GARNELENHAUS - ONLINESHOP
GLASGARTEN - Environment Aquarium Soil
AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Welcher pH-Wert ist nun "richtig"? Gibt es neue Erkenntnisse?

    • Welcher pH-Wert ist nun "richtig"? Gibt es neue Erkenntnisse?

      Guten Morgen,

      vor ca. einem knappen Jahr habe ich meine Garnelen-Becken auf Osmosewasser und Environment-Soil umgestellt. Ich halte Taiwaner, Crystal Red, blaue Tiger und Pinto-Mischlinge. Das funktioniert auch alles relativ gut, auch wenn im Moment Winterpause zu sein scheint. (bei den blauen Tigern ist es allerdings von Anfang an so gewesen, dass die sich nicht so rege vermehren)
      Aufgesalzen wird mit Bee Shrimp Mineral GH+ bzw. Liquid Mineral GH+. Der pH-Wert in den Becken war von Anfang an bei 5,5 - und ist es heute immer noch. (gemessen mit jbl-Tropfentest)
      Nun habe ich in einem Forum eines anderen großen Händlers gelesen, dass ein pH unter 6 keinesfalls gut für die Tiere sein soll.
      Obwohl es bei mir funktioniert, macht man sich ja bei solchen Aussagen ja erstmal einen Kopf und hinterfragt etwas.

      Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Sind pH-Werte unter 6 langfristig ein Problem für die Tiere?

      Mit erzgebirgischen Grüßen

      Stefan
    • Hallo Monika,

      danke schonmal für Deine Meinung.
      Ich habe es eben mit dem "Kop drum machen" ebenso gehalten, zumal ich der Meinung war so gut wie überall gelesen zu haben, dass Taiwaner und Co von pH 5,5-7,0 gehalten werden können.
      Wenn ich dann aber eben bei einem doch recht erfahrenen Züchter lese, dass der Optimalwert eigentlich 6,5 ist (und 5,5 und 6,5 ist ja schon ein relativ großer Unterschied) fange ich schon an zu überlegen.
      Obwohl mir meine Tiere eigentlich keinen Grund dazu geben.

      Gruß
      Stefan
    • Hallo Stefan,
      das hat Monika recht, die "tatsächlichen" Werte können von den üblichen Tests die wir in der Aquaristik verwenden abweichen, aber man sollte sich eh nicht zu sehr auf "genaue Werte" versteifen, ein pH Wert zwischen 5,0 und 7,0 wird von den Tieren gemocht, daher haben wir den Environment Soil auch auf 5,5-6,5 eingestellt.
      Als die Taiwaner damals noch recht neu waren, haben diverse Züchter auf einen pH von 5,0 geschworen und da ging es nachwuchstechnisch dann richtig ab,...

      Eine Aussage dass ein pH unter 6,0 keinesfalls gut für die Tiere sein soll kann ich nicht nachvollziehen, wird da eine Begründung genannt? Wäre dem so, dann würden wir heute z.B. bei den Taiwanern (Shadow Bee) wohl nicht so gut auf deutsche Nachzuchten zurückgreifen können, denn als die damals noch schwindelerregend teuer waren und daher nur von wenigen Verrückten importiert wurden, haben die sie bei pH Werten unter 6 in Mengen vermehrt, sodass sich auch bald Normalsterbliche die Nachzuchten leisten konnten...

      Bei Tigergarnelen habe ich aber schon öfter gelesen dass die sich bei mittelhartem Wasser besser vermehren,... wir haben sie aber früher auch auf Soil gezüchtet... evtl. ist es von der Herkunft abhängig und es dauert seine Zeit, bis sie sich an neues Wasser gewöhnt haben...
      Grüße
      Carsten

