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GLASGARTEN - Environment Aquarium Soil
AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Probleme mit Ph

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      Hi,
      für die "Echtzeitmessung" muß ich vorm nächsten WW erstmal den pH des Wechselwassers messen. um eine Vergleichsgröße zu haben. So spontan kann ich nur sagen, da der pH sich um ca. 0,5 verändert (ansteigt), wenn ich 50% Wasser wechsle. Und sich recht schnell wieder auf den ursprünglichen Wert einpendelt, sobald CO2 dazukommt.
      Ich habe das vor langer Zeit auch mal genauer im Blick gehabt, aber da es noch nie Probleme seitens der Garnelen gab, achte ich nicht mehr so darauf.
      Säuresturz hatte ich allerdings schon, aber das ist der CO2 Anlage geschuldet.
      Viele Grüße von Stefanie
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      Hallo zusammen,

      @TheYeti

      Vielen Dank für die beiden Links :thumbup:
      Ja ich weiß, daß Soil ein aktiver Bodengrund und, je nach Art des Soil´s, für Weichwassergarnelen und/oder Aquascapes ist.
      Ich beschäftige bzw belese mich seit ca 2 Monaten damit, seit dem ich das Bienenbecken komplett übernommen habe.
      Seit ca 2 Wochen läuft ein Nano Cube mit Tropica und seit gestern ein zweites Becken mit Environment Soil.

      @Oehrchen

      Vielen Dank für deine Erkenntnisse :thumbup:
      Das heißt also, ein Säuresturz kann nur durch Zugabe von Co2 hervorgerufen werden ?


      Ich fasse mal zusammen und ob ich es auch richtig Verstanden habe, Ausgehend von Becken mit aktiven Bodengrund :

      Der Ph ist also nicht so kritisch zu Beurteilen, wie meist von anderer Stelle behauptet wird, auch ein größerer 90%iger Wasserwechsel stellt kein Problem dar, weil Ph vom Restwasser aufgefangen bzw gepuffert wird !(?)

      Die Schwankungen von Ph im Wechselwasser zu Aquarienwasser ist ebenfalls nicht so kritisch, gleicht sich beim befüllen aus !(?)

      Der Ph im Wechselwasser, zum Teil unter 5, kann man ausser Acht lassen, Begründung siehe obrige Erkenntnisse !(?)

      Zugabe von Kh Produkten ist kontaproduktiv, weil das Soil die Kh sowiso schluckt und im schlimmsten Falle irgendwann auch wieder ausspuckt, das aber wiederum zum Problem werden könnte, gerade bei Weichwassergarnelen !(?)

      Beim aufsalzen des Wechselwassers kann auch bedenkenlos auf ca 300 µs/cm hoch gegangen werden, um bei Herstellerempfehlung von 200 µs/cm nicht an die unterste Grenze der Tiere zu gehen, was evtl Probleme hervorrufen könnte !(?)

      Frage :

      In wie weit spielt jetzt die Zugabe von Huminstoffen eine Rolle, wie und was stabilisieren sie ?
      Grüße Marco
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      MarcoZ. schrieb:

      Bitte friss mich nicht gleich 8o :D
      Keine Angst, keiner frißt Dich hier.
      Aber manchmal ist es schwierig funktionierende Aquaristik zu erklären, weil alles so ineinander verstrickt ist mit Bio, Chemie, dehnbarer Einfachheit und unumstößlichen Naturgesetzen.
      Und nicht jeder ist im Erklären gleich gut oder manche können gut Aquarium, sind aber nicht so gut im Einfühlungsvermögen zu Anfängern.

