GARNELENHAUS - ONLINESHOP
GLASGARTEN - Environment Aquarium Soil
AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Cherax Blue Moon

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Cherax Blue Moon

      Hallo zusammen,

      ich bin neu hier im Forum.
      die suchfunktion brachte mir bei der suche nach Blue Moon leider nicht die gewünschten Ergebnisse. Ich habe ein paar Fragen zum Cherax Blue Moon.

      Zuerst zu den Hintergründen.
      240l Aquarium Grundfläche 120x40 mit vielen Höhlen, Laub einigen Pflanzen.

      Das Aquarium läuft schon 3 Jahre rund, Besatz ist eine Handvoll Amano Garnelen (Altbestand), Neocaridina die aus einem Nano umgezogen sind (mittlerweile gefühlt 1000)
      Ein Schwarm von 12 Keilfleck-Bärblingen.
      Der Bodengrund besteht gefühlt zu 10% aus Turmdeckelschnecken. Eine Saugschmerle ist auch noch drin.

      In das Aquarium sind nun zwei Cherax eingezogen. Ein relativ junges Weibchen, eindeutig als Blue Moon (gherardii) zu identifizieren, schön dunkelblau ca 7 cm lang ohne Scheren.

      Dazu habe ich von einem anderen Versender ein "Blue Moon" Männchen dazubekommen. (es gab einen zeitlichen Abstand zwischen den Käufen und daher gabs beim Versender meines Vertrauens keine Blue Moon mehr).

      Das Männchen das mir als Blue Moon zugesand wurde ist augenscheinlich das was ein bekannter großer Versender als cherase "Snakeskin Blue Moon" verkauft.
      Wunderschönes Tier, 12-13cm lang ohne Scheren, aber halt eher hellblauer mit der Zeichnung auf dem Carapax.

      1. Frage: sind das nur Farbvarianten der gleichen Art oder sind die beiden so unterschiedlich dass es zu "verständigungsproblemen" führen wird. Ist der Nachwuchs dann immer noch Cherax Blue Moon (ich würde den Nachwuchs gern kostenlos an einen Aquariumgroßhändler in der Nähe abgeben, aber da sollte ich wohl keine Mischlinge abgeben). Was kommt dabei raus? Spalterbig ein paar Dunkelblaue und ein paar "Snakeskin" oder doch eher Mischlinge, die aufgrund der "Artreinhaltung" nicht weiter vermehrt werden sollten.

      2. Frage:
      Vergesellschaftung.
      Ich würde gerne noch einen Schwarm von 5-10 kleinen Regenbogenfischen dazunehmen. (Melanotaenia praecox) Die bleiben zumindest laut recherche klein genug dass Sie für die Garnelen keine große Gefahr darstellen, höchstens hin und wieder ein wenig Nachwuchs fressen. (der durch Javamoos und versteckmöglichkeiten trotzdem gesichert sein sollte) passt das oder ist da eher abzuraten, auch wegen des stresses für die Cherax?

      3. Frage:
      Futter
      Fischfutter. Die Cherax sollten ja als adulte Tiere proteinarm gefüttert werden und auch sehr sparsam. Fische wollen ja eher täglich mit einem Fastentag was zu fressen.
      Bisher haben die Fische granulat Futter bekommen, das sinkt aber auch recht schnell zu boden, dazu ein wels tabs (auch für krebse geeignet) für die Schmerle. Im Urlaub gabs das ganze per futterautomat, weil der besser dosieren kann als die Nachbarn ...
      Die Garnelen schnecken und die Schmerle haben sich immer die Tabs und das granulat gekümmert, so dass überfüttern eigentlich unmöglich war. Ich kann mir aber vorstellen dass ein Cherax da dazwischenprescht und sich seinen anteil holt. Was dann aber sicher zu proteinreich ist, was ja zu häutungsproblemen führt.
      Soll ich die Tabs/Granulat weglassen bzw stark reduzieren, um kein Risiko einzugehen?

      4. Frage
      Futter die zweite:
      Schnecken sind auch Futter...
      Über die Jahre hat sich eine stabile schneckenpopulation gebildet, an der ein Cherax lange zu knabber haben wird.
      Ich habe Angst dass er sich zwischenzeitlich überfrisst auch wenn ich die Fütterung mit anderen tierischen Proteinen komplett einstelle...
      Besteht hier gefahr für den Krebs, oder sind die Krebse intelligent genug zu wissen, ich bin erwachsen, ich muss nicht mehr soviele schnecken futtern... bei Tabs/Granulat weiß er ja nicht was er bekommt.

      Beim Weibchen hab ich erstmal nicht soviel Angst, da die noch recht jung ist und eh mehr protein braucht, und weibchen wohl sowieso mehr brauchen wegen der Ei-Produktion, aber das männchen kam "erwachsener" an als erhofft und es wäre echt schade wenn er sich schon in den ersten Wochen tot-frisst.

