GARNELENHAUS - ONLINESHOP
GLASGARTEN - Environment Aquarium Soil
AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Osmoseanlage, Leitwertmessgerät, Taiwan Bees und Soil

    • Mowa schrieb:

      Ich mach das immer so, wenn ich neue Garnelen bekomme, oder sie in krass andere Verhältnisse umsetze, das ich sie
      -mit ihrem Wasser in eine Faunabox gebe (Eimer geht auch) und da erstmal mind. 2 Tage zwischenhältere.
      In Deinem Fall würde ich so 3 Liter nehmen...Filter ist nicht notwendig. Auf der Reise haben sie auch keinen, das geht problemlos. Bei niedrigem Wasserstand, ist die Sauerstoffverteilung über die Oberfläche besser, als in einem vollen Eimer.
      -wenige Garnelen in ein anderes Gefäß mit etwa 1 Liter setzen, damit der Rückweg bleibt, falls das Becken noch nicht funktioniert...das hat meine Deepbluetiger damals gerettet..die mußten 3x ansetzen, bis es geklappt hat. Sonst wäre sie alle tot gewesen.
      -dann Becherweise (100ml) einen Becher aus dem Gefäß raus und einen aus dem neuen Becken rein.
      Das über wirklich längere Zeit machen, solange bis nur Wasser aus dem Becken drin ist. Später kann man dann mit 200ml weitermachen, damit es schneller geht.
      -dann die Testgarnelen einsetzen und gut beobachten. Rumsausen geht noch, umfallen, bei Schlagseite, sofort wieder raus...ja das kann passieren. Und wenn man den Rückweg offen läßt, stecken sie das weg.
      Also man sollte schon dabei bleiben, wenn man sowas macht.
      So setze ich seit Jahren meine Garnelen ohne jegliche Probleme um. Das war auch schon anders...


      VG Monika
      Moin... (die Grußformel passt Tag und Nacht)

      Hallo Mowa,
      so wie Du, ist's schon die ganz sichere Variante.
      Über welchen Zeitraum findet das bei Dir statt?
      Ich sehe da das Problem, dass man vom Verkäufer meist nicht mehr als einen halben Liter Wasser bekommt.
      Ich mache das immer mit einem Infusionsbesteck, wovon ich nur den Schlauch und den Tropfbegrenzer benutze.
      Garnelen und Wasser in einen Eimer und Tropfen im Sekundentakt dazu. Das über 4-5 Stunden bis sich das Wasser verdoppelt bis verdreifacht hat.

      Nach Tagen hatte ich auch Einertragende und habe auch Nachwuchs gesehen, der nicht hochkam. Seit dem hatte ich immer mal wieder eine Tote.
      Seit kurzem scheint es sich zu stabilisieren. Zumindest hab ich seit längerem keinen Todesfall...

      Am Umsetzen/Umgewöhnen kann's doch nicht liegen? Oder?

      Erstmal noch nen schönen Abend in die Runde

      Christian aus der Nähe Hannover
      Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf Diesen nicht behalten..!
      Den kann ich bestimmt nochmal gebrauchen... :D
    • Mowa schrieb:

      Nee, halt, stopp, hiergeblieben..nicht kneifen...
      Das ziehen wir jetzt gemeinsam durch
      Ich will auch wissen, wie das weiter geht...

      Guten Abend,

      also ich finde, dass hat nichts mit kneifen zu tun. Manche Dinge lassen sich einfach nicht lösen. Wir hatten die gleiche Diskussion doch schon im Nachbarforum, aber auch dort hatten die User keine Lust das zu schreiben, was der Threadersteller/in gerne gehört hätte. Und Hilfestellung gab es doch nun reichlich.

      Wenn schon das Nachbarforum verlassen wird, weil eben nicht alles wunschgemäß geliefert wird und es dann hier genauso läuft, obwohl ein Haufen Leute hier im Lotsen im verdacht stehen einen Helfer- und Retterkomplex zu haben 8| , dann muss man vielleicht irgendwann auch mal einsehen, dass einfach nix zu machen ist.

      Man kann das Selbstvertrauen hinter "Alle doof, nur ich mache alles richtig" zwar irgendwo staunend zur Kenntnis nehmen und vielleicht auch ein wenig bewundern, aber ändern kann man nichts.