      MarcoZ. schrieb:

      Entschuldige bitte, das mein Hauptschulabschluss nur zu einem "popligen" Kfz-Mechaniker gereicht hat und mich meine Eltern
      Das ist doch ein sehr wertvoller Beruf !!! Nahezu jeder Haushalt braucht Euch. :love: Ich habe auch ein Auto.
      Und auch mein Auto hat einen technischen Betreuer dem es regelmäßig vorgestellt wird.
      Und ab und zu schickt der mein Auto zu einem solchen "popeligen" Schrauber. Gut, daß es den Schrauber gibt. :drink:
      Ich habe auch nur einen "popeligen" Beruf gelernt (Kacke aufräumen, Futter vorlegen und Irregularien erkennen) .
      Den Rest machen bei Irregularitäten Akademiker (Tierärzte), wo es auch bei mir nicht zu gereicht hat. ?( und mich braucht fast niemand.

      Plyr2163 schrieb:

      Aber wenn ich empfindliche Weichwassergarnelen pflegen will, dann informiere ich mich vorher oder ?
      @Plyr2163 , Du hast mal wieder Borsten auf den Zähnen. X(
      Du weißt genau, daß Anfänger erst mal lernen müssen wem sie glauben dürfen !!!
      Da nutzt am Anfang der beste Infowille nichts.
      Unser FN schmeißt Blaufuß- und Nashorngarnelen in ein Becken weil daß die "Besonderen" Garnelen sind. Und Bienen sind im gleichen Wasser wir Neocaridina.
      Woher soll denn ein Neukunde ahnen, daß der "Fach"markt das grob falsch macht ? <X
      Und woher soll ein Anfänger riechen welche Garnelen empfindlich sind und welche nicht ? Die werden mit dem gleichen Schmäh angeboten.

      @MarcoZ. bei Deinem Beruf als Mechaniker hast Du viel mit Chemikalien zu tun.
      Bitte immer gut Hände waschen. und auch die Reinigungsmittelreste sind wieder eine Stolperfalle.
      Mein Tipp, gib oben im Suchfeld mal den Begriff "Haushaltchemi" ein.
      Da gibt es auch noch oft übersehene Hinweise. ;)

      Ich hab nicht Gescheites gelernt und kann es chemisch-physikalisch nur schlecht begründen. Von mir kommt nur "Mist" als Ratschlag.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
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      Zu den Huminstoffen hat Carsten mir mal geschrieben das sie einen pH weder erhöhen noch senken. Vielmehr können sie einen bestehenden pH sozusagen festnageln. (Stabilisieren) Ich habe mal versucht den pH meines Wechselwasser (Aufgesalzen LW300) mit der Zugabe von Huminstoffen nach oben zu bewegen, da hat sich nach 12h nichts verändert. (Tröpfchentest)
      Ich gebe jetzt also das Humin Liquid vor den Auffüllen mit Frischwasser in meine Becken.
      Wobei ich auch Wöchentlich nur 20-30% Wasser Wechsel.
      Ich füttere zwei bis dreimal die Woche geringe Mengen, und habe immer Wallnusslaub im Becken .
      Nach zirka 10 bis 12 Monaten werden die Becken neu gemacht.
      Große Wasserwechsel von 90% versuche ich zu vermeiden, ich bin der Meinung das Stress die Tiere irgendwie, gerade die ganze kleinen reagieren da irgendwie empfindlich.
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      KatzenFische schrieb:

      Und nicht jeder ist im Erklären gleich gut oder manche können gut Aquarium, sind aber nicht so gut im Einfühlungsvermögen zu Anfängern.
      @KatzenFische Naja, ich bin seit 2012 mit der Aquaristik beschäftigt, aber ich würde mich jetzt nicht mehr zu den Anfängern zählen, eher als Aquarianer mit persönlichem Interesse zur Optimierung, woran ich auch stetig Arbeite.
      Es läuft ja nicht schlecht bei mir, die Garnelen-Mädels sind stetig tragend, der Nachwuchs kommt hoch, aber dennoch ist man Bemüht und bestrebt bei seinen Aufgaben zu lernen und dadurch auch zu wachsen.

