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Wasseraufbereitung und Lagerung für Wasserwechsel

    • Wasseraufbereitung und Lagerung für Wasserwechsel

      Hallo Zusammen

      Ich bin gerade dabei ein Red Bee Becken aufzubauen, das mit Soil als Bodengrund versehen werden soll.

      Damit sich der Bodengrund im Becken nicht zu schnell verbraucht und ich das Wechselwasser schon auf den Werten des Beckens haben möchte bevor ich es einfülle, soll es im Vorfeld entsprechend aufbereiten werden.

      Dazu möchte ich das Wasser vorher in einen Kanister füllen, in dem sich schon Soil befindet, und nachdem sich die Wasserwerte angepasst haben dieses für den Wasserwechsel nutzen.

      Nun zu meiner eigentlichen Frage:
      Wie lange kann ich Wasser, egal ob Osmose oder Leitungswasser in Kanistern lagern ohne das es schlecht wird?
      (Natürlich wird der Kanister nicht bei 40 Grad in der Sonne gelagert :0)

      Wie wird das bei euch gehandhabt?

      Gruß Quercus
    • ach, du meintest doch: " keine Wahnsinns Angelegenheit " ...

      Quercus79 schrieb:

      aus: Bodenfilter im Durchströmbetrieb:
      Der Austausch des Soils einmal im Jahr sollte denk ich mal auch nicht eine Wahnsinns Angelegenheit sein bei einem 90 Liter Becken.
      und nun versuchst Du mit "Trick" den Bodengrundwechsel hinauszuzögern - gar nicht so unüberlegt... :thumbup:

      Quercus79 schrieb:

      Dazu möchte ich das Wasser vorher in einen Kanister füllen, in dem sich schon Soil befindet, und nachdem sich die Wasserwerte angepasst haben dieses für den Wasserwechsel nutzen.
      Idee!!!
      Aber mal abwarten was andere Forenteilnehmer/innen dazu für Meinungen haben :whistling:
      ><(((º> Gruß Angus <°)))><
      TOGETHER WE WILL FIND THE SOLUTION
    • Haha..das ist nur ein Gedanke gewesen ;0)

      Hab mir gestern übrigens bei jemanden ein Becken angeschaut der Red Bees abzugeben hat da sie sich zu gut vermehren. ;0)
      Er hat nen ADA Soilboden und hat das Düngen mit CO2 vor einem Monat eingestellt, da die Pflanzen zu schnell gewachsen sind. Es wird nur Leitungswasser verwendet und das Ding läuft ohne groß was zu machen ;0)

      Schlussendlich geht es hier aber drum ob Wasser ein Verfallsdatum hat oder nicht?
      Kann ich das Zeug unbegrenzt in Kanistern Lager?
      Wird es mit jedem Jahr besser wie beim Wein? ;0)

      Herr Benutzername, was sagt den dein Wasserchemielexikon zu der Haltbarkeit von Wasser in verschiedene Härtegraden?

      Gruß vom Quercus
    • Hei, sauberes Regen oder OsmoseWasser kann man ewig aufheben.
      Wenn Organische Stoffe drin sind, kanns schon schlecht werden.
      Im Regenwasser sind aber Microrganismen, die das sauber machen.
      Am Boden sammelt sich dann ein schwarzer Satz, in dem die verwursteten Organischen Stoffe liegen.

      Halt Dich einfach an die bewährten Szenarien. Experimente gehen schon auchmal nach hinten los.
      Leitungswasser ist keine Konstante wie Osmose oder sauberes Regenwasser.
      Wenn die Werte hoch sind, kommt es zur Achterbahnfahrt und Deine Bees gehen hops dabei...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hallo Monika
      Danke für deinen Beitrag.
      Also so wie ich das Verstanden habe kann ich Osmoso lange aufbewahren, alles andere kann wohl kippen.
      Was meinst du mit bewährten Szenarien?
      Bei ca 94.000 Beiträgen in diesem Forum ist es schwierig bewährte Szenarien herauszufiltern :0)

      Gruß Quercus
    • Ja weißt Du denn nicht, wie man Bienengarnelen halten kann?
      Niee gehört? Dann les Dich mal ein, bevor Du sie in die ewigen Garnelengründe schickst...
      Wenn Du sie dann mal 2 Jahre hast, dann kannste evt. mal mit Experimenten anfangen...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Genau das ist ja das Problem.. Wenn man versucht sich darüber zu informieren wie diese zu halten sind bekommt man mehr Meinungen als die Bibel Seiten hat....mit Soil oder ohne mit CO2 oder ohne, Leitwert 300.... Nein viel zu hoch ...Bodenfilter ...auf jeden Fall! .....nicht.. Osmose ....Eichenlaub ...u.s.w.

