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AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Mein persönliches Schneckenproblem und ich ;-)

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    • Hei, hab mal eine Testtylo ins Cory Panda aufzuchtbecken gepackt...
      Da ist sie jetzt schon eine ganze Weile...Hab den Pott auf Leitungswasser umgestellt, das ja Kh 8 und Ph 8 hat.
      Muss ich nur aufpassen, wenn die kleinen Pandas ins nächst größere Becken wandern...
      Gibt nur einen Minifilter und die Temperatur beträgt in der Regel zwischen 24 und 28 Grad..eigentlich perfekt...
      Bodengrund gibt es keinen...
      Durch die Motivation, dass das Gehäuse mal besonders schön bleiben soll, wechsele ich ungefähr jeden Tag 50% Wasser, was in dem Babypott jetzt kein Problem darstellt...steht quasi direkt neben dem Waschbecken...
      Bin gespannt...da sie munter drin rumschneckt, bekommt sie nochmal 4 kleine, perfekte Kollegen mit rein...
      Bis jetzt sieht es super aus...
      Sonst hab ich immer Blasen oder PHS als Aufräumtruppe drin gehabt..wenn das mit Tylos und Pianos geht, ist mir das natürlich viel, viel lieber..warum bin ich da nicht schon ehr drauf gekommen?
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Ein anderer Gedanke zu maroden Schneckengehäusen:
      Eine Richtung, die nie ausgesprochen wird.

      Vorgedanke mit Ursprungsgut:
      Man redet öfter bei ungutem Aquarienwasser von Stoffen, welche nicht meßbar sind, bzw. von Kleinstmengen, die
      nicht meßbar sind und daß diese schnell mal an irgendeinem Desaster Schuld haben können.

      Hauptgedanke in Umkehrung:
      Es kann doch genauso gut positive Stoffe geben, die nicht meßbar sind oder als feinste Spurenelemente in der Mengeneinheit nicht meßbar sind.

      Wie komme ich auf diesen Gedanken:
      Auch ich habe meine Lehrgelder im Aquarienhobby bezahlen müssen.
      Aber ich habe niemals marode, gelöcherte, eingebrochene Schneckenhäuser gehabt, außer der Umzugs-Farbminderung bei einer Stahlhelmschnecke, welcher dann nach Jahren entgegen Meinungen etwas regeneriert ist.

      Habe ich vielleicht genau die Stoffe zusätzlich im Wasser, welche in eurem "künstlich" aufgesalzenem H2O fehlen.
      Ich verschneide ja nur mein Voralpenland-Leitungswasser (UV-gereinigtes Quellwasser) mit H2O damit es weniger hart ist.
      Also sind noch andere Stoffe im Wasser als nur eine gute Hand voll erlesener zugesetzter Einzelstoffe.
      Mensch kann sich ja auch nicht ausschließlich von erlesenen Nahrungsergänzungsmitteln ernähren. Sondern soll im Idealfall sich vielseitig ernähren.

      Der einfachste Versuch wäre nicht nur bei einem Beckenneuaufsatz, sondern öfter mal eine Kur aus Walderdensud (evtl. nicht so perfekt gefiltert), kalkfreies Steinmehl (mineralisch) oder was anderes feines Natürliches ohne Berechnung.