      Klingt komisch, iss aber so.

      VG
      Toothbrush
      Es ist nicht zielführend im tiefsten Winter und bei Hufgeklapper vor dem Fenster, zuerst an ein Zebra zu denken.
    • Christian99 schrieb:

      Hallo Mowa,
      so wie Du, ist's schon die ganz sichere Variante.
      Über welchen Zeitraum findet das bei Dir statt?
      Ich sehe da das Problem, dass man vom Verkäufer meist nicht mehr als einen halben Liter Wasser bekommt.
      Ich mache das immer mit einem Infusionsbesteck, wovon ich nur den Schlauch und den Tropfbegrenzer benutze.
      Garnelen und Wasser in einen Eimer und Tropfen im Sekundentakt dazu. Das über 4-5 Stunden bis sich das Wasser verdoppelt bis verdreifacht hat.

      Nach Tagen hatte ich auch Einertragende und habe auch Nachwuchs gesehen, der nicht hochkam. Seit dem hatte ich immer mal wieder eine Tote.
      Seit kurzem scheint es sich zu stabilisieren. Zumindest hab ich seit längerem keinen Todesfall...

      Am Umsetzen/Umgewöhnen kann's doch nicht liegen? Oder?

      Erstmal noch nen schönen Abend in die Runde

      Christian aus der Nähe Hannover
      Hei Christian, ja das stimmt schon.
      Aber da hab ich die Möglichkeit, das Wasser das mitgekommen ist, erstmal zu messen.
      Stäbchen reicht für den groben Überblick ob der Unterschied sehr groß ist, oder ähnlich wie mein Wasser...
      Dann mit dem Wasser, das ins Becken kommt, in dem Fall Osmose/Regen mit Aufhärtesalz nehmen, zum auffüllen des Behälters. Damit kann man nix falsch machen.
      Einfach Becherweise zugeben, oder mit dem Infusionsbesteck, wenns denn eh schon da ist.
      4-5 Std. verdoppelt und verdreifacht, ist mir bei komplett neuen Garnelen aber zuviel.
      Ok, da bin ich etwas übervorsichtig, aber das ist es mir Wert. Muß man nicht machen, kann man aber.
      Und wenn es nur einer Garnele, das Leben rettet, war es schon nicht zuviel Aufwand.
      Problematik sind halt Schockhäutungen auf dem Falschen Fuß erwischt...
      Ist ja bekannt das schnöde Wasserwechsel schon Häutungen auslösen können...bei alt eingessenen ist das auch nicht so schlimm. Da pendelt sich eine Regelmäßigkeit ein.
      Bei komplett neuen Tieren, kann es dagegen tragisch enden. Je nach Entfernung und Transport, können die auch leicht angschlagen sein. Dann kommt das noch dazu und Ende...

      @Rene: Ja, ich weiß...aber Du weißt doch, das ich User normal nicht so schnell aufgebe und bis jetzt hatte ich kein Problem seit dem Neuanfang. Von miraus kanns weitergehen ...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • hallo Euch :) :) ,

      Christian99 schrieb:

      Ich sehe da das Problem, dass man vom Verkäufer meist nicht mehr als einen halben Liter Wasser bekommt.
      Ich gewöhne auch Tiere (Neos) aus Hamburger Osmosewasser nach Normaltransport auf Voralpenlandbetonwasser.
      Auch sehr langsam, über ab 2 Tage. In einem sauberen,durchsichtigen Plastikbehälter im Becken schwimmend am Rand angeklemmt.
      Absolut getrennte Wasser, aber bei eingependelter Temperatur.
      Für die Tiere mit Blick ins Becken und nicht nur Blick nach oben, wo immer ein vermeintlicher, großer Feind reinguckt.

      Seit Mowa´s Tip erst auf mein aufbereitetes Frischwasser, dann aufs Beckenwasser.