      Bei so viel Meinungen ist es Schwierig das richtige herauszufinden...zumal die Wahrheit vermutlich oft dazwischen liegt.
      Man fragt zwei Leute zu einem Thema und hat drei Meinungen :0)
      Deshalb höre ich mir gerne alles an und stelle die Fragen wo ich denke das sie mich ein Stückchen weiter bringen.
      Danach wird das gemacht was für mich logisch erscheint.

      Und was sind den Experimente? Jeder macht das ein oder andere vermutlich anderst als die anderen...also wo fangen Experimente an?

      Genau das ist ja auch der Grund warum ich Fragen stelle, damit ich sie nicht in die ewigen Jagtgründe schicken möchte :0)

      Was ich nicht ganz verstehe ist was an der beschriebenen Vorgehensweise experimentieren ist?
      Wenn ich das Wechselwasser auf die selben Wasserwerte bringe wie im Aquarium was ist daran verkehrt?

      Gruß Quercus
    • hallo Quercus79 :) ,

      Ich hab zwar keine Bienen, aber Leitungswasser (je nach Qualität und Beschaffenheit) ist i.d.R. eine der größten Totsünden für Bienen.

      Was ist das "Bewährte" ?
      Ja, ich wundere mich auch bei meinen Vergleichen über die Angaben der guten Poster und denen in den Fachbüchern (Härtegrade).
      Den vorsichtigen Postern würde ich wohl mein Vertrauen geben.

      Die Zwickmühle ist wohl, daß du Bienen aus Leitungswasser bekommen kannst.
      Vorsicht, in einer Stadt kann es mehrere Zapfstellen geben. Und schon hatste den Ärger.
      Oder die Kommune haut aus irgendeinem Grund mal Zusatzstoffe rein. Dann ist auch, aus die Maus.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Hallo auch :0)
      Danke für deinen Beitrag :0)
      Genau das ist es was ich meine, ich habe mir gestern Garnelen bei jemanden angeschaut von dem ich gerne welche übernehmen würde, diese werden erfolgreich in Leitungswasser mit Soil ohne Bofi gehalten und vermehrt.
      Hab mein Leitungswasser schonmal untersuchen lassen, da ich eine Bekannte habe die sowas auch für Staatliche Stellen macht. Kein Kupfer im Wasser, keine anderen Schwermetalle..und sonst auch alles in Ordnung.
      Osmose Anlage hätte ich aber auch.
      Also was ist jetzt das Bewährte ? ...soll ich die Garnelen die bisher in Leitungswasser gehalten wurden weiterhin in ähnlichem Leitungswasser halten oder soll ich Osmosewasser entsprechend aufbereiten?... Was ist jetzt das bewährte und was das Experiment?

      :0)

      Viele Grüße Quercus
    • Hei..."Leitungswasser" ist keine feste Größe, außer ihr zapft aus einem Hahn.
      Es kann Antibabypille, Antibiotika, Kupfer Blei und sonstwas drin sein.
      Alles mögliche Zeug, das man nicht messen kann...das ist das eine...
      Aber auch das was man messen kann, kann falsch sein...
      KH/GH/Ph...NItrat, PHosphat, Silicat, Chlor...
      Sorry...muß jetzt weg, später zum bewährten Setup
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Quercus79 schrieb:

      Haha..das ist nur ein Gedanke gewesen ;0)
      Das ist schön dann brauche ich darauf ja nicht weiter einzugehen.

      Quercus79 schrieb:

      der Red Bees abzugeben hat da sie sich zu gut vermehren. ;0)
      ich habe ja schon mal gehört das z.B. Schnecken, Algen oder auch Xiphophorus sich "zu gut vermehren" aber bei Garnelen.

      Quercus79 schrieb:

      Er hat nen ADA Soilboden
      Amazonia oder Amazonia Light oder Malaya oder Africana ? Deine Angaben sind immer "Perfect".