      Meinen Gedanken bitte verwerfen, widersprechen, ausprobieren, ergänzen oder perfektionieren.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Hei, für mich liegt das Übel in Ansammlungen von Schlamm, Bakterien und Abbauprodukten.
      Das was mich so verwundert, ist das Schnecken draußen im Eimer, wo sie keinen Boden und allenfalls ein paar Pflanzen haben, wenn überhaupt...dauerhaft wunderschöne Gehäuse bilden.
      Wasserwechseleimer, mit paar nichtmehr gebrauchten Wasserpflanzen, in die Ecke gestellt und vergessen...
      Was is daran so anders, als in einem gepflegten Aquarium mit Bodengrund, Pflanzen, die gedüngt werden, Filtern, die regelmäßig gewartet und gereinigt werden, Wasser, das alle 2 Wochen zu 70% gewechselt wird. Fische, die etwas für die Schnecken übrig lassen...alle möglichen Calciumhaltigen Futtermittel und extra Calciumfutter...Kopfstand für die Tiere...
      Wooo liegt der für Schnecken so essenzielle Unterschied?
      Und selbst wenn ich in meinen 50 Liter fassenden, techniklosen Outdoorpott, mit 6cm Bodengrund, draußen 10 Medaka gebe und jeden Tag füttere, bleiben dennoch die Schnecken bildhübsch ?(
      Medaka und Schnecken scheinen sowieso ein Dreamteam zu sein...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Mowa schrieb:

      Wasserwechseleimer, mit paar nichtmehr gebrauchten Wasserpflanzen, in die Ecke gestellt und vergessen...
      Was is daran so anders, als in einem gepflegten Aquarium mit Bodengrund, Pflanzen, die gedüngt werden, Filtern, die regelmäßig gewartet und gereinigt werden, Wasser, das alle 2 Wochen zu 70% gewechselt wird. Fische, die etwas für die Schnecken übrig lassen...alle möglichen Calciumhaltigen Futtermittel und extra Calciumfutter...Kopfstand für die Tiere...
      Wooo liegt der für Schnecken so essenzielle Unterschied?
      Der "vergessene" Eimer im Freien hat mindestens 2 Unterschiede zum gepäppelten Aquarium.
      1. Vom Winde verweht und somit Biostoffe (Minerale, sonst. Spurenelemente) mit dem verwehten Staub hineingetragen (das könnte zu meinem neuen Gedanken passen).
      2. Viel mehr Licht. (sogar Kuhhörner wachsen in Richtung Licht). Dann wären wir wieder beim Licht. Und zwar bei der Menge und Stärke an Licht und nicht nur die Kelvins.
      3. Mehr Sauerstoff, auch nachts.
      Wo fühlst Du Dich wohler ? Bei schönem Wetter im Garten oder im Wohnzimmer vor einem prächtigen Palludarium ?

      Oder ist es die strömungsarme "Ecke" im Eimer, die es im Aquarium vielleicht nicht gibt. Vielleicht trägt diese Strömung eine gewisse Persönliche Aura der Schnecke davon. ?(
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
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    • Hei, egal...ich werd jetzt einfach mal die Szenerien verfolgen, bei denen es am besten klappt...
      Kann ja meine Aquarien nicht auf den Buckel nehmen und übern Sommer im Garten verteilen...
      Die Tiere werden einfach ausgelagert...funktionierende Becken im Sinne von schönen Gehäusen, besetzt und Becken, in denen es nicht funktioniert gemieden. Biofilm fördern, damit die Schnecken auch was zu naschen haben.
      Einen andern Weg sehe ich aktuell nicht.
      Ich hab noch Korallenbruch und Sepiaschale. Das kann ich noch reichen, aber wie schon öfters erwähnt..der Aufbau der Gehäuse ist es nicht, sondern bestehende gute Gehäuse, lösen sich sekundär wegen Säure im Wasser wieder auf.
      Auch die Hornschicht ist an den Gehäusespitzen weg. Was sicherlich teilweise auch mechanische Beanspruchung ist.
      So liegt der Kalk der Gehäuse offen.
      Da wäre evt. Sand statt Splitt hilfreich.
      zb. bei den Tylomelania patriarchalis. Die ja auf Steinen und auf schlammigem Untergrund zuhause sind.
      Bei denen waren die Gehäuse im Sulawesibecken noch schlechter, als die der Yellowspotted
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Mowa schrieb:

      Kann ja meine Aquarien nicht auf den Buckel nehmen und übern Sommer im Garten verteilen...
      Die Tiere werden einfach ausgelagert...funktionierende Becken im Sinne von schönen Gehäusen, besetzt und Becken, in denen es nicht funktioniert gemieden.
      :D Tja, wenn die Berge (Becken-sänften) auf Biegen und Brechen nicht zum Propheten (Freilandeinflüsse) gehen wollen, dann müssen die Bedürftigen (die Schnecken) eben selbst zum Propheten wandern.
      __________________________________________________________________________________________________

      War grad wegen Pflanzeninfos bei Flowgrow zu Besuch und hab dort das erste Mal ins Forum geschuppert.
      Dort gibt es ganz abwechslungsreiche Gedanken zum Thema kaputte Gehäuse.
      Aber soweit ich dort mit dem Lesen gekommen bin, auch nichts voll durchschlagendes. Aber ein paar vielleicht hilfreiche Ansätze zum weiter sinnieren.

      Einmal las ich das Stichwort "Chithinschicht über der harten Basisschicht". (? War es eine Moni mit Wedelblatt im Avatar oder doch wer anders ?)
      Darauf hin fiel mir ein, daß es ja bekannt ist, das das eigentliche, harte Haus sehr anfällig ist, zerfressen zu werden wenn diese äußere Schicht einmal Defekte hat.
      Die sichernde Schutzschicht ist diese Chitinschicht.
      Ein Hühnerei kann ja auch nur eine zeitlang zum Ausbrüten überleben, weil es diese wachsige Schicht um die harte Schale hat.

      Nun weitere philosophische Gedanken von " @'KatzenFische " :

      Wenn das Haus schon starke Beschädigungen hat, braucht es selbstverständlich Stoffe nachgeliefert um diese zu reparieren.
      - Das nützt aber nichts, wenn nicht diese Chithinschicht auch repariert wird und dazu die benötigten Stoffe bekommt. Also hilft dann die reine Calciumzufuhr nicht allein.
      Bei manchen hilft Sepia, aber nicht bei allen. Mein Veracht: reines Sepia hilft vielleicht weniger als schlecht gereinigte Sepiarücken. Diese Tintenfische haben ja auch so gummiges Fleisch, zumindest an ihren Tentakeln und vielleicht auch als Schicht zwischen Sepiaschale und der nächsten Körperschicht. Vielleicht eher wie weicher Knorpel.
      Weil beim Tintenfischkörper ist das Fleisch in der Konsistenz ja eher wie Geflügelfleisch.

      Also müssen wir ein Futtermittel oder einen Wasserzusatz finden, welches hilfreich ist, diese Außenschicht zu nähren, bzw.
      herausfinden was so aggresssiv ist, diese Chitinschicht langfristig zu zerstören. Unsere Crustatiere behelfen sich ja durch sporadische Erneuerung ihrer Außenhaut.

      Komme ich darauf zurück, warum ist meine Tylo schön lack-schwarz ohne Löcher ?
      - Unser hoher Gh ist nicht nur Calcium, sondern wahrscheinlich eines der anderen Minerale welches in die Gh-Messung mit einfließt.
      Ist es dieses Material welches zerstörungsanfällie Schneckenbeständ brauchen ?
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      Ich las auch von einem Fall, da waren auch die Schnecken im Pflanzenreste-Eimer schön und
      der hätte auch gern die "gesunden" Bedingungen des ungepflegten Pottes in seinen gepflegten Becken.
      ABER, der Pott steht NICHT Outdoor, sondern drinnen.
      So jetzt kommen gewagte Geanken für @'Mowa' :D :/
      Was haben Mowa´s Outdoor-pötte und dieser Indoor Pflanzen-pott gemeinsam ?
      - Ich sag jetzt einfach mal, die sind aus nicht zu giftigem (neu stinkendem) Kunststoff.
      Und meine schöne, schwarze Tylo lebt auf - schlagt mich - schwarzem, jetzt seit neuestem auf grauem Farbkies (kunststoffummantelter Kies).
      Sind es kleinste Mengen eines ungiftigen Stoffes, der Schnecken in Restepötten ein schönes Outfit verleiht.
      Ist im Ursprungsmaterial von Kunstoff (im Erdöl) auch dieses Silikat erhalten. Hört sich so ein bischen wie Silikon an.
      Sind diese Materialen verwandt ? Tun Silikate auch Gh-Werte hoch treiben. Wissende mir dies bitte mitteilen.
      Silikate sollen ja hohe Anteile der Erdfestmasse ausmachen. Ist davon viel oder wenig in diesen natürlichen "Tylo-Seen".
      Haben sich Tylo-Schnecken dort schon sehr früh angesiedelt und jetzt wird der wichtige Stoff dort durch immer mehr Rest-Auswaschung knapp ?
      Sozusagen ein aktueller, geologischer Zeitepochen-Umbruch zum Leidwesen der Tyloschnecken in ihrer Heimat ?
      Kennt sich da einer chemisch, geologisch und biologisch aus ?
      Irgendwo muß doch des Rätsels Lösung zu finden sein.

