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Zusammenhang von proteinhaltigem Futter und Häutungsproblemen

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    • Zusammenhang von proteinhaltigem Futter und Häutungsproblemen

      Moin liebe Wirbellotsen,

      ich habe im kleinen Nano mit 16 Litern 13 Blue Dream Neocaridina, 3 Red Fire, 3 Red Cherry und 3 Schoko Sakura Garnelen, zusätzlich einige Posthörner, 2 Napfschnecken, 2 Geweihschnecken, 1 Apfelschnecke. Allen Bewohnern geht es soweit gut, sie sind aktiv und fleißig, wirken gesund. Ich füttere aktuell alle 3 bis 4 Tage das folgende Futter:

      garnelenhaus.de/glasgarten/shrimp-snacks-artemia-30g

      Ich hatte vor einigen Wochen bereits ein totes Tier, eine Blue Dream Garnele. Heute dann die zweite. Zuvor gab es beide Male Artemiafutter mit hohem Proteingehalt. Allerdings sollte ich erwähnen, dass ich kurz vor dem Ableben des ersten Tieres etwas zu kaltes Wasser beim Wasserwechsel eingefüllt habe. Ich hatte nicht aufgepasst und der Mischer meines Wasserhahns hat leider mal wieder zwischendurch kurzzeitig gestreikt. Seitdem teste ich wieder mit dem Finger, sicher ist sicher. Heute dann die zweite tote Garnele. Sie lag auf der Seite wie schon die erste. Im gegenüberliegenden Bereich des kleinen Beckens lag eine abgestreifte Haut. Beim ersten Tier lag diese nur Zentimeter hinter dem Tier. Es lebten vor dem Tod der ersten 15 Blue Dream Garnelen im Aqua, nun noch 13. Die restlichen 9 (jeweils 3) sind topfit, 2 der Blue Dream Damen sind tragend, eine dürfte ihre Jungen bald entlassen.

      Ich scheue mich gerade ein wenig, erneut Artemiafutter zu geben.

      Veränderungen gestern: Teilwasserwechsel ca. 20 Prozent, Zugabe weniger Milliliter NPK-Dünger, Zugabe einiger Tropfen Seachem Pristine, hartes Wasser mit Gesamthärte von locker 16 GdH, KH bei min. 12, PH-Wert durch CO2-Einspeisung und Soil um 6,8 bis 7 (Schätzung). Ich gebe zu, ich habe bislang keinen Wassertest gemacht.

      Da Garnelen im Alter vor allem aufgrund der Anstrengung beim Häuten hops gehen, hoffe ich, das Problem liegt nicht zwingend bei den Wasserwerten. Auf Osmose und Mineralsalz habe ich eher aktuell keine Lust, würde es aber in Angriff nehmen, wenn es sein muss.

      LG und danke für eure Rückmeldungen, Garnelenhalter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Garnelenhalter ()

    • Bei zuviel proteinreiches Futter wachsen Wirbellose viel schneller, der "Panzer" aber nicht, deshalb ist in den meisten Fällen Häutungsprobleme vorprogrammiert.
      Ich würde auf 1x pro Woche reduzieren und je nach Stickgröße auch nur einen geben.

      Die befallene Nele würde ich evtl separieren, in den meisten Fällen, sofern das Tier nicht zu sehr geschwächt ist, ist die Rostfleckenkrankheit nach ein bis zwei Häutungen wieder weg.

      Was ich auch noch zugeben würde sind Huminstoffe, seit dem ich diese in meine Becken gebe, sind die Tiere viel agiler, sehen zudem auch viel gesünder aus, der Nachwuchs kommt besser hoch und die Ausfälle sind nahezu Richtung 0 runter gegengen.
      Die "alten" Tiere sterben natürlich trotzdem, aber bei einer Alterserwartung von bis zu 2 Jahren dürfen sie das dann auch.
      Grüße Marco
    • Huhu, ich kanns nicht genau sehen..aber es könnte auch eine Kupfercarbon sein und nix krankes...


