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Tangarine/Golden Tiger - Erfahrungsberichte?

    • Tangarine/Golden Tiger - Erfahrungsberichte?

      Hallo alle zusammen!
      Ich suche im Moment Erfahrungsberichte zu Tangarine Tiger Garnelen, Golden Tiger oder wie sie sonst so genannt werden...

      Im letzten Winter hab ich meinen Papa wiederinfiziert und für ihn ein Aquarium eingerichtet.
      112l Standarte, an kurzen Seite HMF, kein Heizstab, LED Beleuchtung, große Wurzel, Quarzsand und Standart Aquarienkies, bepflanzt mit gewässerten und invitro Pflanzen.
      Posthornschnecken hat er von mir bekommen, eine Blasenschnecke hat das Wässer unentdeckt überstanden und hat sich fleisig vermehrt.
      Angeimpft mit Starterbakterien, mehrere Wochen Einlaufzeit.
      Dann kamen ca 30 Tiger von Privat. Vorher hab ich mich eingelesen, aber bei den orangenen Tigern herrscht doch ziemliche Uneinigkeit, was Herkunft, Artzugehörigkeit und bevorzugte Wasserwerte betrifft.
      Nach Information bei dem Halter und Abgleich der Ww, haben wir beschlossen die werdens.
      Die aktuellen Ww hab ich nicht zur Hand, kann aber bei Gelegnheit nachreichen.

      Soweit, so gut. Ein paar Wochen ging alles gut. Dann fing das Sterben an. Zwischenzeitlich dachte ich, der Stamm stirbt komplett. Dann freudige Überraschung, die ersten Mädels hatten Eier und entließen Kleine. Es haben auch etliche überlebt und sind groß geworden. Laufend gibt es tragende Tiere. Aber irgendwie läuft es noch nicht ganz rund, es gibt immer wieder tote Tiere. Zwischenzeitlich sind noch 8 junge Corydoras sterbai eingezogen.

      Jetzt wollte ich mal wissen, auf was für Werten ihr eure Tiger haltet, oder was ihr sonst noch für Erfahrungen mit den kleinen Krabblern habt.
      Kann ich was tun, damit sich der Stamm stabilisiert?
      Futter bekommen sie abwechslungsreich Kürbis, Brennnessel, Sticks, Lollies, rote Mülas und Tabletten von den Welsen etc. Intake Häute gibt es auch.

      Danke schon mal und liebe Grüße
      Lisa
      Bilder
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    • Hallo Lisa,
      also allgemein hab ich schon viel von Tangerines gehört welche als einer der wenigen Caridinas neben den normalen Tigern auf Leitungswasser gehalten werden , auch erfolgreich .
      Wobei Leitungswasser ja nur ein Name ist, weil bei fast jeden sehen die Messwerte anders aus ( selbst in der gleichen Gemeinde, Stadt..) .
      Wenn die "Großen" sterben sprich der Anfangsstamm ,kann noch alles o.k. sein.
      Ältere Garnelen , wie auch Babys, reagieren auf andere Wasserparameter viel empfindlicher als ein gesunder Teenie Stamm .
      Will damit sagen, entwickeln sich die Kleinen gut und nur die Alten sterben , ist alles o.k. !
      Wenn das Sterben aber ständig alle erwischt , stimmt etwas nicht .
      Das kann in den letzten Wochen die Hitze gewesen sein , oder mangelnder Wasserwechsel oder eben auch Deine Wasserparameter .
      Wobei ich letztere jetzt nicht so.. schlecht finde .
      Klar der Ph und damit auch die KH könnten ein bisschen niedriger sein aber sonst ?
      Du weißt aber schon, das gerade der Sterbai der schlechteste Panzerwels zur Vergesellschaftung ist .
      Die mögen es gerne wärmer , der Paleatus ohne Heizung wäre wesentlich besser geeignet.
      LG Reiner
    • Hei...unser Leitungswasser hat sich verändert...durch die Trockenheit...
      Ich habs gemerkt weil die Medaka kariert geguckt haben...
      Normal ist das Wasser immer gleich...
      Die ganze Zeit war es KH 7,1 und PH 7,7.
      Aktuell Kh 12 und Ph 9 :o laut Messstäbchen, die beim Gegenchecken zur Onlineanalyse immer brav gleiche ergebnisse liefern...
      Die Analyse ist natürlich nicht geändert X/ Naja...die ist ja auch von 2018 8o Äh..wann bitte? Jan? Mai? Sonstwann?
      Ich glaube das würden viele Garnelen dann doch nichtmehr tolerieren...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hi,
      Meine Tangerines leben ebenfalls auf Leitungswasser, das hier mit ca. GH 6-7 / KH 5 / pH 7,5 / LW 220-230ppm aus der Wand kommt. Zusätzlich zur Qualitätsverbesserung des Wassers gebe ich nur LiquidHumin bei und die übliche Mischung aus Laub in allen Gammelstadien. Bodengrund ist Seachem Black Flourite.
      Aus einem Startbesatz von 2w 1m habe ich in etwa einem dreiviertel Jahr zwei Dutzend Nachwuchstiere gezogen, das was die hungrigen Perlhuhnbärblinge haben überleben lassen. Es kommen nicht wahnsinnig viele Jungtiere hoch, aber genug, dass es mehr statt weniger Tiere werden. Seit paar Monaten sind die PHB raus, nur noch Schnecken sind mit drin und Neocaridinas. Probleme mit bakteriellen Unverträglichkeiten oder gar Infektionen hatte ich nie. Eine Steigerung der Vitalität habe ich aber feststellen können, als ich den Anteil an tierischen Proteinen erhöht habe. Die Tiger massakrieren nun weniger PHS, bilden zügiger ihre Eiflecken aus, und die Flusen wachsen besser.
      Beste Grüße, Jillian