      - Haben Mikro-Jungfischfutter, ShrimpBaby und hochwertigstes Fischfutter etwas gemeinsam ?
      z.B. einen hohen Crosta- /oder Insektenanteil, welcher bei Billigfutter (herstellerkonform) im zu hohen Anteil durch Getreide und sonstige Dosenfüller ersetzt wird.

      Auch das ist sicher ein Unterschied zwischen Indoor- und Outdoorbecken. Wenn die Fische den Schnecken das Lebendfutter zu schnell wegfressen.
      Aber in diese Muster paßt nun nicht dieser Indoor-Pflanzenpott, außer daß wenn dort das ein oder andere Indoor-Insekt ersäuft und geschneckte Abnehmer findet.

      ?( Alles nur Gedanken, die nach der passenden End-Verknüpfung suchen zum Wohle der Indoor-(Tylo-)Schnecken.
      ____________________________________________________________________________________________________________

      !!! Zum Verknüpfen ergänzende Frage an die Expeditionsreisenden ( @Carsten Logemann & Co ) von Bienen- und Tigergarnelen-Heimathabitaten:
      Gibt es in diesen "sauren" Gewässern auch Schnecken ? Und wie sehen die dort aus ?

      Und wenn es dort schönere gibt, sind die Landmassen dort jünger oder älter als bei den Zuflüssen der Tylo-Seen ?
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von KatzenFische ()

    • Hei, gerade bei Tylomelania ist es bekannt, das die Gehäuse in ihrem Habitat immer auch korridierte Spitzen haben.
      Auch bei andern Schnecken ist es in natürlichen Gewässern nicht anders.

      Ich denke, das in techniklosen Becken auch mehr biogene Entkalkung stattfindet und die Schnecken sich auf diese Art mit Calcium versorgen können. Der Säurespender aus Mulm und aus der Nitrifikation fehlt. Es kommt warscheinlich ehr Ammonium vor, das von den Pflanzen sofort aufgenommen werden kann, ehe es von einem Filter über Nitrit (wobei die Salpetersäure anfällt) zu Nitrat umgewandelt wird. Das könnte ich im Sommer mal messen..ob es Nitrat gibt in diesen Eimern oder ehr nicht.
      Außerdem sammelt sich mangels Schlamm und Fütterung kein Phosphat an, welches wiederum Calcium an sich reißt und im Boden verschwinden läßt.
      Ich glaube nach wie vor, das Filterschlamm und Bodenschlamm die Übeltäter sind.
      In techniklosen Becken/Eimern sind auch sämtliche Oberflächen mit Bakterien besetzt. In gefilterten Becken siedeln sie sich lieber im Filter an, wo ständig leckeres Wasser vorbeiströmt. Dieser Biofilm dient auch als Nahrung und scheint für Schnecken sehr gesund zu sein.
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hi Moni,

      ich konzentriere mich jetzt mal nicht auf die feinen Endspitzen am Schneckengehäuse.
      Als Kleine sind die Häuschen noch so dünn das da schnell was zerdrückt wird.