      Christian99 schrieb:

      Nach Tagen hatte ich auch Einertragende und habe auch Nachwuchs gesehen, der nicht hochkam. Seit dem hatte ich immer mal wieder eine Tote.
      Seit kurzem scheint es sich zu stabilisieren. Zumindest hab ich seit längerem keinen Todesfall...
      Nicht ganz zu vergessen zum Sagen, daß den langen Zeitraum und auch danach man sich vorsichtig in der Nähe dieser Tiere bewegt.
      Nicht immer muß es die Wasserumstellung sein, sondern auch eine/mehrfache Schrecksituationen welche manch Tierlein nicht verkraftet und
      im neuen Heim krank werden läßt wo eh alles so anstrengend ist.
      Und nicht zu zeitnah zum Licht ausgehen frei lassen. Die Tierlein müssen sich in der neuen Strömung mit der Orientierung zur Einrichtung arrangieren.

      Hatte der Nachwuchs genug passendes Futter im Becken verteilt ?
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Moin,
      da bin ich mir nicht ganz sicher, ob genug Futter für den Nachwuchs bereit stand.
      Das ist aber auch noch zweitrangig.
      Meine Sorge ist, dass die Großen sich auf ein Drittel dezimiert haben, was sich aber zu stabilisieren scheint, seit ich BacterAE zufüttere. Bzw fassen die auch seit dem kaum anderes Futter an. Meinetwegen, ist wieder was weniger, das das Wasser belastet...
      Nur hatte ich seit dem auch keine Einertragenden mehr.
      Danke erstmal fürs Interesse...
      Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf Diesen nicht behalten..!
      Den kann ich bestimmt nochmal gebrauchen... :D
    • Neu

      Hallo,

      Ich habe es nun soweit umgesetzt:

      [IMG:https://abload.de/img/dsc_0042q3ury.jpg]

      [IMG:https://abload.de/img/dsc_004402ucn.jpg]

      [IMG:https://abload.de/img/dsc_00458ku76.jpg]

      [IMG:https://abload.de/img/dsc_0047asu8p.jpg]

      [IMG:https://abload.de/img/dsc_0048w4un5.jpg]

      [IMG:https://abload.de/img/dsc_0023nfujw.jpg]

      Alles rausgenommen, die Garnelen in den Eimer samt Einrichtung, das Becken geschrubbt. Der Kies wird gesäubert und kommt in das neue Terrarium. Im Becken befinden sich nun vier Liter Dennerle Shrimp King Active Soil. Es ist recht hoch aber der Kies waren auch vier Liter, so ist auf jeden Fall genug Platz für die Pflanzen zum wurzeln. Die habe ich gekürzt, alles was nicht schön aussah weggeworfen. Den Pflanzenbestand mit einer roten Pflanze, neuem Moos und Kubakraut aufgestockt. Dabei habe ich so viele Schnecken gerettet wie möglich. Leider habe ich dabei eine beschädigt, hat sie noch eine Chance?

      Das Wasser ist jetzt absolut perfekt, 100 % Osmosewasser, laut Streifen pH 6,4 (Wahrscheinlich niedriger weniger zeigt er nicht an), GH 4, alles andere auf Null. Leitwert ~250 µS. Die Tage bekomme ich noch ein digitales pH-Messgerät. Jetzt gewöhne ich die Garnelen um, es tropft sehr langsam, wenn sich die Werte im Becken verändern tun sie das auch im Eimer allmählich. Ich schaue alle paar Stunden rein und entferne dann nachher das Wasser, dann lasse ich es über Nacht laufen. Morgen wird dann mit Osmosewasser aufgefüllt und eine Probegarnele eingesetzt. Hoffentlich überstehen die Weibchen das.

      Kürzlich sah ich mal ein Jungtier, das hat aber vermutlich nicht überlebt. Es sind aktuell 7 Trächtige. Den ersten Monat werde ich weiter 33 % pro Woche wechseln, danach dann alle zwei Wochen und sehen wie es wird. Jetzt sollte einer Massenvermehrung eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

      Was das Leitungswasser betrifft, man kann sie sehr wohl darin halten, aber nicht vermehren. Wahrscheinlich verkraften die Jungtiere die Schwankungen nicht. Wenn ich Wasser wechsele mit pH ~7,5 steigt er sehr stark, bis es langsam wieder unter 7 geht. Mit dem Osmosewasser dürften die Schwankungen minimiert sein.

