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GLASGARTEN - Environment Aquarium Soil
AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Schnecken für weiches Wasser

    • Miesmuschel schrieb:



      Viele Probleme entstehen auch dadurch das die Aquarien zu klein sind. Von den in Mode gekommenen Nanobecken und Qube halte ich nix. Da ist kein biologisches Gleichgewicht zu etablieren. Die dämpfende Wirkung der Wassermasse fehlt. Je größer die Becken, je träger die Abläufe, je stabiler das Gleichgewicht.... :thumbup:
      Den Absatz unterstütze ich SO nicht. Natürlich stimmt es, dass ein Gleichgewicht leichter in einem großen Becken zu erreichen ist. Für Ökosysteme gilt immer: ja größer, desto stabiler, keine Frage. Dennoch lassen sich auch in kleinen Becken stabile Verhältnisse erreichen. Wobei meine persönliche Meinung dahingehend tendiert, dass ich Becken unter 20 Liter definitiv als zu "wackelig" empfinde.Hier muss man dann schon arg schauen was man treibt- ein großes Becken verzeiht diverse Fehler, einfach weil ein gewisses Maß an Pufferwirkung da ist. Aber man könnte ja die diversen Fehler auch vermeiden, dann muss man sich nicht rausreden, dass ein großes ;) Becken benötigt wird.

      Übrigens: Ich habe eine wunderschöne blaue Posthornschnecke in einem techniklosen 12-Liter-Kunststoffdingens (nochmal Danke an Mowa für den Tipp), in welchem ich meine Perlhuhnbärblinge aufziehe. Da ist kein Bodengrund drin, kein Futter, nur Mulm, etwas Moos, ne Menge Kleinstlebewesen, Wasserasseln und ein paar Würmchen. Diese Schnecke musste aus meinem 80er ausziehen, da sie Gehäuseschäden (graue Stelen) bekam. Diese Schnecke hat in den letzten 2 Monaten ihre Größe verdoppelt, alle Schäden sind weg und sie leuchtet wundervoll blau. Wasserwechsel mache ich in der Pfütze nahezu keinen, alle 3 Wochen kommt da mal ein Brennesselblatt rein, ein Walnussblatt liegt da noch herum.
      Wie passt das zu eurer Theorie?
      Wohlgemerkt 12 Liter- die Jungfische werden darin ohne zufüttern groß... :D
      lg Simone

      Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?

      „Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.“
      v. Bertolt Brecht
    • Hei, das deckt sich mit meinen Beobachtungen.
      Solange der Mulm luftig, Flockig und hell ist, ist es ein anderer als dunkler, feiner im Untergrund oder Filter.
      Nimm mal 3cm Schlamm in die Box, dann dreht sich das ganze und die Schnecken bekommen Schäden.
      Dann gibt es auch schwarze Stellen am Boden der Box, die nach Schwefelwasserstoff riechen. Das ist aber wieder ein anderes Problem.
      Irgendwie kommt da noch Sauerstoffmangel (Sauerstoffzehrung) in Filter oder Boden oder dem ganzen Becken dazu.
      Das ist genau das was auch Bienengarnelen nicht mögen und manche Moose (z.b.. Weeping).
      Riccia dagegen liebt das..die bricht zusammen, wenn ich überfällige HMF reinige.
      Froschbiss ebenso.
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • zu Post # 19:
      Mach mich nicht platt.

      Kennst Du hier den Artikel :
      Forum > Aquaristik allgemein > Wasserchemie > " Aktion "Pro Humin" ".

      Da ist auch ein Link zu einer wissenschaftlichen Abhandlung zu Huminstoffen im Aquarium :saint: .
      (Leider kann ich selbst nicht linken).

      Muß man wohl langsamer ansteigen lassen, wenn man mit Humin anfängt.
      __________________________________

      zu Post # 18:
      Natürlich werden nicht alle Schnecken an der gleichen Stelle beschädigt,
      aber wenn viele in einem Beutel rumkullern, dann leidet als erstes das dünnschalige Ende der einstigen Jungschnecke.
      Ich denke da an die viele verunstalteten Rennschnecken in den Läden wo da Ende zubröckelt ist, aber das sontige Gehäuse sehr schön.
      Wildfänge im Handel werden ja nicht so lange unterwegs sein, daß so arge Säureschäden entstehen und
      im heimatlichen Habitat wird das Wasser ja wohl gestimmt haben :thanks: .