      Interessant ist das Gehäuse der größeren Schnecken und wie man Beschädigungen verhindern kann, damit man schöne Schnecken hat.
      Weil Schlamm wird ja in den Pötten auch sein. Allerdings auch ein viel höherer Sauerstofanteil, aber nur wenn Outdoor.

      In den Tylo-Seen sind glaub ich eher schroffe Steine und während des Hausbaus dreht sich ja das Haus.
      Da kann es ja sein, daß die Chithinschicht zerkratzt und somit angreifbar ist.
      Bei mir ist der raueste Stein der Regenbogen-Bruchstein, aber der ist schnell mit Algen gepolstert.
      Leben Deine Tylos auf schroffen, kantigen Steinen.
      Aber was ist bei anderen Leuten mit den Posthornschnecken ?

      Es wäre doch schön wenn Du und die anderen zu schönen Schnecken kämt.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

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    • Hei, naja, die Minilandschaftssteine sind schon "schroff" aber mit der Zeit auch etwas stumpfer geworden.
      Außerdem ist Basalteinkehrsand im Becken. Aber das ist es nicht.
      Es sind auch einfach zu viele. Sie lassen sich auch gerne mal von ganz oben runterfallen. Da denk ich mir immer "autsch"
      Ja, ich denke, mit Tylos auslagern in die Jungfischpötte mit fast täglichem WW und Mulm absaugen, verfolge ich mal und wenns wärmer wird, die PHS und sonstigen wieder zu den Medaka nach draußen.
      Medaka und Schnecken sind ein tolles Gespann...die ergänzen sich total...
      VG Monikan
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Mowa schrieb:

      Aber das alles löst nicht das Gehäuseproblem in den Aquarien.
      Ich hab mir mal ein ArcardiaVorschaltgerät gebraucht gekauft.
      Da waren 2 Reptilienröhren drin. Muß mir die mal genauer anschauen.
      Warscheinlich sind sie aber alt.
      Reptilien brauchen UV-Licht, weil sie sonst Knochenerweichung bekommen.

      VG Monika
      Hallo Monika,

      ich gehe auch davon aus, das den Schnecken in unseren Aquarien UV Licht fehlt.
      Jedenfalls haben die Schnecken in meinem Teich wirklich alle top Gehäuse.
      Interessant ist ja, das die Spitzschlammschnecken im Teich eine dunkle Farbe haben und in Aquarien sind Körper und Gehäuse weiß.
      Was solche Reptilienröhren angeht; die sind ziemlich für die Katz. Es sei denn, die Tiere halten sich direkt unter der Röhre auf. Denn 15 cm unter der Röhre kommt schon so gut wie kein UV mehr an.
      Gruß, Tanja
    • Abnoba75 schrieb:

      ich gehe auch davon aus, das den Schnecken in unseren Aquarien UV Licht fehlt.

      KatzenFische schrieb:

      Meine unbeschädigte schwarze Minitylo lebt unter einer älteren Dennerle-Röhre mit UV-Stop-Filter bei 400 nm.
      Aber, sie lebt in einem Einhängebehälter, also nicht tief unten im Becken. Und Blauanteil geht im Wasser mit zunehmender Tiefe besonders schnell verloren

      KatzenFische schrieb:

      Ich las auch von einem Fall, da waren auch die Schnecken im Pflanzenreste-Eimer schön und
      der hätte auch gern die "gesunden" Bedingungen des ungepflegten Pottes in seinen gepflegten Becken.
      ABER, der Pott steht NICHT Outdoor, sondern drinnen.
      hallo Tanja / @Abnoba75,

      und wie können wir die UV-Überzeugung, Zitat 1 mit Zitat 2 und 3 auf Übereinstimmung bringen ?
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Ich habe ja geschrieben: "ich gehe davon aus", nicht das ich es mit absoluter Sicherheit weiß.

