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Probleme Red Bee K4

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    • Probleme Red Bee K4

      Hallo zusammen..
      ich glaube das ist der x-te Beitrag zu diesem Thema, ich habe sehr viel gelesen aber komme komme nicht auf den Grund:
      Ich hatte Anfangs 25 RedBee K4 welche sich nach ca. 1 Monat auf vermehrt haben, etwa 40Jungtiere. Nun habe ich aber ein Sterben von 1 Exemplar (von der Erwachsenen der Anfangsgruppe) pro Woche...
      Ich weiss wirklich nicht mehr was machen....was eigenartig ist, dass die "gestorbenen" Tiere innerhalb von 2 Tagen komplett verschwunden sind....ich habe keine Reste mehr gefunden.

      Zur Technik:
      Askoll Pure M 40lt mit internem Filter, der Ansaugstutzen wurde mit einen Schwamm überzogen, damit die Tiere nicht angesaugt werden.
      Bodengrund AskollPure Soil Braun
      Wasseraufbereitung mit Osmose und BeeShrimp Mineral GH+
      Wasserwechsel wöchentlich ca. 30% 12-13lt und Zusatz von CrusterBacter, CrusterToxix und CrustaHumin.
      Aktuelle Wasserwerte mit Tropfen Test:
      PH 6,5
      KH 1
      GH 7
      NO2 0
      PO4 0
      NO3 0
      NH3/NH4 pratiksch 0
      Leitwert 350 yS
      Temperatur 25° Grad konstant
      Futter Naturholic MainFeed,ProteinFeed, BabyFeed - Fütterung alle 2 Tage ein kleines Stück
      Mailbeerblaetter als Zusatz

      Probleme: sehr viele Schnecken, viele Algen (leider auch Schmieralgen, welche ich nicht wegbekomme)
      Eine asiatische Wurzel, Tonrollen als versteck und etwas bepflanz mit Becphalandra, Anubis Barteri und Javamoos
      Kein Co2 und mit Heizung

      Kann mir jemand hierzu helfen?? Was könnte ich machen??
      Bin auch bereit, alles komplett neu zu machen, Bodengrund, pflanzen usw....

      Danke Euch
    • Hallo,

      ich sehe hier gleich einmal ein paar Auffälligkeiten:

      1.

      dani76it schrieb:

      .was eigenartig ist, dass die "gestorbenen" Tiere innerhalb von 2 Tagen komplett verschwunden sind....ich habe keine Reste mehr gefunden.
      Garnelen sind jetzt nicht wirklich "witterungsbeständig" wenn sie erstmal gestorben sind. Bei deinen 25° C (wieso das überhaupt?) geht das mit der Verwesung sehr schnell. Außerdem werden tot Artgenossen auch genüsslich verspeist. Das erklärt auch die zügige Ausbreitung von Erkrankungen, wenn infizierte, tote Tiere gefressen werden.

      2.

      dani76it schrieb:

      und Zusatz von CrusterBacter, CrusterToxix und CrustaHumin.
      Was soll das ganze Zeug? Die Shrimps wissen auch ohne 1000 Mittelchen sehr gut, wie man ein Shrimpleben führt. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, die lieben Tierchen wären ohne die ganzen Mittelchen nicht lebensfähig. Sind sie aber doch. Habe ich ausprobiert.
      Aber davon mal ab: Wenn man Probleme mit einem Becken hat, dann schüttet man da so wenig Zusätze rein, wie möglich. Man weiss nämlich nicht, ob es in der speziellen Situation hilft oder schadet. Bei Problemen hat man ja gerade nicht den Zustand "normal", da gelten mitunter die gewohnten Regeln nicht mehr. Nur aufgesalzenes Osmosewasser ist genug, bis man weiss, wo die Probleme herkommen.

      3.

      dani76it schrieb:

      Bodengrund AskollPure Soil Braun
      Ich habe mal gegoogled, aber irgendwie nichts über das Zeug rausbekommen. Die englische Beschreibung sagt nichts aus, und das, was ich mit meinen Spanisch und Lateinkenntnissen aus der italienischen Beschreibung herausbekommen habe, ist auch nur dürftig. Einig ist man sich nur, dass der Soil klares und tropisches Wasser macht, Algenwuchs dämpft und dabei gleichzeitig die Färbung der Fische verbessern soll. Leider fehlt die Info über Düngemittelzusatz, Shrimptauglichkeit, und wie er Algenwuchs dämpfen will. Stand vielleicht auf der Tüte ein wenig mehr?