      So das wars dann auch schon für den Anfang.

      Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
    • Hallo und herzlich Willkommen,

      Zu Frage 1 :
      Zu Verständigungsproblemem wird es vermutlich nicht kommen, was allerdings beim Nachwuchs raus kommt ist schwer abzuschätzen.
      Es kann sowohl in Richtung Muttertier, als auch in Richtung Vatertier gehen, oder eine Mischung von beiden.
      Ich tippe allerdings eher mehr in Richtung Vater, weil er das Erbgut einbringt und die Mutter, nicht abwertend gemeint, "nur" der Austräger ist und nicht wirklich etwas bzw wenig dazu beisteuert.
      Was allerdings sicher ist und klar sein sollte, daß der Nachwuchs auf jeden Fall Mischer sein wird, da sich eine Wildform(Mutter) und eine Zuchtform(Vater) verpaaren.
      Ob man die jetzt weiter vermehrt oder nicht, bleibt dem Halter selbst überlassen, ich sehe da keine Probleme, obwohl ich persönlich die Erbreinheit bevorzuge.

      Gegenfrage : Warum wäre das ein Problem für den Händler, wenn du ihm Mischer und keine Reinerbigen abgeben würdest ?


      Zu Frage 2 :
      Das kommt auf den jeweiligen Krebs drauf an ob er sich streßen lässt oder nicht.
      Ich halte seit 2012 Cheraxe, jedes Tier ist ein Individuum, sprich es hat seine eigene "persönlichkeit".
      Dem einen ist es egal ob noch was anderes im Becken rum schwimmt, dem anderen nicht.
      Ich persönlich würde allerdings den Besatz so belassen wie er ist und nicht noch mehr Fische einsetzen.
      Gerade bei der Häutung sind die Krebse doch sehr gestreßt und ausgelaugt, denn die kostet ihnen ungemeint Kraft.
      Was man noch machen sollte, sind ausreichend Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen anbieten, die sollten an beiden Enden offen sein, offen deshalb, weil die Krebse instinktiv die Flucht nach hinten antreten und nicht nach vorne.
      Gerade nach der Häutung ist es um so wichtiger, das der frisch gehäutete Krebs nach hinten abhauen kann und nicht in der Falle sitzt, um so von einem nicht gehäuteten "zerlegt" werden kann.
      Bei 2 Krebsen empfehle ich 5-6 Höhlen, da sie gerne mal den "Standort" wechseln um so die Gegend besser im Blick zu haben.


      Zu Frage 3 :
      Ja ... Fischfutter ... Ist meiner Meinung nach gänzlich das falsche Futter, auch wenn drauf steht für Wirbellose geeignet.
      Fast Food ist für uns zwar(bedingt) geeignet, aber ist es deshalb auch gesund !? Du siehst worauf ich hinaus will ...
      Ich würde eher zum eigentlichen und naturnahen Futter der Krebse greifen, das sind getrocknete Blätter wie Buchen, Eichen, Brennnessel, Löwenzahn, Seemandelbaum und der gleichen.
      Brennnessel und Löwenzahn kann man auch frisch zugeben, dann aber, wie auch beim getrockneten Laub, überbrühen, damit ungewünschtes abgetötet wird.
      Alles sollte aber fernab von stark befahrenen Straßen und gedüngten Feldern gesammelt/gepflückt werden, denn Kleinstmengen an Pestiziden und Schadstoffen sind tödlich für Wirbellose.
      Auch frisches Gemüße wie Paprika, Erbsen, Spinat und der gleichen sind geeignet, aber das aus der Bio-Abteilung und ungespritzt.
      Gut abgewaschen reicht, das braucht man nicht überbrühen.
      Deine Fische, Amanos und Neocaridinas werden sich sicherlich ebenfalls über diese leckere Abwechslung erfreuen.

      Zum Thema Urlaub sei noch erwähnt :
      Wenn ausreichend getrocknetes Laub im Becken ist, dann steht auch einer 2-3 wöchigen Abwesenheit nichts im Wege.
      Die Fische dann mit dem Futterautomat geringstmöglich füttern, die Amanos werden sich dort dann mit bedienen, die Neocaridina finden immer was, für die ist ausreichend Aufwuchs im Becken und die Krebse haben das Laub.