      Bitte keine geschäftlichen Anfragen per PN oder als Beitrag im Forum.
      Unter der eMail-Adresse carsten@garnelenhaus.de bin ich für Dich da.
    • Hallo Carsten,

      danke für Deine ausführliche Meinung.
      Eine Begründung habe ich nicht wirklich gefunden. Nur, dass es eben unter pH 6 extrem schwer wäre Taiwaner zu halten. Viel besser wäre pH 6,5-7. Da wird sogar empfohlen KH auf Soil zuzugeben um den pH höher zu treiben?!
      Naja, egal, mich beruhigt es schonmal, dass einer der Garnelen-Pioniere von diesen "neuen Erkenntnissen" noch nichts gehört hat.
      Die Geschichte mit den Taiwaner habe ich nur recht spärlich mitbekommen. Ich hatte Mitte 2009 meine Becken wegen Hausbau alle aufgegeben. Da hatte ich für die ersten Pandas irgendwie einen Preis von 999.- € im Kopf.
      Angefangen habe ich erst wieder 2014 mit den Garnelen. Und nachdem ich mich Anfang 2016 mühevoll in die Thematik Soil eingelesen hatte war ich nun schon etwas geschockt.

      Grüße
      Stefan
    • Ich muss mich jetzt auch mal hier einklinken, da mir dieses Thema fast den letzten Nerv raubt.

      Ich wundere mich warum alle meine Garnelen nicht so richtig loslegen wollen mit der Vermehrung. Habe x Möglichkeiten durchgekaut.

      Die Sache mit dem pH wert habe ich bisher auch nie so sehr ernst genommen. Dachte Wasser aufsalzen mit GH+ und pH knapp 7 und fertig der Salat, ähm Wasser. Dann bin ich in anderen Foren auch darüber gestolpert und habe doch mal mein aufgesalzenes Wasser gemessen. Mich traf der Schlag, weit unter 6 und da wars mir logisch, warum die Garnelen bei grossen Wasserwechseln danach so apathisch waren und von Paarungsschwimmen keine Spur weit und breit. Dann der Hinweis, das es wohl üblich ist wenn man über Mischbettharz zum Schluss das Osmosewasser jagt, dass der pH wert dann trotz aufsalzen viel zu niedrig bleibt. Woran das liegt, kann ich mir nicht wirklich erklären. Also habe ich dann mal knapp 0.5 grad KH dazu gelegt und schwups pH war bei ca 6.3-6.5. Dieses wenige KH ist bei meinem Soil innerhalb weniger Stunden wieder weg und der pH wieder im Keller und Garnelen träge.
      Ich frage mich sowieso seit je her wie wichtig KH bei Soil zum einfahren ist. Vom logischen Verständnis her muss ja Soil etwas zum adsorbierten/arbeiten bekommen um vernümpftig einzufahren, so ganz ohne KH hat's nie so recht geklappt bei mir. Aber eine wirkliche Antwort habe ich auch noch nie so richtig drauf gefunden. Selbst beim RedBee Sand wird sich gekonnt rausgeredet, indem nie ein Wort zu KH fällt. Auch beim ADA wird nur von Wasserwechsel gesprochen, aber welchen Stellenwert KH hat, erfährt man nie.
      Ja was nun tun? Weiter machen mit täglich etwas KH dazu bis der Soil seine Aggresivität verliert? Und/Oder Humin dazu? Oder doch Mironekuton Steine rein statt aller paar Tage das Pulver? In einem Becken mit den Steinen ist der pH endlich vernümpftig genug, dafür blühen mir überall die Bart und Pinselalgen (vermutlich mein Fehler, aus Angst vor diesen Algen hab ich fast null Eisendünger gegeben), wo ich letztendlich den hohen Anteil an Silikaten in den Steinen beschuldige.

      Ich verwende neu den Cal Aqua Labs Black Earth Soil. Dieser sieht genial aus und ist schön formstabil. Habe mich mal für diesem entschieden, da mir bei sämtlichen ungedüngten Soils die Fadenalgen sämtliche Becken plätteten. Erst mit dem normalen HELP liefs am besten, aber dieser gefiel mir im Gegensatz zu den Black Earth nicht so wirklich.
      Auch neutrale Balsaltkiese habe ich durch. Da lief ja gleich mal gar nix bei mir. Aber auch da würde ich mir heute einiges erklären können. Wenn ich immer so saures Wasser bei Wasserwechsel in fast neutralen Becken kippe, kein Wunder, das die Pflanzen und Mikrofauna jedesmal hopps gehen müssen, die dann meine Filter und Boden in Form von viel Mulm extrem schnell zu setzen...