      4.

      dani76it schrieb:

      sehr viele Schnecken,
      Für eine Schneckenplage (wenn es denn wirklich so viele sind) gibt es eigentlich nur ein Überangebot an Nahrung als Ursache. Stellt sich die Frage, ob die Fütterung zum Besatz passt, oder ob viel abgestorbenes Material im Becken ist, welches die Schnecken fressen. Die fressen übrigens auch tote Shrimps......

      5.

      dani76it schrieb:

      viele Algen (leider auch Schmieralgen, welche ich nicht wegbekomme)
      Algen sind immer ein Zeichen für ein Nährstoffungleichgewicht im Becken. Solch ein Ungleichgewicht wirkt sich umso stärker aus, je weniger normal schnell bzw. schnell wachsende Pflanzen im Becken sind. Anubia, Bucephalandra und Moos sind nun nicht gerade für einen zügigen Wuchs bekannt, wobei Bucephalandra bei reichlich Licht, Düngung und CO2 schon sehr stark wachsen können.
      Bei Blau- oder Schmieralgen handelt es sich allerdings nicht um Algen sondern um Cyanobakterien, die auch Toxine bilden können, die die Aquarienbewohner schädigen können.


      Im Endeffekt hat es hier 2 Baustellen: Ein Becken in Schieflage und die sterbenden Garnelen.

      Beides ist mit Sicherheit miteinander verknüpft. Blöderweise kann man nicht sagen, ob die Bedingungen im Becken die Tiere direkt schädigen, oder ob die Tiere durch ungünstige Lebensbedingungen krankheitsanfälliger geworden sind, und sich dabei etwas eingefangen haben.

      Um das Ganze noch ein wenig einzugrenzen, wäre die Beantwortung diese Fragebogens sicher hilfreich. Auch das eine oder andere Foto wäre gut.

      VG vom Himalaya

      Yeti

      Fragenkatalog bei Problemen



      P.S.: Inzwischen gibts Fotos, die waren während ich geschrieben habe noch nicht da.
    • Hallo Yeti und Danke für deine Antwort. Versuche mal alle zu beantworten, der Reihe nach:

      1. 25° wurde mir empfohlen, zwecks Vermehrung, kann ich jederzeit reduzieren, kein Problem.
      2. Auch dieses "Set" wurde mir empfohlen....fuer das Wohlbefinden der Bewohner (Garnelio.de).
      3- AskollPure Soil - hierzu gibt es keine Angaben bzgl. Shrimptauglichkeit....auch das wurde mir zu den Bee's empfohlen.
      4. Schneckenplage wie ich es empfinde. Wöchentlich entfernt per Hand 10/15 Stück, und es sind sehr viel drin...Stören jetzt nicht wirklich, sieht aber nicht immer schön aus wenn diese auf den Scheiben rumkriechen.
      5. Algenproblem muss ich unter Griff bekommen....Cynobakterien müssen weg...werde das über beschnitt der Pflanzen machen, in der Hoffnung das es Reicht.

      Ich werde Mal den Fragebogen hier her kopieren und beantworten !!

      Danke inzwischen...
    • - Um welche Garnelenart handelt es sich?
      RED BEE K4

      - Wie ist der sonstige Besatz?
      Keiner, bis auf die Schnecken und einer Helena (Raubschnecke)

      - Was ist das genaue Problem, und seit wann bzw. wie häufig tritt es auf?
      Seid Mitte Dezember habe ich bereits 3 erwachsene Garnelen verloren

      - Gibt es auch Verluste beim restlichen Besatz (Fische, andere Wirbellose, Pflanzen)?
      Nein

      - Welche Maßnahmen hast du bereits ergriffen?
      Keine, bis auf den regelmäßigen Wasserwechsel

      - Wie groß ist das Aquarium?
      44lt

      - Wie lange läuft es schon?
      Seid Anfang Oktober, Garnelen zogen um den 10 Dezember ein

      - Wie wird gefiltert?
      Interner Filter (Im Askoll PureM enthalten, im Deckel). Ansaugrohr mit Filterschwamm überzogen, im Filter selber Schwammfilter und Keramikröhrchen

      - Wurde der Filter saubergemacht? Wenn ja, wie? Ist der Durchfluss verringert, oder besteht die Möglichkeit, dass zugesetztes Filtermaterial vom Wasser umwandert wird?
      Filter ist frei, wird allerdings selten gereinigt, nur wenn kein Durchsatz mehr besteht. Nur der Filterschwamm bei der Ansaugung wird beim Wasserwechsel mit Leitungswasser gespühlt.