      Quercus79 schrieb:

      und hat das Düngen mit CO2 vor einem Monat eingestellt, da die Pflanzen zu schnell gewachsen sind.
      Ah so, die auf "Diät" zu setzen mittels Nähstoffentzug ist dann die Lösung-toll.

      Quercus79 schrieb:

      Es wird nur Leitungswasser verwendet
      Aus Wikipedia:
      "Leitungswasser ist ein Sammelbegriff für technisch in Wasserleitungen (Rohrleitungen) zugeführtes oder sich dort befindendes Wasser. ".
      Könnte also auch das aus der "Klospülung" sein.

      Quercus79 schrieb:

      und das Ding läuft ohne groß was zu machen ;0)
      Das sagte ich bereits in deinem "Bodenfilter im Durchströmbetrieb" Beitrag, du suchst eine für dich bequeme Lösung, was mit den Insassen ist scheint zweitrangig-sorry aber das ist m.M. dazu, also bitte nicht weiter kommentieren.

      Quercus79 schrieb:

      Schlussendlich geht es hier aber drum ob Wasser ein Verfallsdatum hat oder nicht?
      Ich glaube ein Verfalldatum hat Wasser nicht, falls du aber ein Mindesthaltbarkeitsdatum meinst(weiß man ja bei deinen Angaben nicht immer), dass hat selbst eine Wasserflasche.

      Quercus79 schrieb:

      Kann ich das Zeug unbegrenzt in Kanistern Lager?
      Nein! Kommt aber wiederum darauf an ob z.B. unter "Luftverschluß" usw..

      Quercus79 schrieb:

      Wird es mit jedem Jahr besser wie beim Wein? ;0)
      Wein nicht !
      Wasser Ja, zwar nicht über Jahr/e aber zumindest über einen "Zeitraum", man nennt das sein Aquarien -Wasser "Reifen" lassen.

      Quercus79 schrieb:

      was sagt den dein Wasserchemielexikon zu der Haltbarkeit von Wasser in verschiedene Härtegraden?
      mein Wasserchemielexikon meint: wer "zwei Sauerstoffatome" von "einem Sauerstoffmolekül" nicht unterscheiden kann, bei dem ist ein Erklärungsversuch Makulatur.
      ><(((º> Gruß Angus <°)))><
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    • So, sicheres Setup für Anfänger.
      -Neues Equipment gründlich mit klarem Wasser reinigen und wässern, damit Produktionsrückstände entfleuchen können.
      Gilt für alle genannten Arten von Beebecken...

      1.
      -Bodenfilter mit mit. mind. 2-3cm Garnelensoil oder Akadama auffüllen.
      -Mit Luftheber oder Powerhead betreiben. Manche hängen bei größeren Becken auch einen Außenfilter an den Bodenfilterrüssel...
      -Regen oder Osmosewasser mit Bienensalz auf 200-300µS aufhärten..alles andere stellt sich automatisch ein.
      -Keine Gegenstände, die den Bodengrund abdichten (Sauerstoffarme Zonen und Mockergrab)...notfalls aufbocken auf "Füßchen"

      2.
      -Oder eine HMF Matte von 3-5cm Dicke, 45ppi, gut wässern, manche schäumen.
      -2mm breiter als das Becken schneiden und an der Schmalen Seite oder Rückwand reinklemmen.
      Mittels Luftheber oder Powerhead betreiben.
      Als Bodengrund 1cm Soil einfüllen, nicht mehr, da er nicht aktiv durchströmt wird. so können die Garnelen den umgraben und Futterreste und Mulm rausbuddeln. So halten sie ihn sauber, das nix mockt.

      3.
      - gib in die Suche ein oder Googel mal Soilfilter.
      Becken mit 1cm Sand füllen. Einen Soilfilter zb. 10x10xBeckenhöhe reinstellen und mit einem Bodenfilter betreiben.
      Also Bodenfilter in das Klarsichtgefäß rein, Soil auffüllten>Go

      Das sind die Setups, die mind. 1 Jahr laufen...ab dann sollte man das Equipment zum frisch aufsetzen bereithalten.
      Das kann je nach Besatz ganz schnell gehen, das der Boden/Soil ausgetauscht werden muß,weil er einfach ferdisch is...
      Da nützt Dir auch kein Rückwärtsbodenfilter was..wenn das Zeug ferdisch is, is es ferdisch...
      Das dauert etwa 1 Std. und anschließend geht es allen Garnelen wieder gut. (auch Reißleine ziehen genannt)
      Perfekt wäre, ein zweites Becken, das einlaufen kann und in das man die Garnelen zeitlich versetzt umsiedeln kann.