      :whistling:
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • *offtopic on*:
      Natürlich kannst du linken....oben in der Leiste beim Beitrag verfassen den 5ten Button von recht drücken (der, der aussieht wie ein Stück Kette, liegt zwischen "Schriftfarbe" und"Bild"). Da den Link einfügen, ggfs. noch einen neuen Namen für den Link vergeben und das wars. Kinderleicht :saint:
      *offtopic off*
      lg Simone

      Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?

      „Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.“
      v. Bertolt Brecht
    • Hallo Barbara,

      plattmachen will ich dich ganz bestimmt nicht. :huhu: Mir geht es um den Hinweis darauf das nicht alles was für Garnelen (nur als Beispiel) gut ist nich unbedingt auch für Schnecken (nur als Beispiel) gut ist. Humistoffe sind nicht grundsätzlich schlecht, aber auch nicht für jeden Beckenbewohner in der gleichen Konzentration verträglich.


      Hallo Barbara,

      als Säureschäden würde ich das nicht bezeichnen. In der Fachliteratur spricht man von Korrosion. Diese wird überwiegend durch Mangel an Mineralien im Wasser hervorgerufen. Leider ist es mittlerweile tatsächlich so das solche Schäden auch im natürlichen Habitat der Schnecken vorkommen. Das liegt überwiegend daran das die Wasserqualität sich auf Grund von eingriffen des Menschen in das Ökosystem verändert hat. :(


      Hallo Simone,

      man kann auch ein Marmeladenglas voll Wasser machen, auf die Fensterbank stellen und warten. Irgend wann stellt sich auch dort ein Gleichgewicht ein, wenn man es in Ruhe lässt. Das stimmt schon. Wir reden hier über Aquaristik und darauf beziehe ich mich. Les dir mal die Foren durch und achte mal darauf welche Endlos langen Diskussionen über Filter gehalten werden. Diese Diskussionen habe zum größten Teil den Hintergrund das es ständig Probleme mit der Wasserqualität gibt. Hinterfragt man dann um welche Beckengröße es sich dreht sind das überwiegend Becken unter 30 Liter. So meine Erfahrung ?(

      Rausreden will ich mich nicht, ist eine rein Sachliche Feststellung ;)
      Beste Grüße Rudi :huhu:

      Wenn ich alt bin wird ich nur noch meckern - das wird ein Spaß :S
    • Guten morgen
      Das ist klar, das größere Becken stabiler laufen.
      Besonders meine 112er mag ich sehr gerne und hätte am liebsten einen ganzen Keller voll damit.
      Das es Schnecken darin immer besser geht von den Gehäusen her, kann ich nicht beobachten.
      Das gleiche Szenario wie bei den Kleinen. Läuft das Becken eine Weile, gehts los mit den Schäden.
      Da sind Kleinere handlicher, leichter grundzureinigen und zu beeinflussen.
      Und darin haben meine Schnecken auch die besseren Gehäuse.

      Ja, Schnecken in ihrem Biotop haben teils verherende Gehäuse. Daran sind aber nicht wie immer die Menschen schuld, sondern die Natur.
      Der ewige Kreislauf aus werden und vergehen.
      Auch dort gibt es Eintrag von Biomasse, die unter Sauerstoffabschluss zersetzt und eutrophierung. Das ist ganz normal.
      Schaut Euch Tylomelania an, die ja aus Gewässern mit hohem ph kommen und grundsätzlich sehr korridierte Gehäusespitzen haben.
      Ich bin sehr stolz auf meine Jungen Yellow Spotted im Kardinalsgarnelenbecken, deren Häuschen perfekt wachsen :happy:
      Im gleichen Becken, die Jungen Tylomelania Patriarchalis haben ehr Neigung zu zerkratzten Gehäusespitzen. Jetzt verat mir mal einer warum??? Die werden schon mit auffälliger Spitze gebohren...was hab ich falsch gemacht? ;(
      Warscheinlich ist die Hornschicht einfach nur dünner? Oder bei den meisten Schnecken isi das "Babygehäuse" bzw. Die Gehäusespitze soooo zart, das es bei leicht wiedrigen Umständen gleich weggefressen ist? Das ist ireparabel und wenn die Bastschicht erstmal geschädigt ist, können Säuren jedweder Art ungehindert angreifen.
      Irgendwo gab es mal eine Skitzze, wie sich ein Schneckengehäuse aufbaut.
      Schnecken können das nicht reparieren. Das gehäuse wächst von der öffnung her, nicht von der spitze. Das ist erledigt, so wie bei Menschen die Fingernägel oder Haare. Da machst Du nixmehr.