      Wo ich schon mal hier bin, mein Vampirkrabbenbecken geht morgen in die heiße Phase (sofern es dicht ist), da ich da auch C. babaulti einsetzen will, sollte ich ebenfalls aufgehärtetes Osmosewasser verwenden
    • Neu

      Huhu...schade die Bilder kann ich nicht sehen...
      Kannst Du sie nicht im Forum hochladen?

      Hoher Boden, ohne Bodenfilter haben Bees nicht so gerne.
      Da finden Vorgänge statt, die sie nicht vertragen. Meistens am Anfang noch nicht, aber wenn ein Becken länger als 1 Jahr steht, geht es dann schleichend los. Deswegen habe ich ohne Bodenfilter nie mehr als 1cm Soil oder Akadama im Becken. Dann läuft das sehr gut.

      Hm, wenn das Gehäuse sehr verletzt ist, wird sie das nicht überleben. Die Bees werden sich drum kümmern.

      Super mit den Vampierkrabben..bitte dokumentieren :thumbup:
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Neu

      hallo DivineLight,

      Es gibt da verschiedene wasserdurchlässige Pflanztöpfchen.
      Sehen so aus wie aus Feinkies zusammen geklebt. Gibt es in verschiedenen Farben.
      Damit könnte man Dünnboden mit Wurzelpflanzen vielleicht kombinieren.
      Hab die erst kürzlich entdeckt. Werde es beim Umgestalten meines 5-Jahre-Kies- Neobecken probieren.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

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    • Neu

      Hallo,

      Die Bilder sind per Direktlink eingefügt. Dieses Forum erlaubt maximal 1 MB.

      Ich kann den Soil nun nicht mehr entfernen, es sind ca. 4 cm wie vorher. Gefüttert wird vorwiegend mit Schale, den Boden halte ich im Auge (Faulgase). Die Schnecke hat es leider nicht überstanden, sie wurde von den Garnelen zerlegt.

      Den Garnelen geht es prächtig, sie haben nach dem Schock des Umsetzens sofort losgelegt. Aber das Beste, ein Jungtier hat es irgendwie überlebt. Ich weiß nicht wie aber es krabbelte eben definitiv eine Babygarnele am Filter. Die anderen dürften bald auch entlassen und dann bleibt zu hoffen dass die Jungtiere überleben.
    • Neu

      Hei, die Daumen sind ganz fest gedrückt :thumbup:
      Ja, dann behalt den Boden gut im Auge...
      Wenn undiverenziertes Garnelensterben anfängt, sofort die Reißleine ziehen, wenn es keine Einzelfälle sind...
      Versprochen?
      Wenn das losgeht, hilft garnixmehr und man hockt heulend vor dem Becken...das muß nicht sein.
      Katzenklo muß man ja auch ausleeren ;)

      Ja, die Erfahrung hab ich auch gemacht, das sie das Umsetzen auf Soil prächtig vertragen.
      Ich hab das ja schon öfters gemacht, wenn Garnelensterben anfing und es ging jedes mal schlagartig besser...
      Deswegen hab ich immer ein Päckchen Soil in Reserve, damit es dann wirklich schnell geht.
      Sooo schlimm ist es garnicht, ein Becken zu zerlegen...das ist vor allem Kopfsache...
      Das drangehen und entscheiden das es genau jetzt sein muß, ist das schlimmste.

      Naja, normal verkleinert man die Bilder ja auch.
      Wenn die so riesig sind, ballern sie den andern ja auch den Laptop voll und wenn man mit dem Handy irgendwo im Zug sitzt, geht gleich garnix.
      Warscheinlich weigert sich mein Schleppi schlicht, sie anzunehmen.
      Ich kompremiere immer auf ca. 800x600 Pixel das geht sehr gut und gibt kaum Qualitätsverlust...damit ist man in allen Foren gut gewappnet.
      Manche lassen garnix anderes zu.
      Dabei noch bisschen Nachschärfen im Irvan View, Kontrast und Farbsättigung einstellen und eine Signatur drauf, "speichern untner"..ferdisch :happy:
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Neu

      hallo,
      hab die Bilder gesehen :) .
      Die Pflanzen stehen in den Startlöchern,
      Oxydator gibt Unterstützung,
      die Garnelen warten schon auf "grüneHölle"
      und der Schluß der Bildserie zeigt großformatig eine hübsche "BlueBold".
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

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      Hallo,

      "Riesig" ist relativ, für mich ist 3840 x 2160 die Desktopauflösung. Diese Bilder haben immer rund 2 MB, was heutzutage angemessen sein sollte. Das Garnelenforum verkleinert die automatisch, warum macht er das hier nicht?