      - Steigen vom Boden Blasen auf oder liegt eine dicke Mulmschicht darauf? Sind dunkle Stellen im Bodengrund sichtbar?
      Keine Blasen, keine dunkle stellen

      - Wie ist es eingerichtet (Bodengrund, Pflanzen, Dekorationsmaterialien)?
      wie oben beschrieben

      - Wurden in den vier Wochen vor Problembeginn neue Pflanzen eingesetzt? Wenn ja, wurden sie vorher gewässert, und wie lange?
      nein

      - Welche Wasserwerte herrschen im Becken und womit gemessen (Streifen/Tropfen/etc.)?
      Temperatur: 25°
      pH : 6,5
      GH : 7
      KH : 1
      Ammonium/Ammoniak: praktisch null
      Phosphat: 0
      Nitrit : 0
      Nitrat: 0
      Kupfer: wurde nicht gemessen


      - Was für Wasser verwendest du, Leitungswasser, Regenwasser, VE-Wasser, Osmosewasser, etc?
      Osmosewasser mit BeeShrimp Mineral GH+

      - Wie viel und wie häufig wechselst du Wasser? Wird das Wasser aufbereitet, und wenn ja, wie?
      Jeden Sonntag, ca 30% - 12-13-lt, Aufbereitung Osmosewasser mit BeeShrimp Mineral GH+ und zugäbe von CrusterBacter, CrusterToxix und CrustaHumin.

      - Roch das Wasser beim Wasserwechsel nach Schwimmbad? Hat der Wasserversorger Rohrreinigungen angekündigt oder Maßnahmen bei Hygieneproblemen im Leitungsnetz?
      nein

      - Hast du eine CO2-Anlage am Aquarium?
      nein

      - Wurden neue Tiere zugekauft? Wenn ja, hast du eine Quarantäne durchgeführt?
      nein, hatte aber Nachwuchs, etwa 40 Exemplare

      -Wie alt war/en die verstorbene/n Garnele/en
      kann ich nicht sagen, wurden in verschieden Größen geliefert.

      - Ist sonst irgendetwas neu im Becken, oder wurde etwas verändert?
      Nein

      - Gibt es irgendwelche Teile im Becken, die Schwermetalle absondern können? Heizfühler, Klammern, Moosgitter...?
      Magnet Schwamm zum Reinigen, aber keine Ahnung ob dieser etwas ans Wasser abgeben könnte

      - Wurden im Haus Insektizide verwendet oder hattest du Kontakt mit behandelten Haustieren (Insektenspray, Floh- oder Zeckenmittel bei anderen Haustieren wie z.B. Spot On, Läusemittel)?
      nein

      - Wurde in dem Raum, in dem das Becken steht, zuvor stark geraucht?
      nein

      - Siehst du in deinem Becken unkannte Tiere, z.B. Würmer oder Insektenlarven?
      keine Würmer und keine Larven.

      - Besteht die Möglichkeit, dass du bei mehreren Becken z.B. Krankheitserreger mit dem Kescher verschleppt hast?
      Ja, habe noch ein 60lt Becken, mit 2 Fächergarnelen und einigen Fischen. In diesem Becken hatte ich vor kurzen einen Verlust, einen Pander Panzerwels. Dieser hatte auf einmal einen gekrümmten Körper und starb wenige Tage danach.

      - Was und wieviel fütterst Du bei welcher Besatzstärke?
      bei dem gesamten Besatz, alle 2 Tage ein kleines Stück Naturholic MainFeed und ein kleines Stück. ProteinFeed (jeweils ca. 4x4mm mit 2 mm dicke), BabyFeed in Pulver fuer den Nachwuchs, wenig.
      Ein Maulbeerblatt ist im Becken.