      Vg Monika

      Ich kann mit dem tablet auch keine links kopieren und einfügen und abtippen is mir zu langwierig.
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Huhu, dass Schnecken ihre Gehäuse nicht reparieren können, stimmt halb ;).
      Sie können Löcher sehr wohl von innen "flicken", indem sie an den Stellen mehr Kalk anlagern. Nur die Hornschicht nicht - ist die einmal weg, bleibt sie auch weg.

      Interessante Diskussion! Schnecken können allerdings auch mit Hilfe ihres Mantelgewebes aus dem Wasser Mineralien entziehen, sie sind also nicht alleine auf die Aufnahme mit der Nahrung angewiesen. Wie es aussieht (subjektive Beobachtung ...), nehmen sie aber in der Nahrung verbaute Mineralien besser auf - meine Paradiesschnecken sind wieder schön, seit ich regelmäßig Mineralfutter gebe. Die Alten haben nun nur noch halb hässliche Häuschen, der Neuzuwachs ist super, die Jungen sind komplett hübsch.

      Das mit dem Mulmsaugen kann ich bestätigen. Achtet man auf hellen, fluffigen Mulm, sind die Schnecken schöner als in Altbecken mit dunklem, eher feinem Mulm.

      LG Ulli
      "Dunkel die andere Seite ist ..." - "Yoda, halt die Klappe und iss endlich deinen Toast!"
    • Ui die Ulli...schön das Du da bist :happy:

      Dazu das sie flicken können, muß die Versorgung aber besser werden. Und das ist es meistens ehr nicht.
      Optisch bleiben die Schäden leider bestehen.

      Welches Mineralfutter nimmst Du gerne?
      Da fällt mit wieder das Multifit teichmineralfutter ein, das ich damals für die Apfelschnecken angeschafft hatte.
      Das war super und meine Äpfelchen perfekt <3 muss mal kramen, ob in der Dose noch was drin ist. Leider schwimmt das Zeug.
      Zwischen Wasserpflanzen war es aberp kein Problem.

      Ich würde auch für Danio Erythromicron und Perlhühner gerne ein Futter mit mehr Mineralien nehmen. Die Alten werden immer so krum und bucklig. Habe diese Woche gelesen, das Fische Mineralien auch am besten übers Futter verwerten.
      Aber ausgesprochenes Mineralfutter hab ich irgendwie grad nicht auf dem Schirm? Wobei..ich könnte ja das Multifit in den Mörser befördern und dem Flockenfutter zusetzen?
      Wenn jemand ein als Mineralfutter ausgelobtes Fischfutter kennt, immer her mit dem :D Namen.
      Vg monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Ja, ich hab ein TIERISCH schlechtes Gewissen, dass ich so selten reinschneie, und gelobe (mal wieder - *seufz*) Besserung ...

      Ich habe mal das Mineralfutter von Peters Laden getestet (SchneckoFit), das war schon ziemlich gut, und jetzt hab ich von Jürgen Ideker das Mineral UpTake bekommen. Das schaut noch einen Tacken besser aus.
      Die schlechte Nachricht für deine Fische: Beide Futter sinken. Das UpTake zerfällt allerdings relativ schnell, und die Schnecken und Krebse müssen sich regelmäßig mit den Guppys, Leopardbärblingen und Red Shinern drum streiten. Für die Fische ist es jedenfalls auch ziemlich interessant, sie fressen da sehr gern dran rum.
      "Dunkel die andere Seite ist ..." - "Yoda, halt die Klappe und iss endlich deinen Toast!"
    • Ah ok, das Schneckofit könnte natürlich helfen.
      Leichter zu beschaffen ist das Dennerle shrimp mineral. Was hälst Du davon?
      Das ander muß ich mal googeln, wie man da rankommt.

