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AQUA DESIGN AMANO (ADA)

SaltyShrimp mischen? Blue Tiger mit KH?

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      zu Post # 20

      Plyr2163 schrieb:

      @Carsten , hätte gedacht das Du da weiter bist, warum ein Like ??
      @Plyr2163
      Carsten hat von MIR das "Like" in Post # 17 für die "Microsiemens" bekommen,
      genauer, für den Vergleich daß
      nicht alle Stoffe die Microsiemens-Werte erzeugen
      einen anzustrebender Microsiemens-Wert ergeben
      welcher als zu beurteilender Microsiemens-Wert
      verwertbar ist. 8)

      @Carsten Logemann
      Es ist DEIN "Like" von mir. :drink:
      Behalte es und paß gut drauf auf.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Neu

      Carsten Logemann schrieb:

      Plyr2163 schrieb:

      ich hab die schon so viele Jahre...können sie da krank sein?
      Ich würde sagen schon, nicht im Sinne von einer "Krankheit" die von draußen kommt, aber "krank sein" bezieht sich generell auf Funktionsstörungen des Organismus und klar ist, in jedem Aquarium gibt es Bakteiren, Pilze etc. die zum Problem werden und eine Garnele krank machen können, wenn z.B. das Immunsystem schwächelt. Auch für "die guten" Bakterien im Aquarium ist eine Garnele nur ein Stück Fleisch, dass in einigen Stunden vertrtilgt wird, allein das Immunsystem sorgt dafür, dass unsere Tiere im Aquarium nicht krank werden... ist ein Immunsystem zu schwach, werden die Garnelen bei lebendigem Leibe "aufgefressen", was sich dann z.B. an milchigem Aussehen oder apathischem Verhalten andeutet, aber da ist es oft längst zu spät.... das kann auch passieren, wenn man einen Stamm schon Jahre hat, ich weiß das aus eigener Erfahrung auch, z.B. durch Stress, wenn man im Becken gärtnert, es im Sommer zu warm wird, man die Grupper durch keschern reduziert oder selektiert oder selbst ein Wasserwechsel bedeutet viel Stress und dann ist manchmal ein Punkt erreicht, an dem der "Gegner" Überhand bekommt...

