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Punktol Intensivbad?

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    • Punktol Intensivbad?

      Hallo. Leider habe ich von einemr Versender zwei Regenbogenfische mit Ichtyobefall erhalten. Ich habe Sie in ein Becken mit dem kleinsten Beatz verfrachtet, da ich derzeit kein Qaurantänebecken habe. Punktol habe ich, aber auch große Hemmungen es ins Becken zu kippen. Eignet sich das Medikament auch für Intensivbäder einzelner Tiere? Die Parasiten scheinen nicht auf die anderen Tiere überzuspringen. Daher wollte ich ungern alle mit Punktol vergiften.


      VG Arthur
    • hei, ichtio kann man primamit großen wasserwechseln, bzw wechselbädern ausrotten.
      Die bilden ja schwärnmer und bei 80%wasserwechsel entfernt man 80%der schwärmer.
      Schau mal bei bernd kaufmann auf der seite unter alternative behandlungsmethoden.
      aquamax.de

      Haben die fische den befall überstanden, sind sie dagegen imun.

      Vg monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Ichtyo alternativ, boah ... :o !?!

      Früher nahm ich das Medi eSHa-Exit, aber das geht nur bei Fischen.
      Jetzt hab ich in den Gemeinschaftsbecken mit Garnelen das Sera-Protazol.
      Da hat es mir leider meinen kleinen Pfeffersalmler weggerafft ;( . Bei dem kam es später, aber dann ganz viel.
      Insgesamt find ich die Mittel gut, aber ist halt beides Chemie und 80% Ww muß man sowieso machen.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • hei, das funktioniert bei allen prasiten und bakterien.
      Wenn man regelmßig große wasserwechsel machen kann, entfernt man die krankheitsherde aus dem becken.
      Deswegen mag ich altwassersysteme nicht so gerne. mit alteingessenen fischen passiert da normal nix, aber mit neuzugängen kann es schon ärger geben
      Vg monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • hei, im leitungswasser können nährstoffe sein, die cyanos immerwieder nachfüttern.
      Vorneweg orthophosphate, die man nur messen kann, wenn die wasserprobe erhitzt wird.
      Oder wasserwerk befragen.

      Naja, was gegen fischparasiten hilft, muss nicht unbedingt gegen cyanos helfen.
      Vg monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hi,

      Den Ichtyio (Ichtyiophtirius multifilis) kenne ich jetzt seit fast 50 Jahren. Eigentlich ist es ein Parasit der sich in der Schleimhaut von Fischen einnistet, dann seine Schwärmer frei setzt, die sich erneut an einem Fisch einnistet. Weil ich fast nie Fische in Zoohandlungen kaufe (und wenn nur bei bestimmten) habe ich ihn in meiner Anlage schon lange nicht mehr gesehen.

      Intensiv- oder Kurzbäder helfen da gar nichts. Punktol o.ä. (das was das Wasser blau macht), neuere Mittel machen das Wasser eher grün, hat früher geholfen. Damit mag man eine aktuelle Infektion bekämpfen können. Langfristig hilft nur eine gute Beckenhygiene, Quarantäne bei neuen Fischen und Wasserwechsel, Wasserwechsel. Wasserwechsel. Und kauft mit dem Verstand und nicht mit dem Herzen ein :)
      mfg Hans
    • cheraxfan schrieb:

      Hi,

      Den Ichtyio (Ichtyiophtirius multifilis) kenne ich jetzt seit fast 50 Jahren. Eigentlich ist es ein Parasit der sich in der Schleimhaut von Fischen einnistet, dann seine Schwärmer frei setzt, die sich erneut an einem Fisch einnistet. Weil ich fast nie Fische in Zoohandlungen kaufe (und wenn nur bei bestimmten) habe ich ihn in meiner Anlage schon lange nicht mehr gesehen.

