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AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Vermehrung Gabun Fächergarnele

    • Re: Vermehrung Gabun Fächergarnele

      Moin,

      ich hab bisher Amanos, Atyopsis spinipes und Atya gabonensis mit unterschiedlichem Erfolg nachgezogen. Das Setzen der Larven vom Süßwasser ins Seewasser war bei allen drei Arten problemlos und unmittelbar möglich.

      Der wirkliche Knackpunkt bei den Arten ist aus meiner Erfahrung der Wechsel der fertigen Junggarnelen vom Seewasser ins Süßwasser.

      Fertige Amanos habe ich immer verlustfrei vom Seewasser direkt ins Süßwasser setzen können.

      Atyopsis spinipes brauchte einige Stunden Umgewöhnung um lebend ins Süßwasser zu kommen. Ausfälle sind mittlerweile recht gering, da ich die Aussichten nun recht gut einschätzen kann.

      Bei Atya gabonensis hab ich noch keine echte Transfer-Lösung gefunden und so sind von ca. 50 fertigen Junggarnelen nur 4 lebend ins Süßwasser gelangt.

      Ich hoffe dass ich da noch erhellende Erfahrungen sammeln kann, aber leider tragen die Gabonensis nicht so häufig wie die Spinipes.

      LG Bernd
      Nicht vergessen wohin man eigentlich will.
    • Hey,



      ich hab mal interessante Nachrichten zum Thema Atya Gabonensis-Nachzucht. (Foto anbei)



      Ich habe erfolgreich EIN Exemplar als Nachwuchs in meinem Becken.



      Das Becken sieht so aus:

      250 Liter

      2 Rotrücken skalare

      ca 80 Neons

      3 Amanos

      3 Atya Gabonensis PLUS 1



      Die Nachzucht ist gewissermaßen zufällig entstanden. Das Becken ist (offensichtlich) nicht dafür geeignet eigentlich. Interessant ist vielleicht für euch, dass ich kein Brackwasser brauchte. Das Aquarium lief ganz normal, bis ich feststellte dass zwischen Pflanzen-Wurzeln ein kleines Würmchen "lebte" nach einer Weile Entwicklung hat es sich als Atya Gabonensis herausgestellt. Juhuu :) "es" ist mittlerweile 3,5 cm groß in etwa und hält sich hauptsächlich im Torf bei den Wurzeln (in der Nähe des Ausströmers) auf. Während die Großen immer direkt vor dem Ausströmer auf einer Wurzel sitzen.



      ich kann mir das nur so erklären, dass sich unter den Pflanzenwurzeln mit dem Sand etc. sich so ein Biotop gebildet hat, dass den Verhältnissen im Brackwasser sehr nahe kommt und der Nachwuchs sich so entwickeln konnte.



      Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?



      LG

      Danny
      Bilder
      • Atya Gabonensis Nachwuchs.jpg

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