      Klar gibt es Becken die länger laufen...aber in der Regel is einfach irgendwann der Punkt erreicht, wo die Garnelen sich nichtmehr wohlfühlen und das Becken neu aufgesetzt werden muß. Manche denken dann sie könnten das mit Antibiotika aufhalten..aber das is wie sich wundern, das man einen Pilz am Arsch hat, weil man schon 2 Jahre die Unterhose nicht gewechselt hat :evil:
      Bei Meerschweinschen muß man ja auch die Einstreu wechseln, wenn sie voll is...

      Züchter wissen genau..wenn die Bees sich nichtmehr vermehren wollen...Neues Becken aufsetzen, Tiere umsiedeln und es brummt wieder :saint: ...
      VG Monika

      Du bist nicht der erste, der meint, er könnte Bienen, Taiwaner, Pintos, SCR, Tiger und ähnliches einfach so in ein Becken schmeißen und alles wird gut...man muß sich an ihre Regeln halten sonst gibts Bauchplatscher...es muß auch nicht jeder Anfänger in Sachen Bees das Rad neu erfinden...den Tieren zuliebe...
      Wenn man davon abweichen will, und was neues ausprobieren, dann baut man das extra auf und setzt eine kleine Versuchstruppe ein. Wenns nicht funzt, können sie zurück zu den andern.
      Es ist sehr, sehr blöd, wenn man morgends den ersten Blick ins Becken wirft und sieht..es läuft quer und man hat keine Alternative...
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Jetzt will ich auch noch mal meinen Senf dazu abgeben.

      Soil war nie mein Ding. Stattdessen einfach nur eine dünne Schicht Kies in den Garnelenbecken.

      Das Wechselwasser wurde wie folgt aufbereitet: Osmosewasser in einer 200 Liter Tonne mit ca. 500g Torfgranulat (im Nylonstrumpf) bei 24 Stunden Dauerbelüftung. (Das kann man im kleinen Stil natürlich auch in einem Kanister machen.) Direkt vor dem TWW dann entsprechend mit Bienensalz aufbereitet. Gleich nach dem Wasserwechsel die Tonne wieder mit Osmosewasser aufgefüllt. Klappte super. Und die Becken mussten nicht nach einem Jahr neu aufgesetzt werden. Frei nach dem Motto: Never change a running system. Es gibt also mehrere Wege.

      Ob es Sinn macht das Wechselwasser vorher mit Soil aufzubereiten und wie lange sich dieses Wechselwasser im Kanister hält kann ich dir auch nicht sagen.
      LG Silke

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silke123 ()

    • Silke123 schrieb:

      mit Torfgranulat :thumbup:

      Torf ich meine jetzt richtiger Torf oder eben das Granulat, nicht die Flüssig-Plörre (und ja -ich habe auch davon paar Liter, aber aus anderen Gründen) ist eine Tolle Sache.

      Er macht das Wasser weicher (GH und KH) und zwar dadurch das er wie ein Ionentauscher funktioniert, er tauscht quasi Ca und Mg gegen H+ .





      Er macht das Wasser saurer (niedrigerer pH-Wert) wieso, erklärt sich aus obengenanntem. Der pH-Wert ist schließlich ein Maß für die Menge an H + -Ionen im Wasser. Je mehr H + -Ionen im Wasser sind, desto niedriger ist der pH-Wert, desto saurer das Wasser und da der Torf die H+ ja letztendlich mit Ca und Mg tauscht sind da eben "mehr" H+ also = Saurer.


      Er hat eine bakterielle hemmende Wirkung - Torf gibt eine Anzahl an Stoffen ab die eine hemmenden Einfluss auf das Wachstum von Bakterien haben.

      Klingt natürlich nicht verkehrt, aber das bedeutet somit auch das Torf nichts zu suchen hat in einem neu gestarteten Aquarium.