      Intensiv- oder Kurzbäder helfen da gar nichts. Punktol o.ä. (das was das Wasser blau macht), neuere Mittel machen das Wasser eher grün, hat früher geholfen. Damit mag man eine aktuelle Infektion bekämpfen können. Langfristig hilft nur eine gute Beckenhygiene, Quarantäne bei neuen Fischen und Wasserwechsel, Wasserwechsel. Wasserwechsel. Und kauft mit dem Verstand und nicht mit dem Herzen ein :)
      Da hast du schon recht. Mit dem Versender habe ich bis jetzt gute erfahrungen gemacht. Manche Arten kann man eben nicht Privat bekommen und im Versand ist man darauf angeweisen was kommt. Das Garnelenhaus (da stammen die Tiere nicht her) beweist ja, dass es auch gute Versender gibt. ;) Die Tiere kamen mit Ichtyio hier an. Mit Beckenhygiene hat das in dem Fall also nix zu tun.

      Das ständiges Wasserwechseln in jedem Fall präventiv wirkt glaube ich auch nicht. Bei einer akuten Infektion natürlich nötig um die Schwärmer zu entfernen.
      Wäre mal Interessant, wenn sich jemand wissenschaftlich mit den Bakterienkulturen, Parasiten und Krankheitserregern in Alt- und Frischwasser auseinandesetzt. Das Meiste dürfte sich ohnehin im Filter abspielen.

      Bis dahin ist folgendes bisher das Überzeugendste.

      deters-ing.de/Gastbeitraege/Altwasser_.htm

      Da bin ich bekennender Fan ;)


      VG Arthur
    • Ja, die 'Deters-Seiten' sind immer wieder aufschlussreich! Schlamm wird bei mir nicht angerührt! Und wenn ich mal etwas absauge, kommt der Schlamm in die Wasserreservoirs für mein Gießwasser, das in Notfällen auch Aquarienwasser ist.

      Das Einzige, was mich auch weiterhin grübeln lässt, sind wie oben beschrieben ggf. Krankheitserreger, die akkumulieren (tun sie das wirklich?), und dann Natrium und Chlorid. Einerseits. Andererseits sind die Becken aber nun schon Jahre alt, und es läuft (noch) alles rund.

      Jedes Mal, wenn Fische neu dazu kommen, befürchte ich möglichen Befall. Damit muss ich wohl leben!
    • Maja schrieb:

      Hi Arthur,
      um welche Art von Regenbogenfische handelt es sich denn?
      Eine Wärmebehandlung ist möglich wenn Du die Fischies eh schon separiert hast.
      Voraussetzung ist natürlich die Art kann über einen kurzen Zeitraum höhere Temperaturen vertragen.
      Hi Maja,

      danke für den Tipp. Sind Lake Tebera Regenbogenfische. Kommen aus einem See im Hochland Papua Neu-Guineas. Mögen es gerne etwas Kühler. Den Befall bin ich aber inzwischen los.


      Zweiter schrieb:

      Ja, die 'Deters-Seiten' sind immer wieder aufschlussreich! Schlamm wird bei mir nicht angerührt! Und wenn ich mal etwas absauge, kommt der Schlamm in die Wasserreservoirs für mein Gießwasser, das in Notfällen auch Aquarienwasser ist.

      Das Einzige, was mich auch weiterhin grübeln lässt, sind wie oben beschrieben ggf. Krankheitserreger, die akkumulieren (tun sie das wirklich?), und dann Natrium und Chlorid. Einerseits. Andererseits sind die Becken aber nun schon Jahre alt, und es läuft (noch) alles rund.

      Jedes Mal, wenn Fische neu dazu kommen, befürchte ich möglichen Befall. Damit muss ich wohl leben!
      Hallo Zweiter,

      ja das sehe ich ganz genauso. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich die Erreger akkumulieren. Ich halte es eher für wahrscheinlich, dass sich durch den Stress der Tiere beim WW und die veränderten Wasserwerte dadurch Krankheitserreger ausbereiten. Ist jetzt aber meine private Theorie. Kommt natürlich auch immer auf Bestz etc an.

      Ich vermute Na und Cl sammeln sich im Schlamm und werden in geringen Mengen vielleicht auch von Pfnazen aufgenommen. (?)


      VG Arthur