      Setz das Futter mal aus und schau was passiert...
      Manchmal sterben Garnelen auch aus andern Gründen.
      Wobei ich vor Jahren auch ein Futter für den Schuldigen gehalten habe, wenn mir Garnelen eingingen.
      Das Futter war nicht schlecht, sondern einfach nur ungeeignet für Hochzuchtgarnelen...
      Meinen CP0 und Schnecken geht es glänzend damit...für die ist es passend...
      Auch den Neos gebe ich das nicht(mehr)
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hallo Monika, danke für deine Tipps und Rückmeldung. Ich habe vorhin das hier hinzu gegeben. Dir Aktivität stieg tatsächlich ein klein wenig an, mag aber auch subjektiv sein:

      garnelenhaus.de/glasgarten/liquid-humin-100-ml

      Zusätzlich habe ich Bacter AE in einer geringen Dosis verabreicht. Die betroffenen Garnelen mit den evtl. Rostflecken sind nach wie vor sehr aktiv. Ich habe einen Verdacht.
    • Ich habe einen Stein gewählt, der an der Unterseite ein Loch aufweist. Er ist eher höhlenartig, so können sich die Tiere dort zurück ziehen. Kann es sein, dass sich dort ein erhöhter Nitratwert eingefunden hat? Denn die Strömung gelangt dort jedenfalls nicht hin. Und das Becken ist erst einige Wochen alt. Den NItrat-Peak haben die Schnecken dank steter Wasserwechsel gut überstanden. Danach kamen die Garnelen. Und die in mehreren Käufen. Erst 5 Blue Dream, dann weitere 10, dann jeweils die 3 Red Cherry, Red Sakura und Schoko Sakura.

      Beide Tiere, die verstorben sind, lagen vor dem Eingang der Höhle. Ist aber nur eine Vermutung. Ich hoffe, möglichst viel Nachwuchs kommt durch. Ich habe heute das neue Becken abgeholt und werde es nun in den nächsten 4 Wochen ohne Licht und Pflanzen sowie Tiere einfahren. Wenn die EInfahrphase um ist, werde ich Teile der Garnelen in das größere Becken (64 Liter) umsetzen und das kleine (16 Liter) als Schneckenbecken mit einigen wenigen Garnelen weiter pflegen.
    • Kurzes Feedback: Nachdem folgende Maßnahmen durchgeführt wurden, ist keine Garnele mehr verstorben:

      - Huminstoffe hinzufügen über Liquid Humin+
      - Verringerung der Proteinzufuhr durch Reduzierung der Futtermenge und Futterhäufigkeit des Arteminafutters
      - Gabe von Bacter AE als Futter
      - Einsetzen von Schwimmpflanzen für leichteren Zugang zur Wasseroberfläche

      Mittlerweile habe ich schon drei Blue Dream Damen, die tragend sind. Eine müsste in den nächsten Tagen den Nachwuchs entlassen. Das ist ganz schön viel für ein solch kleines Becken. Das neue 64-Liter-Becken fährt gerade erst ein. Ich werde es wohl nicht schaffen, dieses bakteriologisch und pflanzlich fit zu bekommen bis zum Entlassen der Kleinen. Reicht den Jungtieren Bacter AE, täglich gegeben als Futter aus?
    • Garnelenhalter schrieb:

      Zumindest eine Blue Dreams scheint traurigerweise unter der Braunfleckenkrankheit zu leiden. Oder irre ich mich?
      So, nach mehrtägiger Prüfung ist klar, dass keines der Tiere unter der Rostfleckenkrankheit litt bzw. leidet. Es handelt sich tatsächlich um kupferfarbene Bereiche, auch wenn das auf dem Foto nicht deutlich wird. Allen Tieren geht es nachweislich gut, was mich sehr freut. Seit der Futterumstellung ist auch bis heute kein weiteres Tier mehr verstorben, alle sind quietschfidel.
    • Hei, bei mir müssen die Neocaridina schnödes Fischfutter mitfressen..bzw. ich kann es nicht verhindern.
      Es schadet ihnen nicht...Ich hab nur ein Futter, welches ich direkt mit dem Ableben von Garnelen in Verbindung bringe.
      Das gibt es schon sehr lange und ist fester Bestandteil einer großen Marke und wird extra für Garnelen und Krebse beworben.
      Den CPO, Welsen und Schnecken tut es nichts...aber Bienen und Pintos hab ich damit schon umgelegt.
      Das gab es schon zu der Zeit, wo es noch hieß, das Garnelen proteinarm ernährt werden sollen...
      Die Proteinreichen Fischfuttermittel der gleichen Firma werden wunderbar vertragen...
      Würde mich mal interessieren, ob wir das gleiche meinen...
      Ich schreib Dir mal PN
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Neu

      Danke Monika für den tollen Austausch, auch per PM. Nach dem letzten Beitrag starb noch eine einzige Garnele, seit diesem Tag nicht mehr. Das war auch just der Tag nach jenem, an dem ich das Futter weg warf. Schlussendlich muss ich es tatsächlich leider auf das Futter schieben, denn das zweite Becken läuft gerade ein und dort habe ich gleichfalls mit Neocaridina besetzt, auch dort bislang kein einziger Ausfall. Ganz im Gegenteil machen sich die Schokofarbenen und Jadegrünen wunderbar mit den zwei Zwergflusskrebsen. Ich füttere aktuell nur pflanzliches Futter.
    • Neu