      Die Pflanzen wachsen sehr schnell, ich habe nur zu wenig gedüngt. Weil ich dachte ich sollte nur das ausgetauschte Wasser düngen, dabei fiel mir auf, dass die Nährstoffe ja auch verbraucht werden. Nun werde ich zweiwöchig mit Dennerle NPK und V30 fortfahren (Eisen). Das Wasser ist ja nun völlig nitratfrei. Wünschenswert wäre wenn das auch bei den Algen helfen würde. Der Pflanzenwald sollte dieses Mal dichter werden, wenn er dann Überhand nimmt habe ich nun ein Scaper-Set. Schade dass das Fissidens nur so eine mickrige Portion ist.

      Die Garnele ist eine meiner Blauesten, ich habe aber das Gefühl dass es bei allen trächtigen Weibchen so ist dass die blauer werden. Viele waren noch Jungtiere als ich sie letztes Jahr bekam, jetzt werden sie erwachsen. Gerade hat sich wieder jemand gehäutet und es schwimmen Männchen umher.
    • Neu

      Hallo,

      Irgendwie hat das Jungtier überlebt, ich denke es ist nur eins. Das mit dem Osmosewasser scheint der Schlüssel gewesen zu sein. Die Garnelen wirken geradezu hyperaktiv, es haben sich wieder welche gepaart und die dicken Weibchen entlassen in kürze. Das Kleine ist schon gewachsen und schön blau.

      Ich möchte einige der nicht so schönen Männchen ausselektieren, sobald genug halbwüchsiger Nachwuchs da ist. Gibt es da etwas bei zu beachten? Einige sind nicht gut durchgefärbt, wie bei einer Lowgrade Snow. Es kann auch sein dass ein oder zwei Snows dabei sind da die praktisch nichts Blaues haben. Eventuell würde ich mir später ein paar Deepbluebolt dazusetzen wenn ich sicher bin dass es mit der Vermehrung klappt.
      Bilder
      • DSC_0037.jpg

        436,08 kB, 1.920×1.080, 10 mal angesehen
    • Neu

      hallo DivineLight,

      Schön, daß es jetzt besser geht.

      Mit späterer "Zusammenführung" kann es zu Desatern kommen durch
      unpassende "Bakterienstämme" und das "rudimentäre Immunsystem":
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Neu

      Moin zusammen aus dem hohen Norden der Republik.

      Ich klinke mich einfach mal in das Thema ein, denn meine Frage schlägt denk ich ganz gut in die Kerbe. Ich habe mich in der Vergangenheit oft in Foren belesen ohne selbst groß aktiv zu werden. Aber das was mich aktuell sehr beschäftigt wird nirgends explizit beantwortet... oder ich habe es noch nicht gefunden. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

      Es geht um ein neues Becken in der Einlaufphase dass ich für Taiwaner aufsetze habe und in dem ich, wie wir alle, alles richtig machen will :) Mit Taiwanern hat man ja i.d.R. am ehesten Probleme ... Bislang habe ich es auch meist so gehalten ... Envi Soil mit BoFi, Osmosewasser aufgesalzen auf GH 5-6 KH 0-1 einlaufen lassen und besetzt.
      Das klappte eigentlich immer ganz gut. Mit weiterer Wasserchemie habe ich mich erst so richtig befasst als der letzte Versuch mit den Taiwanern vor längerer Zeit gescheitert ist. Die Tiere verstarben mir nach und nach und waren sehr träge.

      Ich habe dann später festgestellt, dass mein aufgesalzenes O Wasser folgende Werte hatte (nach dem Aufsalzen gemessen)
      PH knapp <6
      GH 5-6
      KH 0-1
      LW ~275

      Ich befürchte das der PH Wert in dem Becken damals evtl sogar unter 5 bzw gegen 5 gefallen ist.
      Die Frage ist ist das noch verträglich für die Lütten?