      Ansonsten wird der gesamte bakterielle Startprozess verlangsamt. Zu erwähnen ist noch das die wachstumshemmenden Stoffe auf Dauer dennoch zersetzt werden, denn der Torf ist natürlich eine an Kohlenstoff und anderen Elementen reiche Quelle.

      Nach und nach wird der Torf zersetzt durch ein reichliches Bakterienleben.
      Vor allem durch schnell wachsende Heterotrophe.

      Er reduziert den negativen Einfluss von schädlichen Metallen und das ist besonders für Garnelen ein mMn. ganz wichtiges Kriterium, es werden Stoffe abgeschieden die natürliche Chelate formen. Freie Metall-Ionen werden dann an diese natürlichen Chelate gebunden.

      Verbesserte Absorption von Spurenelementen für Pflanzen
      Er macht Spurenelemente besser verfügbar. Teils dadurch dass im Torf selbst schon Spurenelemente enthalten sind, teils dadurch dass er Metalle aus dem Wasser bindet. Pflanzen können die organischen Stoffe mit ihren Spurenelementen die im Torf enthalten sind einfach und leicht aufnehmen.
      Torf macht Wasser weicher und saurer.
      Auf weiches und saures Wasser legen viele Pflanzen großen Wert und sie sollten in einer Umgebung mit weichem und saurem
      Wasser auch besser gedeihen.

      Aber es gibt auch Nachteile.
      Es mindert die Menge Licht die Pflanzen erhalten, Torf färbt das Wasser etwas bräunlich, somit erhalten die Pflanzen dadurch weniger Licht.
      Durch Torf abgeschiedene Stoffe vermindern die Photosynthese
      Das ist leider so.
      Aus einer Vielzahl an Untersuchungen hat sich gezeigt dass je mehr organische Stoffe wie Huminsäuren im Wasser aufgelöst sind, umso schlechter verläuft die Photosynthese. Noch eins und das ist, dass durch Torf die C/N Rate erhöht wird.
      Hierdurch wird das (übrig gebliebene) Futter was wir zufügen weniger gut demineralisieren und somit nicht an unsere Pflanzen gelangen, sondern als Mulm auf dem Boden liegen bleiben.
      ><(((º> Gruß Angus <°)))><
      TOGETHER WE WILL FIND THE SOLUTION
    • Hei, ich hab nicht geschrieben, das es unbedingt nach 1 Jahr fertig sein muß.
      Aber man muß damit rechnen, das es dann langsam abwärts geht und auf der hut sein...
      Meine Pintos laufen jetzt seit 4 Jahren mit dem gleichen Akadama und die Taiwanermischer seit 6 Jahren.
      Aber zwischendurch gab es auch schon Tage, wo ich es besser frisch gemacht hätte...
      Und die Vermehrungszahlen sind nicht berauschend...sie halten sich gradso, das immer etwa 50 Garnelen drin sind in allen Größen. Ohne zu entnehmen und ohne Neue dazu zu geben. Aber sie schmieren mir nicht ab..und wenn, dann muß ich halt die Reißleine ziehen...

      Es ist auch nochmal ein Unterschied, ob es Feldwaldundwiesen Bees oder Taiwaner (nicht Mischer) oder Multistriped (nicht Pintomischer) sind...SCR sind auch zickig³ ebenso wie Tiger...einmal schäl angeguckt und schon bauchoben...
      Es gibt auch immer Leute, die intuitiv von Anfang an immer alles richtig machen..die sind aber sehr selten...

      Bei der Pflege waren wir noch nicht. Ich hab jetzt lediglich bewährte Setups für Anfänger aufgezählt.
      Huminpräparate verlängern auf jedenfall die Standzeit.
      Egal ob ein käufliches, fertiges, bequemes Produkt, oder Torf...den ich eigenlich wegen schonung der Hochmoore nichtmehr nehmen mag, diverse Blätter und Erlenzapfensud aus selbstgesammelten Erlenzapfen.
      Man merkt wie sie sich sichtlich wohler fühlen, wenn man das ab und zu beigibt...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Mowa schrieb:

      3.
      - gib in die Suche ein oder Googel mal Soilfilter.
      Becken mit 1cm Sand füllen. Einen Soilfilter zb. 10x10xBeckenhöhe reinstellen und mit einem Bodenfilter betreiben.
      Also Bodenfilter in das Klarsichtgefäß rein, Soil auffüllten>Go
      Würde ich morgen mit heiklen Weichwassertieren anfangen wollen,
      würde ich mich für diese Variante entscheiden.