      - Wurden schon Medikamente eingesetzt? Wenn ja, welche?
      Nein

      - Wenn Du ein aktuelles Bild von dem Becken hast, bitte mit posten.
      Bilder wurden bereits gepostet.
    • Also,

      ich habe mir die Fotos einmal angeschaut, soweit man darauf Details erkennen kann.

      1. An den Scheiben sehe ich Braun- und Grünalgen.
      Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Nährstoffversorgung hinten und vorne nicht stimmt. Alle Makronährstoffe sind gem. deiner Antworten im Fragebogen bei 0. Für höhere Pflanzen ist das alles andere als lebensfreundlich. Auch wenn alle Wassertests 0 anzeigen, wird trotzdem ein wenig Nitrat und ein wenig Phosphat da sein. Nur eben unterhalb der Nachweisgrenze. Diese Minimengen sind zu gering um höheren Pflanzen etwas zu nutzen, aber für Algen, und nur für Algen, reicht es eben doch.

      2. Es sind, bis auf den Bodendecker, ausnahmslos langsam wachsende Pflanzen im Becken. Da ist, abgesehen vom Nährstoffungleichgewicht, nun wirklich keine Konkurrenz für die Algen.

      3. Die Beleuchtung passt wahrscheinlich nicht ganz zu den Pflanzen
      Man sieht auf den Bildern sehr schön, dass der Bodendecker nicht kompakt und kriechend in die Breite, sondern nach oben zu wachsen versucht. Ursache hierfür kann eine zu schwache Beleuchtung sein. Nicht generell zu schwach, aber zu schwach für einen Bodendecker. Immerhin muss das Licht durch die komplette Wassersäule bis zum Boden des Beckens, um die Pflanzen zu erreichen, da braucht es dann schon Power.
      Umgekehrt wäre mehr Licht bei der augenblicklichen Algenproblematik aber auch genau das Falsche, und würde das Problem verschärfen.

      4. 3 tote Tiere seit Mitte Dezember sind noch kein dramatisches Garnelensterben. Mit ein bisschen Glück sollte sich das geben, wenn das Becken vernünftig läuft. Also muss da jetzt erstmal Grund ins Becken gebracht werden.
      Wichtig wäre die Information, wie gut die Tiere ans Futter gehen. Garnelen, die wirklich kränkeln gehen eher schlecht ans Futter und verhalten sich insgesamt passiv.

      Ok, wie würde ich das Problem angehen, wenn es mein Becken wäre:

      1. Algen reduzieren
      Dazu würde ich versuchen soviel Algen wie möglich mit dem Wasserschlauch abzusaugen. Auch würde ich etwa die Hälfte des Wassers ablassen und dann die Scheiben mit einer alten EC-Karte sauber kratzen. Ich hoffe mal das Becken ist aus Glas und kein Acryl, sonst gibts Kratzer in der Scheibe, weshalb das Sauberkratzen dann nicht geht.
      Wenn die Scheiben abgeschabt sind, schwimmen die ganzen Algenkrümel im Wasser des Beckens herum. Jetzt würde ich soviel Wasser absaugen, wie es geht. Dein Shrimps reicht für kurze Zeit auch mal 1cm Wasser überm Kopf aus.

      Wichtig bei so einem großen Wassertaus ist, dass man sehr genau aufsalzt und dass die Temperatur des Wassers möglichst gleich ist. Wenn man allerdings die Heizung abschaltet, das Becken auf Raumtemperatur abkühlen lässt, und das Wechselwasser im Kanister neben dem Becken ebenfalls 1 Tag stehen lässt, damit es Raumtemperatur annehmen kann, ist das eigentlich kein Problem.

      2. Schnellwachsende Pflanzen ins Becken
      Ein Bund Wasserpest oder noch besser Hornkraut ins Becken, damit Konkurrenz zu den Algen entsteht. Die Pflanzen wachsen schnell und wenn es zu viele werden entfernt man einfach einen Teil und lässt den Rest weiterwachsen. Außerdem schwimmen die Pflanzen frei und schatten auch die Algen von der Lampe ab. Lediglich der Bodendecker wird das nicht mögen.