      Also ich denke nicht das Proteine an sich das Problem sind. Vor allem weil ich sehr proteinreich füttere. Zur Zeit mische ich "Tetra Cichlid Granulat" mit gefr. getr. Artemia etwa 1 zu1 (in der Masse nicht im Gewicht), das kommt dann in die Kaffeemühle und wird zu Pulver vermahlen. 2-3 mal in der Woche gibt es das ganz sparsam. Dieses "irgendwas zusammen mixen" und pulverisieren mache ich schon sehr lange, immer sind ca. 30 -50 % Volumen diese gefr. getr. Artemien. Alle meine Tiere Fische, Krebse und Garnelen bekommen dieses Futter. Geschätzt habe ich dann ein Proteingehalt von ca. 40%.
      Früher gab es noch die alten JBL-Störperlen, jeder alte Fori weiß das ich damit alles gefüttert habe was im Becken war. Damals habe ich einmal Störperlen eines anderen Herstellers gefüttert und prompt 3 wertvolle Krebse verloren.
      Imho kommt es nicht auf Protein an sich an. Es sind oft Zusatzstoffe im Futter die nicht extra deklariert sind, sondern unter die Begriffe "tierische" bzw. "pflanzliche Nebenerzeugnisse" laufen. Da könnte ich Euch was über Katzenfutter erzählen.....

      Meist ist das Hauptproblem nicht die Futtersorte, sondern die Futtermenge.
      @Garnelenhalter, das ist ein 16 Liter Becken, wenn man dann die Einrichtung und den oberen Rand abzieht bleiben vielleicht 10-12 Liter übrig. 16 Garnelen sollen gefüttert werden. Leider kann ich Dir bei der Pflege dieser Pfütze nicht zuschauen, dann hätte ich wohl bald den Fehler gefunden.
      Aus der Entfernung kann ich nur sagen, das Becken ist zu klein (nicht für die Garnelen, zu klein für Dich um damit umzugehen), Du glaubst zu sehr an irgendwelche Mittelchen, Zitat: "Huminstoffe hinzufügen über Liquid Humin+" und Zitat: "Gabe von Bacter AE als Futter".
      mfg Hans
    • Neu

      Vielen Dank für deinen Beitrag, Hans. Du hast Recht, das Becken ist sehr klein. Und ja, die Beckenbiologie stabil zu halten ist in einem solch kleinen Becken deutlich schwieriger als in einem großen. Dass ich dies dennoch im Griff habe, zeigt die Menge an gesundem Nachwuchs von Zwerggarnelen. Und ein weiteres Ja zum Thema "Menge". Ich habe überfüttert, das habe ich schlussendlich an den Scheibenwürmern ablesen können, die aktuell in geringen Zahlen im Becken unterwegs sind. Ich bin dahingehend ganz offen und ehrlich. Ein solches Becken einzufahren und anschließend stabil zu halten ist bei dem Pflanzen- und Tierbesatz mitunter ein Wagnis. Im Vergleich zu meinem 60er Becken läuft das Kleine wesentlich inhomogener. Sicher fehlt mir noch das Feingefühl für das keine Becken, aber das Schöne im Leben ist, aus Fehlern lernt man und nur, wer Fehler macht, lernt tatsächlich effektiv dazu. Dass dies insgesamt 7 Garnelen das Leben gekostet hat, ist sicher traurig, am Ende jedoch verschmerzbar angesichts der vielen Eindrücke und Rückmeldungen, die ich mit dem kleinen Becken sammeln durfte bislang. Ich bin ein Mensch, der nach vorne schaut, nicht zurück und sich Herausforderungen stellt. Die vielen Jungtiere sind ein eindrückliches Zeichen, dass nach den geringen Ausfällen ganz sicher nicht alles verkehrt war, was ich in Bezug auf das Becken an Entscheidungen getroffen habe. Und ich habe nie das Protein an sich abschließend in Frage gestellt. Wenn du meine Beiträge noch einmal aufmerksam liest, wirst du dies nachvollziehen können. Es war allenfalls das Futter selbst, das nicht ok war und in Einzelfällen möglicherweise die Menge. Dies schließe ich nunmehr aus den Erfahrungen, die ich sammeln durfte. Dass sich übrigens auch die Schnecken an dem Futter verzehrten, sei hier nur am Rande erwähnt.
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