      Ja, irgendwie rückt jetzt die Option mit Regenwasser wieder näher, aber eben ein Risiko bleibt das ja auch...
      LG aus der Schweiz
      Daniela
    • Hallo Daniela,
      Wasserchemie ist doch gar nicht so schwierig.
      Erstmal gibt es. In der Aquaristik kein Rezept nehme Zutat A mit Zutat B und es funktioniert.
      Du kannst 100 Becken mit gleichen Voraussetzungen aufsetzen, trotzdem wirst Du Hundert verschiedene Biotope haben.
      In dem einen boomt es, im anderen nicht.
      Zum PH Wert,
      reines Osmosewasser sowie auch Regenwasser hat einen ph von 7,0 aber!!! sobald dieses mit der Luft in Berührung kommt reichen die kleinen Mengen CO2 aus um den PH Wert zu drücken.
      Die Frage ist, was brauchen unsere Kleinen??
      Herr Shirakura hat das vor Jahren schon richtig erkannt, einen leicht sauren PH Wert.
      Warum?
      Weil die Tiere in ihren Biotop genau diesen vorfinden.
      Das es bisher einen Händler gibt, der auf einmal meint das es nur mit PH Safe Material geht finde ich unseriös und entspricht auch gegen seine älteren Meinungen zur Bee bzw. Taiwaner Zucht.
      Wenn man die Tiere auf Soil hält kann es keinen PH Sturz geben, weil ein Soil nicht nur nach unten, sondern auch nach oben den PH Wert korrigiert.
      Zeigt der Soil keine Wirkung mehr ist es kein Problem diesen mit Huminstoffen von Shirakura,Salty Shrimp,Humin Aktiv, JBL Tropol e.t.c. zu " stabilisieren".
      Ich gebe diese Produkte vom ersten Tag der Einrichtung zu, schon im angemischten Wasser, damit eventuelle Differenzen nicht zu groß sind.
      Welcher Soil ist ne reine Geschmacksfrage, der Shirakura eignet sich z.B. zum Sofortbesatz- Notfallbecken, aber das Pflanzenwachstum ist mit Abstand das schlechteste von mir getesteten Soils.
      Der soll ja Zeolith Partikel eingearbeitet haben ob es wirklich so ist kann Dir warscheinlich nur Carsten oder Frank beantworten können, den diese haben den erst Salonfähig gemacht.
      Jedem Anfänger würde ich nur!!!! diesen Soil empfehlen.
      Ich habe mir mal spasseshalber nen 54 Liter " Ausschußbecken" mit Soil Malaya eingerichtet.
      In der Einlaufphase nach ca. 2 Wochen habe ich meine Tiere von ph 6 auf dieses Becken von ph 4,7 gesetzt.
      Ohne Eingewöhnung kein Prob, die waren putzmunter.
      Vermehrt haben sie sich richtig ab PH 5,5.
      Asiaten haben unsere Kleinen früher ständig unter PH 6 vermehrt.
      Heute kauft man Soil und ph Safe dazu damit die Kleinen sich vermehren.
      KH hat im Soil bei der Bienenzucht nichts zu suchen und gerade bei neutralen Bodengrund sind die Huminstoffe durch nichts zu ersetzen.
      Wenn es mal nicht klappt mit der Vermehrung experimentiere mal ein bisschen mit dem Leitwert und der Temperatur,wobei ich meinen Garnelen die wohlverdiente Winterpause aufgrund der nicht beheizten Becken gönne.
      LG sendet :whistling: Reiner
    • Vielen lieben Dank, Rainer, für deine ausführliche Antwort.
      Genauso habe ich bisher auch immer gedacht. Daher waren meine ersten Versuche Leitwert verändern, indem ich bis auf knapp 300mcs aufsalze. Das hat schon gut geholfen. Vielleicht auch weils den KH dadurch auch auf knapp 0.5 Grad anhebt? Temperatur war im Sommer immer um die 24-25 Grad und jetzt um die 22Grad und nirgends liefs.
      Hatte mir auch mal Planarien eingeschleppt, die ich stark im Verdacht hatte so sehr alles zu stören. Die sollten nun hoffentlich weg sein, aber so richtig läufts noch immer nicht.
      Ich finds einfach nicht das Problem.