      Zu Frage 4 :
      Generell gilt wie du schon erwähnt hast, zuviel Proteine sind schädlich.
      Ob der Krebs jetzt weiß wann Schluß ist, kann ich nicht bestätigen und nicht dementieren, aber ich schätze nicht, frei nach dem Motto "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not".
      Füttert man sie allerdings Abwechslungsreich, siehe Antwort zu Frage 3 Futterempfehlung, so wird sich das Einverleiben von Schnecken vermutlich in Grenzen halten.
      Auch die Aquarienpflanzen könnten ungefressen davon kommen, da die Krebse anderweitig ihre benötigten Vitamine zugeführt bekommen, was allerdings nicht bedeutet, das sie gänzlich in Ruhe gelassen werden.
      Da Krebse sehr gerne "baggern" und das Becken nach ihren "Wünschen" umgestalten, kann es vorkommen, das Pflanzen entweder rausgezupft oder kurzer Hand abgeschnitten werden.
      Auch werden Einrichtungsgegenstände gerne untergraben und deshalb sollten sie so tief wie möglich in den Bodengrund eingesetzt werden, damit sie nicht auf die Krebse fallen und sie dadurch nicht "erschlagen" werden.


      Der Kerle ist schon ziemlich ausgewachsen, da wird nicht mehr viel kommen, was allerdings auch bedeuten könnte, das der Nachwuchs ausbleibt.
      Er ist im Verhältnis zu ihr, ebenfalls nicht abwertend gemeint, ein "alter Knacker" und könnte sich durch ihre Annäherungsversuche genötigt fühlen und sie vertreiben, oder im schlimmsten Fall sogar "zerlegen".
      Die Mädels sind bei den Cherax dominanter und zum Teil auch penetrant wenn es um die Paarung geht, wenn es dem Kerle aber auf den Senkel geht, dann kann es für sie ganz schnell "ungemütlich" werden.
      Betonung liegt ganz klar bei "könnte" und "kann", wie von mir oben schon erwähnt, kommt es auf das Individuum Krebs drauf an.
      Genau so gut ist es auch möglich, das die beiden sich zusammen in eine Höhle "verkrümeln" und schnakseln.
      Grüße Marco
    • Hallo,

      vielen Dank für die ausführliche Antwort.


      Mit dem Händler, ich weiss es nicht genau. Es ist halt ein richtiger Großhändler der hauptsächlich importiert, aber eben auch Nachzuchten explizit annimt laut Homepage.
      Ich hab noch nicht angefragt, weil ich nicht über die wortwörtlichen ungelegten Eier rede, dacht mir nur das evtl. ein Problem werden könnte.

      Dann lass ich das erstmal mit den Regenbogenfischen.
      Das einstige amazonas Becken, mit Torffilterung ect. hat sich nach und nach zum asiatischen Becken gewandelt. Statt Corydoras Putzkolonne wurdens dann Amanos, die Neons sind den Keilflecks gewichen...
      Versteckmöglichkiten gibt es steine mit aushölungen die sich sicher untergraben lassen. Eine hohle große Baumwurzel, diese hat das weibchen für sich erobert.
      Diverse halbe kokusschalen, flache wurzeln. und den einzigen nicht natürlichen Gegenstand, ein Tribut an die Kinder, ein versunkenes Piratenschiff, in das sich das männchen einqartiert hat.
      alles fast bis aufs glas eingegraben und nicht gestapelt, also sollte es keine sturzgefahr geben.

      Pflanzentechnisch ist alles recht gut verwurzelt, ausser die umgesetzte Wasserpest (die pflanzen sind alle noch von der ersteinrichtung, deswegen nicht ganz habitatsecht aus asien, wasserpest, echinodorus, gewellte wasserlilie, javamoos) und wenn mal wer was frisst oder abknipst, ist das kein problem.

      Ernährung, bekommt er grad Salat, mal ne gurke. Ich schau mal ob Erbsen gefressen werden.
      Laub ist drin Kirsche/Walnuss vom eigenen Bzw. Nachbars garten und eichen/Buchenlaub aus dem nahen wald, also alles ungespritzt. Gemüste ist immer BIO da uns sowieso nix anderes ins haus kommt.

      Dann bin ich mal gespannt mit der Vermehrungs ob mit dem "alten knacker" noch passt.

      Ich hatte vorher schon einen schönen großen Blue Moon - war bei Ankunft auch schon ausgewachsen - der es sich drei Jahre lang in einem 60er Becken gemützlich gemacht hatte. Aus platztechnischen Gründen, weil ich ihm mehr freiraum geben wollten und sein junggessellendasein beenden wollten, hab ich dann das weibchen bestellt. Leider hat er den umzug ins neue Becken nicht so gut verkraftet. Ich glaube er hat sich überfressen da im neuen Becken eben mehr schnecken zur Verfügung standen und auch noch das granulat, was meiner meinung nach dann für ihn ein proteinschock war da er die jahre davor immer nur selten tierische proteine bekommen hatte. vielleicht wars aber auch altersschwäche die häutungsintervalle waren schon sehr lange (fast ein jahr). Auf jeden fall lag er ca 60 cm tot und weich neben seinem Panzer, er ist also wohl gut rausgekommen und dann vor erschöpfung gestorben. Deswegen die ganzen fragen zur Futter und schneckenproblematik.
      Sauerstoffmangel schließe ich mal aus, der filter wühlt die wasseroberfläche kräftig auf und ein sprudelstein ist auch drin.
      Wasserhärte und PH-Wert passen laut teststreifen (ich weiß nicht perfekt) Temperatur liegt bei konstant 24 grad.