      @Oehrchen Also kann ein Säuresturz viele Ursachen haben, unter anderem auch eine mangelnde Beckenpflege, zzgl Zugabe von Co2, bzw alles was die Kh schluckt, die ja eigentlich den Ph puffern sollte.
      Dem kann also mit einer reduzierten Fütterung und den ohnehin wichtigen Wasserwechseln entgegengewirkt werden !?

      @Humungus das heißt im Prinzip, wenn sich zum Beispiel ein Ph6 eingestellt hat, dann "stabilisiert" sich der durch die Huminstoffe im Wechselwasser bzw im Becken ?
      Die Fütterung werde ich auch reduzieren, Laub ist bei mir ständig im Becken, das darf meiner Meinung nach nicht fehlen.
      Den 50% WW werde ich aber weiterhin machen, nur den 90%igen wahrscheinlich nicht mehr, weil durch die geringere Fütterung der ja dann "unnötig" wird.
      Grüße Marco
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      MarcoZ. schrieb:

      weil durch die geringere Fütterung der ja dann "unnötig" wird.
      Große Wasserwechsel können sich auch in schwach besetzten Becken günstig auswirken.
      Nur muß man das nicht immer machen.
      Ich bin im Mom mal wieder am Grundreinigen meiner Aquarien mit kleinem Reset.
      Wenn die länger laufen, sammeln sich negative Stoffe an und Positive werden verbraucht.
      Dem kann man so vorbeugen.
      Ich putze gründlich die Filter, mache einen oder 2 70%ige WW und dünge mit Eisen und Microdüngerdünger moderat auf.
      NPK kommt meistens über die Tiere. Auf jedenfall geht dann ein Ruck durch die Becken und die Pflanzen schießen los...
      Früher hab ich das immer 2-3 Wochen vor der Börse 2x im Jahr (April/Nov) gemacht...dann waren die Pflanzen zum "Erntezeitpunkt" perfekt <3
      Die Tierchen werden ganz wuschig und ich hab Spaß :happy: ...Das mache ich so 2x im Jahr. Zwischendurch sind kleinere WW und Reinigungsarbeiten..sozusagen Erhaltungsarbeiten...

      Wenn man neue Fische/Garnelen einsetzen möchte macht es auch Sinn...Sicher hast Du schon vom Undifferenzierten Fischsterben oder von Bakterieller Unverträglichkeit von Garnelen gehört.
      So setzt man ungewohnten Bakterien auf ein Minimum herrab und kann die neuen Tiere einsetzen. Eine Woche später nochmal größere WW, um die Bakterien der Neulinge rauszunehmen. (Auskotenlassen, vor einsetzen hat sich auch bewährt, weil im Kot viele dieser Fremden, aber nicht pathogenen Keime enthalten sind, die krank machen können, siehe banale Krankheiten bei menschlichen Urvölkern)
      So kann man sich vor diesem Tiersterben etwas bewahren, wenn kein adäquates Quarantänebecken zur Verfügung steht.
      Klar, Quarantäne und langsames Anpassen, der Bakterienpopulationen ist immer Besser...aber für manche Tiere ist mein 25Liter Quarantänebecken zu klein...
      In Becken mit neuen Tieren bin ich da insgesamt eifriger. Durch die Umstellung sind sie empfindlicher und da schadet es nicht, die Brühe regelmäßiger zu verdünnen. Später, wenn sie gut eingewöhnt sind, tun es dann auch wieder etwas längere Intervalle...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
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      Moin Monika,

      Wenn ich mal neue Tiere einsetze, dann mache ich es ebenfalls wie von dir Beschrieben, um eine Bakterielle unverträglichkeit zu minimieren.
      Auch lasse ich die Tiere sich erstmal entleeren, damit ihre Ausscheidungen den bestehenden Stamm nicht gefährden.
      Dazu bleiben sie in einer Schale im Transportwasser noch einen Tag stehen.

      Also du meinst, den großen Wasserwechsel kann man getrost beibehalten ?
      Grüße Marco
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