      Die einzigen die sich wie die Karnickel vermehren sind die Tai Mischer. Nicht mal die Redfirer wollen mehr. Ok Babaultis und Grossärme im Gesellschaftsbecken laufen recht gut. Aber die Royalbauen Tiger, Aura Blues, SCR, PRL, Raccon Tiger und sämtliche Neos wollen nicht. Die letzten 3 Überlebenden Tais haben sich anscheinend erholt, aber die wollen auch nimmer mehr vermehren. Ich glaube fast nicht, das es mit der Winterpause zu tun haben soll. Die hatte ich auch schon im Verdacht, aber die Temperatur geht nicht unter 20Grad und Mineralien sollten auch immer ausreichend sein. Schadstoffe schliesse ich auch aus. Ich könnte mir nun noch die Startpopulation vorstellen, zu wenige mit immer 10 Stück? Fühlen sie sich deshalb nicht wohl? So richtig glaub ich das aber auch nicht.
      LG aus der Schweiz
      Daniela
    • Hallo Daniela,
      Planarien werden absolut überbewerte ,z.B.in einen meiner 20 Liter Cubes habe ich z.B. ca.250 RSM und rote Pintos drin.
      Diese sind entstanden obwohl das Becken Planarien enthielt.
      Habe mir diese damals über Moosbälle vom " Billig Garnelendiscounter" eingeschleppt.
      Ende letzten Jahres habe ich diese aber mit No Planaria erfolgreich bekämpft weil die Planarien mich visuell störten.
      Meiner Meinung nach reicht schon ein Leitwert von 50 Microsiemensfür die Bee Haltung aus, solange dabei ein täglicher Wasserwechsel stattfindet. ( in der Natur leben die kleinen ja auch nicht bei LW 200 sondern bei minimalen LW).
      Nur in der Natur fließt ständig neue Wasser ( Mineralien) nach, deshalb ist es für uns bequemer das Wasser auf einen höheren LW einzustellen.
      Sitze die Vermehrungspausen einfach aus, es kommt der Tag X wo es wieder läuft.
      Das Du es richtig machst, siehst Du doch bei Deinen Mischern.
      Eins unterschreibe ich Dir, das es mit Sicherheit nicht alleine mit dem PH oder LW zusammenhängt.
      LG sendet Reiner
    • Moin Daniela,
      die KH ist und bleibt bei uns in der Beezucht bei 0, da haben wir und viele andere Züchter einfach die besten Erfahrungen mit gemacht. Ein KH+ Produkt macht da keinen Sinn, ist ja auch sinnlos, weil der Soil die KH wieder schluckt.
      Auch pH Werte bis 5,0 haben zu erfolgreichen und massenhaften Nachzuchten geführt. Leider bringt ein niedriger pH Wert mit sich, dass sich die Bakterien nicht so wohl fühlen. Hier helfen wir ihnen mit Mineralien wie dem Mironekuton, insbesondere den Kleinstlebewesen im Boden hilft das.

      Was du mit den trägen Garnelen beschreibst, nicht selten ist hier eine zu hohen Keimdichte im Bodenbereich ursächlich. Träge Garnelen und Nachwuchs der nicht hochkommt, oder Sexfaulheit lassen mich zuerst an sowas denken. Manchmal hilft schon den Boden regelmäßig gut zu mulmen, machst du sowas? Hast du viele kleine Mitbewohner im Boden, Hüpferlinge, Muschelkrebse, kleine Würmchen etc.? Wenn die fehlen, dann kommt es nicht selten leicht zu einer hohen Keimbelastung im Boden, da das "Aufräumkommando" fehlt und auf die Garnelen wirkt sich das so stark aus, weil diese auf dem Boden leben.