      3. Gezielt aufdüngen
      Sinnvolle Mengen an Nitrat und Phosphat sind gut für ein stabil laufendes Aquarium und keineswegs schädlich. Dieses dumme Märchen hält sich leider immer noch hartnäckig.
      Ich würde hier einen guten (ausgewogenen) NPK-Dünger, wie z.B. den Aqua Rebell NPK wählen. Da sind nicht nur Phosphat und Nitrat, sondern auch andere Nährstoffe und Mineralien drin.
      Zusätzlich dazu würde ich Nitrat als Einzelkomponente düngen. Hier bietet sich Easy Life Nitro an. Der ist nämlich am günstigsten.
      Ich habe mit 10mg Nitrat und 0,2mg Phosphat im Wasser gute Erfahrungen gemacht.
      Man düngt mit dem NPK soweit auf, dass man die 0.2mg Phosphat im Wasser hat und ergänzt das noch fehlende Nitrat mit dem Nitro.

      Mit dem Düngen würde ich jedoch erst beginnen, wenn Wasserpest oder Hornkraut bereits ein paar Tage im Becken sind und sich eingewöhnt haben, damit sie die Nährstoffe auch gleich nutzen können. Außerdem würde ich vorher das Entfernen der Algen durchführen.

      4. Optional CO2
      Optional kann man über CO2 nachdenken. Damit kriegt man Algen meistens sehr gut in den Griff. Bei den 44L halte ich Bio-CO2 für ausreichend. Ich habe hier auch ein 38L Becken mit Bio-CO2 laufen und es funktioniert. Allerdings sollte man dann auf ein vernünftiges CO2 System setzen, wie das ProFlora Bio 80 von JBL. Das hat nämlich einen Behälter aus Hartplastik und erreicht so einen Druck, der für den Betrieb eines Diffusors ausreicht, so dass wirklich gut CO2 im Wasser ankommt.

      5. Keine Mittelchen ins Wasser, bevor das Becken nicht sauber funktioniert.

      dani76it schrieb:

      Zusatz von CrusterBacter, CrusterToxix und CrustaHumin.
      Was soll übrigens dieses Toxic-Zeugs bringen? Immerhin verwendest du Osmosewasser. Das geht erst über einen Sedimentfilter, dann über Aktivkohle und am Schluss durch die Osmosemembran. Da gibts keine Schadstoffe mehr zum binden.
      Alles was keinen eindeutigen Nutzen bringt, hat im Aquarium nichts zu suchen. Auf Verdacht etwas ins Wasser werfen bringt nichts. Außerdem hat mein alter Pharmakologie und Toxikologie Professor immer gesagt, dass alles, was von sich behauptet keinen Nebenwirkungen zu haben, auch höchst verdächtig ist keine Hauptwirkung zu haben. :whistling:

      6. Keine Heizung ins Becken
      Die Shrimps mögen die gleichen Temperaturen wie wir auch. Drehen wir die Heizung auf, weils im Wohnzimmer zu kalt ist, freut das auch die Shrimps. Herrscht normale Zimmertemperatur, reicht das.
      Das ganze Gefasel von Temperatur hilft bei der Vermehrung ist Quatsch. Zwar läuft der Stoffwechsel der wechselwarmen Tierchen dann schneller, aber vermehren tun sie sich auch dann nur, wenn ihnen ALLE Umweltbedingungen dafür gut genug erscheinen. Auch die Shrimps haben eine innere Uhr und merken den Wechsel der Jahreszeiten. Ihnen mit Licht und Wärme Sommer vorzuspielen damit sie sich vermehren, klappt normalerweise nicht. In einem normalen Wohnraum verrät ihnen das Tageslicht alles, was sie wissen möchten und sie lassen sich nicht überlisten.


      VG vom Himalaya
      Yeti
    • Hallo Yeti...

      was soll ich noch sagen....kann mich nur bei dir bedanken, vor allem dass du dir fuer mein Problem Zeit genommen hast.

      VIELEN DANK

      Also morgen ist Sonntag, Heizung ist aus....wasser steht bereit....Ohne Crusta Mittel...Ein Schaber zum Scheiben reinigen habe ich, ist übrigens aus Glas...

      Werde mir deine Tips morgen nochmal genauer durchlesen und dann handeln. Pflanzen werden angeschafft !!!

      Halte dich hier auf dem Laufenden....

      Nochmals....VIELEN DANK !!!!!

      Daniel
    • Hallo Zusammen.

      wie schon bereits gesagt, anbei eine aktualisierung der Situation.