      Ist der Soil "ferdisch", wäre er am einfachsten zu erneuern. Könnte ihn so sogar vorübergehend in einem neuen zu einem alten Filter paralell einlaufen lassen.

      Die Einlaufphase ist wieder ein extra Thema.


      Benutzername? schrieb:

      Amazonia oder Amazonia Light oder Malaya oder Africana ? Deine Angaben sind immer "Perfect".
      Deine Redensart ist etwas herablassend, hast Du doch gar nicht nötig.

      Es gibt Menschen, die sind mit kurzen, zuverlässigen Gebrauchsanweisungen auch zufrieden.
      Und es gibt Menschen, die wissen oft gar nicht, daß der genannten Artikel (ADA-Soil) eine Artikelgruppe ist und es noch Einzelartikeln gibt.

      Dir fehlt menschliches Einfühlungsvermögen für Anfänger.
      Fällt mir leider öfter auf.
      Wären Anfänger keine Anfänger, dann bräuchten sie ja keine Beratung. ?( -sein ist dann normal.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Mowa schrieb:

      Egal ob ein käufliches, fertiges, bequemes Produkt
      Jein das Flüssige ist aus Braunkohle

      Mowa schrieb:

      oder Torf
      nicht wirklich;
      ob der Torf selber ein Ionenaustauscher ist wieseit einigen Jahrzehnten gesagt wird, oder die enthärtende Wirkung des Torfes auf denHuminsäuren beruht.

      Mowa schrieb:

      den ich eigenlich wegen schonung der Hochmoore nichtmehr nehmen mag,
      ok.

      KatzenFische schrieb:

      Deine Redensart ist etwas herablassend

      ist nicht gewollt - nur manchmal genervt

      KatzenFische schrieb:

      Dir fehlt menschliches Einfühlungsvermögen für Anfänger.
      Mag sein. Ist aber auch manchmal schwer...
      ><(((º> Gruß Angus <°)))><
      TOGETHER WE WILL FIND THE SOLUTION
    • Benutzername? schrieb:

      ist nicht gewollt - nur manchmal genervt

      Benutzername? schrieb:

      Mag sein. Ist aber auch manchmal schwer...
      Deine Infos sind manchmal wirklich auf recht hohem Niveau und interessant.
      Wenn Anfänger so schwer für dich sind, dann überlaß sie doch einfach anderen Beratern.
      Würde deine Nerven schonen.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Mowa schrieb:

      die glaubich keine Braunkohle für Huminprodukte verwenden
      Du glaubst, OK
      Ich bin auch gerne gläubig wenn man mir glaubwürdiges vermittelt.

      Aber wie der Name schon sagt: Humus der ja eigentlich die oberste Schicht eines Bodens ist der aus Pflanzlichem Material besteht also Kompost, der durch die "Kompostierung" entsteht.
      Heraus kommt Huminsäure, Fulvosäure und Humin ist das was übrig bleibt nach dem Extrahieren der Huminsäure oder Fulvosäure aus dem Humus.
      Der Humus hat hat zwar die gleichen Eigenschaften wie Huminsäure, ist aber das Abfallprodukt.
      Und mir gleich ob es Humate, Leonardite, Humalite, Kolloidale Mineralien, Konzentriertes Humin, Huminsäure, Fulvosäure genannt wird, es ist gleich.
      Das ganze wird in einem Fermentationsverfahren was einige Monate dauert (ähnlich wie bei Wein) hergestellt.
      Quasi werden dem "Gebräu" -Regenwasser, Mikroorganismen nebst Enzymen zugesetzt wobei die Enzyme für die Trennung Humus/Fulvinsäure sorgen und die Bakterien eine Escherichia coli Vermehrung unterbinden.(Wenn Säure statt Regenwasser verwendet wird ist auch sauer ansonsten neutral)
      Und ob nun das Moor der Humus oder Kohlen dazu abgebaut werden... da muss/soll nun jeder selber entscheiden wo die Prioritäten liegen.
      Und was Erlenzapfen, Seemandelbaum &Co betrifft - MMn. wenn dann Walnuss-blätter.
      Übrigens schön wie du die "Eigenen Produkte" wirbst.
      ><(((º> Gruß Angus <°)))><
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