      ... und wenn du sie nicht verfüttern möchtest, nimm ein kleines Becken um die 10 l, füll ca. 1 cm hoch Sand ein, stell noch nen dekorativen Stein dazu oder leg ein paar Tonscherben rein, versetze ca. 10 l Leitungswasser mit 33 g Salz (für Meerwasserkonzentration, mehr geht auch, die Salzseen, wo diese Tiere normalerweise vorkommen, besitzen zum Teil eine noch höhere Salinität) und füll das ein. Die Tiere kannst du gleich zugeben....

      ... und danach kippen die dann ganz von selbst aus den Latschen......

      Sorry, Ulli, aber Artemia reagieren hochempfindlich auf frisches Salzwasser, weil das sehr aggressiv ist. Grundsätzlich sollte man Meerwassertiere immer nur in gereiftes Salzwasser (mindestens eine Woche stehen lassen) setzen, ansonsten sind die Verluste himmelhoch!
      LG Jutta
    • Re: Feenkrebschen

      Danke für den Hinweis.
      Umsetzen in frisches Salzwasser hat hier (bei Artemia) lustigerweise funktioniert, aber klar - wenn's beim einen klappt, heißt das ja noch lange nicht, dass es bei anderen ebenso hinhaut.

      Cheers
      Ulli
      "Dunkel die andere Seite ist ..." - "Yoda, halt die Klappe und iss endlich deinen Toast!"
    • Re: Feenkrebschen

      Hi Ulli,
      ihr habt knochenhartes Wasser, oder? Könnte sein, daß das der Problematik etwas entgegen wirkt.

      Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, daß es bei den meisten Leuten nicht klappt und viele verzweifeln an der Frage, wie man z.B. Artemia aufziehen kann. Auch ich hatte lange Streit mit dem Thema, bis mir Jens (Der Seepferdchenmensch) mal erklärt hat, was es mit frisch angesetztem Salzwasser so auf sich hat. Seitdem kann ich auch Artemia züchten :)

      War nicht bös gemeint, aber die Frisch-Salzwassermethode führt in vielen Fällen zu toten Tieren. Auch z.B. bei Amano-Larven. Es kann bei dem ein oder anderen gut gehen, aber in der Mehrzahl der Fälle geht es daneben.
      LG Jutta