      Habe folgendes gemacht:

      Scheiben gereinigt, und 50% vom Wasser gewechselt. Schnellwachsende Pflanzen eingesetzt, Heizung entfernt und gebe bis auf CrustaHumin keine weiteren Mittel mehr ins Becken.

      Die Situation hat sich bis jetzt noch nicht wirklich verbessert. Bis auf die Algen, diese haben sich stark reduziert.

      Seid dem letzten Beitrag, habe ich aber leider 2 Exemplare verloren, jedoch weiteren Nachwuchs bekommen, welcher relativ gut und schnell aufwaechst.

      ich habe auch das Fuettern sehr stark reduziert, sehr wenig alle 3 Tage aus folgenden Gruenden: Sehr viele Blasenschnecken und (glaube ich zumindest) Posthornschnecken (relativ gross und fast durchsichtig) und die Bee's gehen so gut wie gar nicht ans futter.

      Was ich anschliessend noch machen werde: Soil austauschen! dies ist der Naechste Schritt, und habe an Shirakura Red Bee Sand gedacht, dieser sollte eigentlich passen. Beim Wechsel des Soil kommen die Bodendecker auch raus. Anschliessend, nach etwa 1-2 Wochen nach dem Soil wechsel, mit gezielter Duengung beginnen, habe aber anstatt NPK und Nitrat an CO2 gedacht, den Pro Flora Bio 80.

      Danke inzischen und wenn jemand Tips hat was ich noch machen koennte, waere ich Dankbar.
    • Da gibt es noch etwas, habe ein zweites Becken, 60lt mit externen Filter, da hatte ich eine Fischsuppe mit 2 Faechergarnelen. Dies wurde mir vom Haendler empfohlen, war aber ein grosser Fehler. Inzwischen sind nur mehr die beiden Faechergarnelen (Molukken?) ueber, die Fische habe ich weggegeben. Nun koennte ich auch daruber nachdenken, die beiden Faechergarnelen mit den RedBees zu vereinen.
      Dann koennte ich das aktuelle Bee Becken neu Einfahren lassen, mit dem Richtigen Soil....

      Unsinn oder Sinnvoll?

      Danke
    • Hei, die Red Bees möchten es etwas kühler als die Fächis...
      Ich hatte auch schon überlegt, ob ich welche zu meinen Fossensaugern und Pandaschmerlen ins Strömungsbecken packen soll...dann sind mir gradnoch die Wintertemperaturen mit 15 Grad eingefallen...
      Fächis sind glaub ich erst so ab 25° so richtig glücklich..da wirds für die Bees schon ungemütlich.
      Von der Bakterienunterschiedlichkeit mal ganz abgesehen...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Mowa schrieb:

      Hei, die Red Bees möchten es etwas kühler als die Fächis...
      Ich hatte auch schon überlegt, ob ich welche zu meinen Fossensaugern und Pandaschmerlen ins Strömungsbecken packen soll...dann sind mir gradnoch die Wintertemperaturen mit 15 Grad eingefallen...
      Fächis sind glaub ich erst so ab 25° so richtig glücklich..da wirds für die Bees schon ungemütlich.
      Von der Bakterienunterschiedlichkeit mal ganz abgesehen...
      VG Monika
      Auch die Wasserwerte werden wohl nicht die selben sein, abgesehen von der Wasserpumpe die eigens fuer die Faechergarnelen eingebaut wurde...was ja die Bees nicht unbedingt erfreut...
      Dann werde ich diese getrennt lassen, eventuell noch weitere exemplare dazu nehmen...aber vorher muss ich das Bee Becken ordnungsgemaess zum laufen bringen.

      ich spiele auch mit den gedanken, zusaetzlich zum "normalen" filter, einen Bodenfilter zu verwenden, da ich ja das Soil austauschen muss...eure Meinungen dazu?
    • Die Fächergarnelen sind schon sehr speziell in der Haltung und ich würde sie auch nicht mit den Bienen zusammen halten.

      Ich hatte bis vor kurzem noch eine Artya Gabonensis(Monsterfächergarnele) als Notfall bei mir und glücklicherweiße habe ich jemanden gefunden, der sie bei sich in einem reinen Artenbecken aufgenommen hat.
      Wir haben uns sehr gut Unterhalten und er hat mir einiges Erzählt zum Thema Haltung.
      Bei den Molukken wird das nicht anders sein.