      Nicht auf dich jetzt bezogen, Monika, sondern generell würde ich sagen, Viele stellen ein Aquarium auf, tun Tiere ein, füttern sie, machen wöchentlich Frischwasser rein und alles soll gut werden. In vielen Fällen ist es aber so, dass man einen zu sterilen Lebensraum schafft und das Immunsystem immer schwächer wird, weil es weder trainert, noch gefordert wird. So als würden wir in einen sterilen Raum eingesperrt und unser Immunsystem runtergefahren werden. Alles super, nur wehe wenn wir dann in Kontakt mit der "Umwelt" kommen. Natürlich können Tiere auch mit einem schwachen Immunsystem leben, solange der Gegner nicht stärker ist, aber ein Aquarium ist eben kein wirklich steriler Raum. Kontakt zur Luft und den darin enthaltenen Sporen, und wir mit unseren Händen, dazu mal dies oder das andere Futter... Alles meist kein Problem, solange das Immunsystem fit ist. Heute weiß man, dass in der Natur die Huminstoffe der Trainer für das Immunsystem ist, leider nutzen sie Viele noch immer nicht, was dann auch zu den zahlreichen Berichten über Problemfälle via facebook und Foren führt.
      Hei, ja kann schon sein, das ich versuche sie nicht mit "falschen" Bakterien/Viren/Pilzen zu belasten.
      Ich möchte sie einfach behalten <3 und keinen Ärger haben. Zu schnell ist ein ganzes Becken umgenietet.
      Aber ob mir das auch immer gelingt?
      Ich hab über 30 Aquarien. Mit Fischen, Pflanzen, Wilos. Da kann immer mal was an den Händen sein.
      Wasserwechsel wird mit Regenwasser gemacht, das nur ein bisschen Montmorillonit behandelt wird und mit Eurem Bienensalz auf 300 +/-50 Microsiemens aufgehärtet wird.
      Ständig wird mit einfach nur getrocknetem, ungewaschenem Walnuss, Eichen, Buchenlaub und Brennesseln gefüttert.
      Mit Regenwasser ansetzten Erlenzapfensud und eigene Seemandelbaumblätter gibt es auch...
      Ich würde niemals mit irgendwas in dieses Becken gehen, wo neue Garnelen dran waren. Überhaupt...nirgends..auch bei den Neos nicht. Neue Garnelen auf jedenfall das erste halbe Jahr in Quarantäne mit eigenem Geschirr.
      Die im eigenen Stall sind warscheinlich unkritisch, das haben sie schon längst mitbekommen.
      Aber das halte ich auch mit andern Tieren so...Die müssen alle erstmal durch Quarantäne.
      Aber wenn ich Neos abgebe, Macrobrachium oder auchmal Bienengarnelen, ist alles gut.
      Mit Tigern eben nicht.
      Auch als sie bei mir ankamen, mußte ich sie auf 3x ins neue Becken eingewöhnen.
      Ob das wegen Bakterien war oder einfach weil mit dem Becken was nicht gestimmt hat, weiß ich nicht.
      Sie haben Schlagseite bekommen und ich mußte sie sofort rausnehmen und zurück zu ihren Kollegen.
      Die hatte ich mit ihrem Transportwasser in eine Faunabox gegeben und mit meinem Frischwasser langsam aufgefüllt.
      Das kann ich jedem empfehlen. Dann bleibt Zeit, sie langsam an die neuen Bakterien im neuen Stall zu gewöhnen, was automatisch geschieht. Ich denke auch durch Luftfilterung über Druckdose und Kompressor werden genug Bakterien im Keller rumschwirren, das sie es in Homöphtischen Dosen abbekommen.
      Bakterien im Wasser hatte ich in dem Fall eigentlich ausgeschlossen, weil es ihnen in der Quarantänebox sofort wieder gut ging.
      Also ich hab Tiger als empfindlich kennengelernt. Auch Wildtiger und Rote Tiger.
      Auch Taiwaner und Pintos sind "Empfindlich" aber nicht so wie Tigergarnelen.
      Deswegen werde ich da immer vorsichtig sein und nix riskieren.
      Es ist einfach nur ätzend, wenn man zusehen muß, wie eine nach der andern aus den Latschen kippt.
      Das tut richtig weh ?(

      Wenn sie jetzt endlich nach der Winterpause anfangen sich zu vermehren, kann ich aber mal wieder Versuche machen, sie in andere Becken mit reinzusetzen. Ich muß das halt sehr langsam machen..eben mit der Faunaboxmethode. Dann funktioniert das hoffentlich auch. Möchte sowieso in das eine 112er wieder Deepblue Tiger einsetzen.
      Aber meinen "Grundstamm" werde ich weiter halten wie bissher...
      Never touch a running System

      Was ich eigentlich sagen möchte...wer seine Tiger gerne länger behalten möchte, sollte sie vorsichtig eingewöhnen.
      Mit den Bakterien im neuen Becken vertraut machen...Und versuchen ein ausgewogenes Verhältnis von Bakterien zu erreichen. Sie brauchen ja welche als Futter, aber wenn diese eigentlich guten Bakterien überhand nehmen, geht das nicht gut aus. Wenn ich einen neuen Stamm Bienen/Taiwaner/damals die Kardinäle/Tiger bekomme, muß das Becken frei sein von Schmotter. Zumindest eine Grundreinigung. Keimdruck senken...perfekt wäre ein neues, eingelaufenes Becken.
      Klar, das kann und will nicht jeder...aber ich hab die ersten Jahre sehr viel Lehrgeld bezahlt ;( . Bis ich erkannt habe, das es so nicht geht. Ich hab mit stinknormalo Redfire angefangen..nee stimmt nicht...mit 5 Bienengarnelen+5 roten Neos..das war der erste Garnelenbesatz, irgendwann zwischen 2004 und 2008 müßte das gewesen sein. Die Bienen/CR waren gleich weg, die Neos haben das Becken geentert. Das sind welche von denen...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!