      Aber das den Tieren das natürliche Sonnenlicht in unseren Aquarien fehlt, da bin ich mir schon ziemlich sicher.
      Fische die draußen leben dürfen, einige halt nur den Sommer, was passiert mit der Pigmentierung? Richtig, sie wird viel kräftiger. SSS im Teich haben dunkles Haus und Körper, im Aquarium sind sie weiß.

      Machen wir uns nichts vor, all unseren Aquarienbewohnern fehlt das natürliche Sonnenlicht, es sei denn sie sind nachtaktiv.
      Und ich kann mir sehr gut vorstellen, das sich das auch auf die Häuser der Schecken auswirken könnte, eben weil Vitamin D nicht vernünftig gebildet werden kann.
      Bei Vitamin D Mangel bekommt der Mensch ja auch neben der sehr blassen Haut auch weiche, brüchige Nägel. Vitamin D steuert die Kalziumaufnahme, es ist für die Mineralisierung der Knochen, Hornplatten, Zähne und den Einbau von Kalzium in die gewünschten Bereiche zuständig.

      Es sind schlichtweg meine Rückschlüsse aus dem Wissen mit Vitamin D und Kalzium und den Beobachtungen der Tiere im Teich und Aquarium.
      Gruß, Tanja
    • Abnoba75 schrieb:

      Es sind schlichtweg meine Rückschlüsse aus dem Wissen mit Vitamin D und Kalzium und den Beobachtungen der Tiere im Teich und Aquarium.
      So in etwa hatte ich ja auch anfangs schon ans Licht gedacht. Bis es als alleiniger Faktor zu verwerfen war.
      Natürliches Sonnenlicht ist natürlich ein ganz besonders gesundes Lebensergänzungsmittel.

      Aber es fehlt noch der HighEnd-Kick der Erkenntnis was dahinter steckt wenn es eben doch auch Indoor geht.
      Gibt es hier niemanden der bei längerfristiger Inddoor-Haltung positive Tylo-Haltungserfahrungen hat mit schönen Schneckenhäusern und der vermuten kann warum es bei seinen Schnecken gut geht ?
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Ich habe einige Helenas (eigene Nachzucht). Am Anfang sahen die Gehäuse noch super aus, aber nun, wo sie ausgewachsen sind, sehen die Gehäuse grauenhaft aus. Grau, nix mehr von der schönen Färbung und bei manchen befürchte ich, dass die Spitze fehlt. Ich hatte sie zuerst im großem Gesellschaftsbecken mit Sandbodengrund gehalten. Wir haben hier perfektes Garnelenwasser (GH 5° dH 0,89 mmol/l Calciumcarbonat), aber das ist wohl nix für die Schnecken. Da ich im großen Becken auch 1 Netzprachtschmerle habe, befürchtete ich, dass die restlichen 5 Helenas auch noch gefressen werden und setzte sie dann ins Garnelenbecken. Hier packe ich seit ca. 2 Wochen "Crustarocks" mit ins Becken und hoffe, dass es hilft. Naja, ich werde weiterhin diesen Thread beobachten und hoffe, dass sich wem der Grund für die Gehäuseschäden erschließt.
      Liebe Grüße sagt

      Bea :huhu:

      Das Passwort fürs Leben heißt HUMOR
    • Miesmuschel schrieb:

      Zur Aufnahme müssen die Mineralien zu Staub zermahlen werden. Den kann man dann mir einem ausgedienten Salzstreuer ins Wasser geben oder wie beim Muschelfutter erst in Wasser einrühren..... Wie auch immer.
      Hab ich gefunden.
      Ich habe noch eine halbe Sepiaschale übrig. Die zermörsere ich morgen mal und geb immer nen bissel mit ins Wasser. Schaun wer mal, ob es hilft.
      Die Sepiaschale so im Wasser bringt nix, ist nur nen Algenbeet für die Garnelen. ^^
      Liebe Grüße sagt

      Bea :huhu:

      Das Passwort fürs Leben heißt HUMOR
    • Neu

      Hallo,

      bin so eben beim Stöbern auf das Thema hier gestoßen.
      Das ist eine PHS in einem nur bepflanztem Schwarzwasseraquarium, pH um 5,5 Leitfähigkeit bei 70µS/cm und ich finde das Gehäuse sieht für so eine alte Schnecke nicht schlecht aus:

      in Aquarien in denen Fische gefüttert werden sehen die Schnecken deutlich schlechter aus. Ich vermute, die Gehäuseschäden haben eher was mit unausgewogener Ernährung der Schnecken per Fischfutter und dessen Stoffwechselprodukten als mit der Wasserbeschaffenheit zu tun. Das Fischfutter ist leicht und üppig zur Verfügung und proportional dazu fehlt irgendwas essenzielles. Ist natürlich nur eine Vermutung, aber bei Aquarien mit ähnlichem Wasser und Fischen sehen die Gehäuse von PHS ramponiert aus und sie verschwinden obwohl sie sich erst besser vermehren als ohne Fischfütterung irgendwann ganz. In dem Aquarium der Schnecke oben gibts nur sauer reagierendes Buchenlaub und Juncusstroh und den daraus entstehenden Aufwuchs. Und die Vermehrungsrate der Schnecken ist niedrig.

      Gruß, helmut
    • Neu

      Ups, ich seh grad, mein erster Beitrag hier. Also kurz zu mir:
      Helmut mein Namen, ich komme aus Stuttgart und beschäftige mich schon ein weilchen mit Aquaristik. Hauptinteresse sind mittlerweile Pflanzen, Mikroflora/fauna und Futterkulturen. Das Ganze bewegt sich immer mehr in Richtung draußen und Garten, tümpeln war ich schon als kleines Kind sehr gerne, also back to the roots!

      Gruß, helmut
    • Neu

      Hei Helmut, schön das Du Dich hier auchmal meldest. Ja..ich habe auch Schnecken auf Soil und die sehen im ersten Jahr desxBeckens top aus :thumbup: dann gehts wieder los =O .
      Eine andere Theorie hab ich letztens gelesen..die besagt, das Gehäuseschäden auch bei zu schnellem Wachstum auftreten können, welches von zuviel Futter und hohen Temperaturen kommt. Das deckt sich mit Erfahrungen in der Outdoorhaltung, ohne jegliches Kunstfutter. Ich hab auch Pianoschnecken bei den Elassoma gilberti aufgezogenm die ja nur Lebendfutter fressen. Es gab lediglich Lebendfutter mit dem die Gilbertis in 3 Min. Fertig haben und Algen. Wasserwechsel sehr wenig. Filter läuft schon lange ohne Reinigung. Luftheberfilter und 2mm Sand. TEMPERATUR 15 -25 Grad. Wobei es erst jetzt so warm wird. Die Schnecken sind trotz kühle rasant gewachsen und wunderschön dazu...was will man mehr.
      Achja..Ausgangswasser...Leitwert mit Regen und Leitungswasser auf 200mS eingestellt.
      Vg Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Neu

      Hallo Monika,

      das würde ja passen wenn die Hausschäden durch zu schnelles Wachstum per zuviel Nahrung und Energie kommen. Die Schnecke oben wohnt mit gefühlt 5 anderen in einer nährstoffarmen 35l Unterwasserwüste wachsen sehr langsam und sehen gut aus. Kann ja auch sein, daß ordentlicher Schneckenhausbau einfach seine Zeit braucht. Und wenn irgendwann mal was gefehlt hat könnte sich das später rächen.

      Apropos Nahrung: Hier gibt es momentan erstklassige kleine schwarze Mückenlarven, die Dinger die nur ein wenig größer als frische Artemia sind. Blöd, daß ich grad keine fische groß ziehe.
      Und D.magna klappt hier mittlerweile zuverlässig nur wirklich große individuen sind sehr selten.


      Gruß, helmut
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