      Daß die Bienen es eher ruhig haben wollen das stimmt, hab ich bei meinen auch bemerkt und am Anfang etwas mit der Strömung "spielen" müssen, bis es ihn dann endlich genehm war und sie sich wohl fühlten.
      Grüße Marco
    • MarcoZ. schrieb:

      Die Fächergarnelen sind schon sehr speziell in der Haltung und ich würde sie auch nicht mit den Bienen zusammen halten.

      Ich hatte bis vor kurzem noch eine Artya Gabonensis(Monsterfächergarnele) als Notfall bei mir und glücklicherweiße habe ich jemanden gefunden, der sie bei sich in einem reinen Artenbecken aufgenommen hat.
      Wir haben uns sehr gut Unterhalten und er hat mir einiges Erzählt zum Thema Haltung.
      Bei den Molukken wird das nicht anders sein.

      Daß die Bienen es eher ruhig haben wollen das stimmt, hab ich bei meinen auch bemerkt und am Anfang etwas mit der Strömung "spielen" müssen, bis es ihn dann endlich genehm war und sie sich wohl fühlten.
      Das Thema hat sich also erübrigt, kommen somit nicht ins selbe Becken.
    • Neu

      dani76it schrieb:

      Hallo Zusammen.

      wie schon bereits gesagt, anbei eine aktualisierung der Situation.

      Habe folgendes gemacht:

      Scheiben gereinigt, und 50% vom Wasser gewechselt. Schnellwachsende Pflanzen eingesetzt, Heizung entfernt und gebe bis auf CrustaHumin keine weiteren Mittel mehr ins Becken.

      Die Situation hat sich bis jetzt noch nicht wirklich verbessert. Bis auf die Algen, diese haben sich stark reduziert.

      Seid dem letzten Beitrag, habe ich aber leider 2 Exemplare verloren, jedoch weiteren Nachwuchs bekommen, welcher relativ gut und schnell aufwaechst.

      ich habe auch das Fuettern sehr stark reduziert, sehr wenig alle 3 Tage aus folgenden Gruenden: Sehr viele Blasenschnecken und (glaube ich zumindest) Posthornschnecken (relativ gross und fast durchsichtig) und die Bee's gehen so gut wie gar nicht ans futter.

      Was ich anschliessend noch machen werde: Soil austauschen! dies ist der Naechste Schritt, und habe an Shirakura Red Bee Sand gedacht, dieser sollte eigentlich passen. Beim Wechsel des Soil kommen die Bodendecker auch raus. Anschliessend, nach etwa 1-2 Wochen nach dem Soil wechsel, mit gezielter Duengung beginnen, habe aber anstatt NPK und Nitrat an CO2 gedacht, den Pro Flora Bio 80.

      Danke inzischen und wenn jemand Tips hat was ich noch machen koennte, waere ich Dankbar.
      AAALSO, folgendes wurde bestellt und sollte vor dem Wochenende eintreffen:
      Bodenfilter, Red Bee Sand Shirakura, NPK und Nitrat Dünger, Bio CO2.

      Was möchte ich machen:
      Becken komplett reinigen, restlichen Algen entfernen
      Bodenfilter einsetzen und Soil komplett mit dem Shirakura ersetzen. Dieser kommt zusätzlich zum bestehenden Filter, Luftpumpe habe ich.
      Bio CO2 Anlage installieren (braucht ja einige Tage zum einlaufen).
      Restliche Sachen wieder einrichten, wie Wurzel, Höhlen, Pflanzen usw.
      Red Bees wieder ins Becken.

      Nun aber meine Fragen:
      Co2 + Luftpumpe – ist es nicht so, dass durch die Luftpumpe das Co2 welches durch die Anlage ins Wasser verteilt wird, wieder rausgetrieben, also kontraproduktiv, oder ist das beim Bodenfilter etwas anders?
      Red Bees – diese müssen während der Arbeiten, denke mal 1 Tag, in ein Notfallbecken mit 25lt, welches aber momentan „trocken“ ist. Zeit zum Einlaufen lassen, habe ich leider nicht.
      Nach beendeten arbeiten Garnelen wieder sofort ins neue-alte Becken? Riskant?

      TIPS hierzu?

      Danke