      Ich würde ja mal versuchen, ihr Granulat mit Montmorillonit und Calcoumcarbonat aufzuwerten, aber ich weiß nicht wieviel da für Fische und Becken zuträglich wäre?
      Bei garnelenfutter hab ich das schon gemacht. Dennerle Proteinplättchen leicht ansprühen, pulver drüber...überschüssiges absieben und schnell auf der Heizung trocknen. Sieht dann aus wie das Dennerle mineralfutter :D
      Ich hatte soviel davon und das mußte auch weg...
      Das könnte ich natürlich mit anderm Granulatfutter auchmal versuchen.
      Vg monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hallo,

      @Miesmuschel, was sagst du denn zum Thema CO2 Zufuhr und dessen Auswirkung auf die Häuser von Schnecken?
      Könnte die nicht auch Grund für Gehäuseschäden sein?

      Im Internet habe ich einige Beiträge dazu gefunden, das Korallen und Schneckenhäuser extrem leiden durch die erhöten CO2 Werte in den Meeren.

      Dann müßte sich eine CO2 Anlage am Becken ja auch negativ auf die Schneckenhäuser auswirken?

      Gruß, Tanja
      Gruß, Tanja
    • Hallo Tanja,

      Wozu brauchst Du co2 in deinem Aquarium? Seh dir mal die ganze Diskussion um die Umwelt an. Wir haben zu viel CO2 in der Atmosphäre und reden von saurem Regen! Und viele Aquarienfreunde pumpen sich das CO2 noch zusätzlich ins Becken. Das macht keinen Sinn. Und im Sauren Regen hast Du auch die Antwort auf deine Frage. Zum Ersten reagiert das CO2 auf direktem Wege mit dem Kalk im Schneckengehäuse, zum Zweiten ändert (senkt) CO2 den PH Wert, was wiederum die Gehäuse angreift. Beides ist nich gut für Schnecken, Muscheln und Garnelen. CO2 Ist in jedem Natürlichen Kreislauf im Aquarium ausreichend vorhanden. Zumal die Pflanzen nachts Sauerstoff verbrauchen und CO2 produzieren. Nun kenne ich dein Aquarium nicht, vielleicht stellst Du es mal etwas genauer vor. Pauschal darf aber davon ausgegangen sein das in den meisten Aquarien ein zu dichter Besatz ist und von daher eine Belüftung mehr Sinn macht als CO2 zuzuführen.

      Hast Du denn konkret Gehäuseschäden bei deinen Schnecken. Wenn ja, beschreibe diese bitte mal oder zeig Bilder davon.

      Gruß und viel Erfolg mit deinem Aquarium

      Rudi
      Beste Grüße Rudi :huhu:

      Wenn ich alt bin wird ich nur noch meckern - das wird ein Spaß :S
    • Hallo Rudi,

      in meinem 30 Liter Nano Becken, welches nur von PHS und BS bewohnt wird, habe ich auf eine CO2 Zufuhr verzichtet, eben wegen der Schnecken. ;)
      Denn nach meinen Recherchen im Internet zufolge, ist CO2 eben schädlich für Kalkgehäuse.
      Die Pflanzen wachsen natürlich um ein vielfaches langsamer als mit CO2 Zufuhr.