      Ich würde dir empfehlen den Boden vorsichtig, aber gründlich zu mulmen und dann Mironekuton Pulver überall auf dem Boden dünn verteilen. Das sinkt dann auch in die unteren Bodenschichten und hilft dort den Bakterien und Kleinstlebewesen. :)

      Hast du noch Mironekuton da? Sonst schick mir per pn doch einfach deine Adresse, dann sende ich dir etwas zum veruchen zu.
      Grüße
      Carsten

      Bitte keine geschäftlichen Anfragen per PN oder als Beitrag im Forum.
      Unter der eMail-Adresse carsten@garnelenhaus.de bin ich für Dich da.
    • Hei ja, von der Keimbelastung und evt auch Phosphatdepots im Boden bin ich überzeugt, das die Garnelen an der Vermehrung hindern wenn ein Becken länger steht. Frisch aufsetzen wirkt da auch so oft wunder. Schon ein 12 Literbecken mit 1cm Soil und einem Hmf. Kann die Garnelen überzeugen, das Familienplanung was feines ist. Das zu machen kostet etwa 25€, 2Stunden Arbeit und 2 Tage Wartezeit.
      Das ist nicht schlimm und man kann mit wenigen Garnelen mal testen ob es klappt.
      Auch eine Temperaturabsenkung auf 20 grad nehmen die Garnelen wahr und wenn es in ca. 4 Wochen aufwärts geht, ploppen die Eier auf. Wirst sehen, das klappt.
      Vg Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hallo Daniela, Rainer und Carsten,

      danke für Eure Meinungen und Erfahrungen.
      Durchgemulmt habe ich meinen Bodengrund in den Soil-Becken auch noch nicht. Ich wüsste aber auch nicht so recht wie, da es jetzt nicht so viel freie stellen gibt wo ich den Bodengrund "umgraben" könnte. Klar, nach ca. einem dreiviertel Jahr habe ich langsam an der Frontscheibe gesehen, dass sich der Bodengrund langsam mit Mulm "füllt". ich habe dann Substratreiniger reingeben und ich bin der Meinung der Mulm wird weniger. (was ja eigentlich darauf schließen lässt, dass es doch aktive Bakterienkulturen dort im Boden gibt, oder)
      An Mineralien gebe ich nur wöchentlich eine Messerspitze Montmorillonit (auf 45-50 Liter), aber die Wirkungen des Mironekuton lesen sich schon erstmal sehr gut. Vielleicht werde ich das mal ausprobieren.
      Diese ph-Safe-Geschichte habe ich nun nochmal etwas nachgelesen. Irgendwie will sich da bei mir der Kreis nicht so recht schließen. Zumindest nicht in dem Sinne, dass es der pH-Wert ist, der den Tieren zu schaffen macht. Zumal man bei diesem Ansatz gegen die Funktionen des Bodengrundes arbeiten muss.
      Die Bakterienarmut (und evt. damit verbundene Probleme) klingen da für mich erstmal wesentlich schlüssiger.

      Gruß
      Stefan
    • Hei, zum Thema mulmen.
      Von Jbl gibt es diesen Nanomulmer.
      Mit dem kann man auch mit Bodendeckern mulmen.
      Einfach vorsichtig aufsetzen und leicht rütteln.
      Wie stark das Ding zieht, hängt davon ab, wie hoch der Eimer steht.,evt Hocker unterstellen.
      So dass das Wasser ganz langsam mit dem Mulm angezogennwird. Ruhig solange an einer Stelle, bis nixmehr rauskommmt

      Wenn keine Bodendecker da sind, nehm ich am liebsten den Finger.
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hallo Zusammen, danke euch allen für die rege Teilnahme.