      Das ich mir momentan so eine Platte zum Thema PH mache liegt an einem Gespräch mit einem erfahren Züchter, der mir sagte, dass er lieber etwas KH im Wasser hat und einen stabilen PH ~6,5 als einen zu tiefen PH Wert ohne KH. Somit wären auch Schwankungen beim WW zu minimieren.
      Gesagt getan.

      Das neu aufgesetzte Becken mit einer 3-4cm Schicht Envi Soil und HMF Rückwand habe ich mit folgenden Wasserwechseln befüllt.
      PH 6,5
      GH 6,5
      KH 1,5
      LW 370

      Dort zieht mir der Soil die KH wieder komplett raus und der PH geht auf etwa 5,5 runter. Jetzt ist die "Schwankung" beim WW wieder recht groß. Versuche aktuell mit PH Safe dem entgegenzuwirken. Mein Wunsch wäre halt ein Becken mit den genannten Werten in dem ich beim WW nahezu keine Unterschiede habe (vielleicht ein Wunschtraum)

      Das PH Safe soll ja als Gegenspieler zum Soil fungieren und somit den PH stabilisieren. In der Theorie klingt das in meinen Ohren ganz gut. Die Realität sieht aber so aus, dass ich schon die 3 fache Menge des PH Safe drin habe und jetzt zumindest das Absinken des PH nach dem WW stoppen konnte. Ich denke das Becken und der Soil ist einfach noch in der Phase (läuft jetzt 9 Tage) in der er recht aggressiv ist. Vielleicht verändern es sich zeitnah und ich kann wieder PH Safe entfernen.

      Abschließend jetzt meine eigentliche Frage... Ich hoffe ich habe nicht zu kreuz und quer geschrieben und ihr könnt mir folgen :D

      Habt ihr Erfahrungen mit PH Safe oder lehnt ihr dieses sogar komplett ab?
      PH zu tief ?
      KH ja / nein ?
      Oder soll ich einfach mit den ganz o.g. Wasserwerten ohne KH arbeiten...

      Bei mir rattert echt der Kopp X/

      Ich bedanke mich schon mal im Vorraus und wünsch euch noch einen schönen Tag
      Lg Lars
    • Neu

      hallo Lars :) ,

      ich bin weder Bee- noch Soilexperte,
      aber ich hab Spaß am Denken.
      Wenn Du jetzt statt 4 cm nur 1 cm Soil auf den Boden tust (soll eh besser sein für heikle Arten), dann hast pro Wassermenge X weniger Soil (hier wäre das 1/4).
      Weniger Soil müßte doch weniger arbeiten oder zumindest langsamer.

      Pflanzen kann man in so wasserdurchlässige Kiestöpfchen setzen, vielleicht die mit Kies aufgefüllt.

      Ich hoffe, Du bekommst noch eine Expertenantwort, professioneller :) .
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Neu

      Hallo Katzenfische,

      Den Gedanken hätte ich bevor ich das Becken aufgesetzt habe auch schon. Klingt von der Logik erstmal gut.
      Ich hatte auch darüber mit dem Züchter gesprochen, auch ob man nicht sogar neutralen Boden nehmen könnte. So hätte man die Wasserwerte noch besser im Griff.
      Das Gegenargument was dann den Ausschlag gegeben hätte war folgendes:

      Der Soil bindet ja nicht nur KH u.ä. sondern auch negative Rückstände und Schadstoffe die auch eine UOAnlage nicht zu 100% rausbekommt bzw die allgemein im Aq entstehen. Ausserdem sollen die Zuchtergebnisse einfach besser sein. Klar ist weniger Soil weniger aggressiv bzw verliert diese schneller. Ebenso ist dieser dann auch schneller ausgelutscht und dann ja fast wie normaler Kies.

      Nun aber schon mal eine gute Nachricht, denn mein Plan könnte doch aufgehen. Habe gerade gemessen und der PH ist nun auf 6.6 gestiegen :drink:
      Die letzte Erhöhung auf 150g (normaldosierung sind 50g für das 25l Becken)
      100g hatten zwischenzeitig nichts gross bewirkt.

      Jetzt werd ich beobachten wie sich die Werte einpendeln und wenn die Aggro Phase vorbei ist kann ich sicher wieder was entnehmen... zum Glück kann man das Zeug nicht überdosieren ab PH7 ist es inaktiv.

      Lg Lars