      Nur in meinem 54 Liter Ganrnelenbecken, wo Süßwassertang die Hauptbepflanzung ist (das Becken ist voll damit), habe ich Bio CO2 angeschlossen.
      Und seit der Tang sich enorm vermehrt hat, zeigt der CO2 Langzeittest auch nurnoch ein Dunkelgrün, weil die Pflanzen alles verbrauchen.
      Das CO2 aber auch schlecht für Garnelen ist, war mir nicht klar. :o

      Besatz sind über 100 Neocaridina davidi, und wenige Schnecken wie TDS und Blasenschnecken

      Gruß, Tanja
      Gruß, Tanja

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Abnoba75 ()

    • Hallo Tanja,

      bei mir läuft ein 300 Liter Becken mit Fischen, Garnelen, Muscheln und Schnecken. Die einzige Technik am Becken ist ein Luftbetriebener Filter und eine Beleuchtung. Wie ich diese baue kannst Du hier sehen:

      Filter, Filtereigenbau und Wasserwechsel

      Genau so läuft ein 80 Liter Becken mit Fischen, Schnecken und Garnelen. Ein reines Garnelenbecken betreibe ich genau so. Meine Pflanzen werden weder gedüngt noch verwende ich CO2. Die Pflanzen schneide ich alle paar Wochen zurück, sonst wuchert das Becken zu. Pflanzen brauchen nicht nur CO2 zum Wachsen, Phosphat, Mineralien usw. benötigen sie auch. Was immer wieder unterschätz wir ist die Tatsache das Du, wenn Du CO2 ins Wasser gibst Sauerstoff aus dem Wasser verdrängst. Wasser kann nur eine begrenzte Menge an Gasen aufnehmen. Wenn die Pflanzen nachts Sauerstoff verbrauchen kann der dann auch mal knapp werden. Frag dich mal ob die Pflanzen so schnell wachen müssen oder ob ein langsamer Wuchs, der den Vorteil hat das Du nicht so oft Pflanzen stutzen musst, nicht sinnvoller ist... ?(

      CO2 greift, auf Grund der PH Wert Senkung, alle Schalen von sämtlichen Krustentieren an. Wie stark die Schädigung ist hängt von der Konzentration ab.

      Gruß
      Rudi
      Beste Grüße Rudi :huhu:

      Wenn ich alt bin wird ich nur noch meckern - das wird ein Spaß :S
    • Hallo Frank,

      ja, das was du schreibst, ist mir in der letzten Zeit auch öfter durch den Kopf gegangen und ich hatte eh schon drüber nachgedacht, ob ich nicht auch das Garnelenbecken ohne Bio CO2 laufen lassen sollte.

      Denn wenn Garnelen eins lieben, dann ist es sauerstoffreiches Wasser.

      Allerdings sind wir hier ja im Bereich der Schnecken.. drum nur eine kurze Frage noch, damit ich nicht ein extra Thema dafür öffnen muß:
      Sollte ich die Flasche Bio CO2 einfach zu ende laufen lassen, bis nix mehr kommt, damit die Umstellung für die Pflanzen langsamer von statten geht, oder direkt einfach die Co2 Zufuhr stoppen?

      Für die Tiere wird es ja auch eine Umstellung im Bezug auf den ph Wert, von dem jetzigen ph 7 auf 7,6 -7,7.


      Gruß, Tanja
      Gruß, Tanja

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Abnoba75 ()

    • Hallo Tanja,

      Änderungen gehen in der Natur immer langsam von Statten...... Also langsam auslaufen lassen. Was Du hin und wieder testen lassen solltest ist der Phosphatgehalt im Wasser. Zu hohes Phosphat kann bei Schnecken weiße Wachstumsränder verursachen. Wenn Du einen Luftbetriebenen Filter in Becken hast kannst Du das auch an der Blasenspur der Luft die aus dem Filter kommt erkennen. Kurze Spur mit zügig zerplatzenden Blasen -> Gute Wasserqualität. Lange Blasenspur mit Feinen Blasen oder leichter Schaumbildung -> schlechte Wasserqualität.
      Beste Grüße Rudi :huhu:

      Wenn ich alt bin wird ich nur noch meckern - das wird ein Spaß :S
    • Was ist denn zu hoch bei Phosphat?

      Und nein, in dem Becken ist ein Aquaell Pat mini mit einem Sera L 150/300 Schwamm installiert.