      Das mit dem mulmen habe ich auch schon länger durch. Die Becken, die es betrifft sind frisch aufgesetzt vor ca 2 Monaten, Soil Schicht ist 1-2cm, mit klassischen HMF und Mini Pad Pumpenantrieb. Habe mal ein Bild der Becken angehangen. Ich habe in allen Garnelenbecken nur noch Aufsitzer, die sind wesentlich einfacher in der Handhabe und brauchen ja auch nicht so eine Substrathöhe, die dann zumulmen kann. Trotzdem zu viel Mulm kann es fast nicht sein, da ich wirklich ganz ganz wenig zufüttere. In anderen Becken vorher hatte ich immer mehr gegeben und dementsprechend auch der Mulm. Da waren die Garnelen schon vom vollgefuttert sein, träge. Und natürlich die Keimbelastung. Die war da definitiv zu hoch. Die ersten Garnelen sind mir ja an Trübungen verendet. Seitdem füttere ich eher zu wenig als zu viel.
      Kleinstlebewesen habe durch in der Tat nicht sehr viel, nur die kleinen Würmchen die durchs Wasser schlängeln und Mützenschnecken. Zuviel von Hüpferlingen und co möchte ich ja auch nicht, aber etwas dürfte es schon noch mehr sein.
      Was mir aber in dem Zusammenhang einfällt, ich habe vor dem Soil einfüllen, bis auf das rechte Becken, immer vergessen Mironekuton auf den Boden zu streuen. Erst hinterher auf die Wasseroberfläche was dann auf den Boden sank. Soll es echt das sein, weshalb das erste Becken (ganz rechts) am ehesten läuft? Danke dir, Carsten, für dein liebes Angebot mit dem Pulver zusenden. Ich habe erst wieder das Pulver geordert. Überlege aber die Steine nochmals zu nehmen. Scheinen mir fast besser zu sein, da die ja als Depot wirken. Läppert sich aber im Preis. Bei 40l brauche ich schon fast ein halbes Kilo Steine und das mal 4. Aus zwei Becken (zweite von rechts und mitte) habe ich die neuen frischen Steine weg geschmissen, da dort Planarien waren. Wollte auf Nummer Sicher gehen, damit die Steine und Soil nicht das Panacur adsorbieren und meine Napfis später gefährden.

      Wenn ich euch einmal bei diesem Thema dran habe, hätte ich noch eine Frage zu dem Bacter AE. Sollte ich das wirklich täglich geben oder reicht es auch aller paar Tage? Wo ichs täglich gab, nährte es eher die Kahmhaut und setzte sich am Scheibenrand ab und dort gammelte es. Ausserdem gebe ich wenig anderes Plättchenfutter. Deshalb habe ich jetzt immer abgewechselt, damit die Garnelen auch hungrig und in Bewegung bleiben. Und ich rühre es neu in Wasser an, damit es nicht auf der Oberfläche schwimmend verbleibt. Aber das ist schon etwas umständlich und so richtig dosieren kann ich es bei insgesamt 14 Becken unterschiedlichster Grössen und Besatz dann auch nicht.
      Bilder
      • Aquas 5x45l.jpg

        160,01 kB, 1.135×852, 86 mal angesehen
      LG aus der Schweiz
      Daniela
    • Ein kleiner Tipp zum Bacter AE: Fingerspitze leicht anfeuchten, in die Dose tippen, unter Wasser abspülen.
      Dann bleibts nicht auf der Wasseroberfläche und bäbbt sich auch nicht an die Scheiben. Ja ich weiß, auf der Dose steht "aufs Wasser streuen", aber das Zeugs geht nur schwer unter.
      Abgesehen davon empfinde ich sonen Löffel als zu viel, meine Fingerspitze find ich da passender von der Menge.
      lg Simone

      Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?

      „Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.“
      v. Bertolt Brecht
    • Hallo zusammen,

      ich werde es mal mit Euren Tipps, Monika und Barbara, versuchen, auch wenn es nur vorbeugend ist. Sichtbarer Mulm befindet sich wie schon gesagt nur zwischen Scheibe und Soil. Bisher war ich eher auf dem Trip, das Biotop möglichst in Ruhe zu lassen (bis auf Wasserwechsel und ein wenig Pflanzenrückschnitt).

      Zum BacterAE: Da ich auch verschiedene Futtersorten habe habe ich das Bacter bis jetzt auch nur 1-2 mal pro Woche gefüttert, zusammen mit ShrimpBaby. Dass es übermäßig lange auf der Oberfläche schwimmt kann ich nicht sagen, am nächsten Früh war die Wasseroberfläche stets wieder klar.

      Gruß
      Stefan
    • Hei, danke für die Bilder, sieht super aus...

      Ich machs Pulver immer in den Löffel und tip den Löffelstiel leicht auf die Glaskante, das nur ganz wenig reinrutscht.
      Irgendwelche Pflanzen die bis hoch gehen sind praktisch, dann können sie überschüssiges Pulver und die Kahmhaut fressen.
      Und das tun sie auch. Ich gebs so 2x in der Woche und an 2 andern Tagen die gleiche Menge Betaglucan
      Vg monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!