      Die Flasche Bio CO2 müßte eh in balde erneuert werden, von daher wird es jetzt nicht mehr lange dauern, bis die zu Ende ist. Die wenigen Schnecken in diesem Becken werden sich freuen. :happy:



      Gruß, Tanja
      Gruß, Tanja
    • Phosphat kommt überwiegend mit dem Futter ins Wasser. Nur der kleinste Teil vom Phosphat im Futter wird von den Tieren wirklich verwertet, der Rest geht ins Wasser, was grundsätzlich nicht schlecht ist. Es ist unter anderem Dünger für die Pflanzen. Solange nicht zu viel ins Wasser kommt ist alles ok. Wenn die Pflanzen anfangen zu kümmern und Algen dafür um so Besser wachsen ist das meist ein Anzeichen dafür das der Phosphatwert zu hoch ist. Es kann aber durchaus sein das das Leitungswasser mit Phosphat belastet ist und Du so bei jedem Wasserwechsel den Phosphatgehalt im Wasser steigerst. Meist testen die Zooläden das Wasser kostenlos.

      Grundsätzlich brauchst Du eigentlich sehr wenig um das Aquarienwasser zu Pflegen. Der beste Indikator ist der das Du deine Tiere jeden Tag einige Minuten genau beobachtest und darauf achtes ob sich ihr Verhalten geändert hat. Das ist ein sicheres Anzeichen das was nicht stimmt. Dann gild es die Ursache zu finden. Schnecken zeigen sehr schnell und genau ob was nicht in Ordnung ist. Sind sie munter unterwegs? Oder hocken sie in einer Ecke. Sind sie Fühler ausgestreckt oder wie ein Korkenzieher geringelt? Haben die Gehäuse weiße stellen oder Löcher? Und so weiter........

      Lerne deine Tiere kennen, dann siehst Du was sie brauchen.

      Gruß
      Rudi
      Beste Grüße Rudi :huhu:

      Wenn ich alt bin wird ich nur noch meckern - das wird ein Spaß :S
    • Hei, das Problem mit dem Phosphat ist, das es ausfällt und im Boden und Filter ablagert.
      (Es ist ja in diesen Zeiten gang und gäbe, das man Phosphat zudüngt ;) )
      Es reißt dann auch Calcium an sich, welches dann den Schnecken nichtmehr zur Verfügung steht.
      Das kann man bei manchen Texen über Eutrophisierung von Gewässern nachlesen, Googel weiß alles..
      Entfernt man den Filterdreck und Mulm mit dem ausgefallen Phosphat, wachsen die Gehäuse sofort gesund weiter.
      Meine Becken haben alle keine Co2Anlage. Die versorgen sich selbst damit und bei Lowtec, also kühl und 0,3-0,5 Watt reicht das spielend aus um mind. 80% aller Pflanzen gesund zu halten.
      Eindrucksvoll ist, wie Schneckengehäuse nach Grundreinigungen von älteren Becken wieder gesund weiterwachsen.
      Für mich ist ganz klar. Der Schlamm ist schuld, nicht die Co2Anlage.
      Auch die Pflanzen wachsen nach Grundreinigung wieder besser. Was eigentlich unlogisch ist, weil durch Mulm und Schlamm, der nichtmehr von Bakterien abgebaut werden, weil er schlicht nimmer da ist, dann müsste auch Co2 weniger werden und die Pflanzen bockig, ist aber nicht so...das Gegenteil ist der Fall.
      Wobei es Pflanzen gibt die verdreckte Filter lieben. zb. Hornkraut und Riccia. Die motzen dann, bis der Filter wieder gewisse Depots gebildet hat. Andersrum geht zb. Weepingmoos oder auch andere Moose fast kaputt, wenn der Filter kurz vor Ende im Gelände ist und die Pumpenkammer sich leersaugt. Die sind dann fahl und bräunlich. Nach Filterputzen wachsen sie weiter als wäre nix gewesen.

      Bees sind auch anfällig. Die gleiche Parallele zu den Wasserwechselringen bei den Schnecken. Wenn das losgeht, dauert es auch nichtmehr lange, bis die Bees motzen. Die sind sozusagen eine Alarmanlage. Komischerweise wachsen PHS in frischen Soilbecken sehr gesund, obwohl keine Kh und ein niedriger PH herrschen.

      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!