      Cherax sind ja als soziale Krebse bekannt, so war der plan, ein pärchen zu halten und auch immer etwas nachwuchs da zu haben im großen becken, das auch beser plaziert war als das kleine, so dann man auch schöner beobachten kann, denn was bringen die schönen tiere wenn sie absteits stehen.

      Also zum jungen mädel wieder einen Bock bestellt und dann ist ein snakeskin und schon bei ankunft riesengroß :/

      Ich komm schon ins palawern, aber ich find die tiere echt schön und interessant zu beobachten, auch wenn man sie bisweilen selten sieht.

      Interessant dass bei älteren männchen der paarungstrieb nachlässt, das hab ich noch nirgends gelesen, ich lass mich mal überraschen.

      auf jeden fall um zum schluss zu kommen, danke für die Antworten.

      Viele Grüße
      T.
    • Mahlzeit,

      Das man ins "palawern" bzw ins schwärmen kommt bei den Krebsen kann ich nur zu gut verstehen, gerade bei den Farbenfrohen Cherax.
      Ich hatte bis mitte letzten Jahres noch Black Scorpions, das letzte Männchen ist dann an altersschwäche verstorben.
      Momentan habe ich nur noch ein ausgewachsenes Cherax Snowden Weibchen, wenn die dann nicht mehr sein sollte, dann kommen andere Farbschläge her.
      Meine Favoriten sind der Destructor Blue Yabby und der Destructor Volcano, von beiden jeweils ein Pärchen, pro Pärchen ein Becken.
      Die werden allerdings etwas größer, bis ca 20cm ohne Scheren, sehr imposante Riesen und weniger Scheu als die kleineren Artverwandten.

      Unter normalen und optimalen Bedingungen werden sie im Aquarium 6-8 Jahre alt.
      Ich weiß jetzt nicht wie alt dein Männchen ist, aber es kann schon sein, das er nochmal zur Tat schreitet und sein Erbgut weiter gibt, da heißt es jetzt einfach mal abwarten.

      Möglich wäre auch, das er eben wegen dem Alter "aussortiert" wurde und da nur ein einzelnes Tier geordert wurde, die Annahme bestand, keinen Nachwuchs haben zu wollen !? ... ist jetzt rein spekulativ !
      Grüße Marco
    • Hallo,

      Vielleicht bekomm ich beide ja mal vor die linse, wobei sich das Weibchen deutlich seltener zeigt. Die mag ihren Baumstamm wirklich gern, von der Größe her ists auch eine Villa mit 11 Schlafzimmern.

      Das Männchen krebst zur Zeit immer wieder mal gern bei der Wasserpest rum und schneidet sich da einen Pfad frei. :P

      Das mit dem "aussortieren" wäre ja schon irgendwie fies, dem Tier wie auch dem Kunden gegenüber.

      Mit Destructor hatte ich auch mal geliebäugelt, aber meine Frau möchte nicht soviele Auqarien im Wohnzimmer, dann lieber ein Großes, und die gehen ja zumindest den Beschreibungen nach ja sehr an die Einrichtung/Pflanzen, buddeltechnisch.

      Ganz ohne Fische sollts auch nichts sein, die Neocaridina sind zwar nett anzuschauen und es ist interessant welche Farben selbst bei ursprünglich einfarbigem Stamm alles so rauskommt, aber bei so einem großen Becken sollt weiter oben auch noch was schwimmen :)

      Irgendwann soll das 240liter Becken mal durch ein 960er Becken 200x60x60 oder was in der größe ersetzt werden, aber da ist noch viel Überzeugungsarbeit notwendig *g*

      Viele Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morghulis ()

    • Nachtrag:
      Wie stark sind die Krebse denn nun wirklich?
      Hab das Juwel Aquarium 240l
      120*40*40
      Die Kabelführungen sind abgedichtet mit Filterschwamm.
      Aktuell hab ich Blumenvasen auf den Abdeckelementen stehen, schaut aber nicht prickelnd aus, ich versuch Schrankmagneten innen zu befestigen um nen sicheren verschluss hinzubekommen, aber das bisher verwendete klebeband obwohl für feuchträume ist einfach nicht stark genug, bzw, die Magnete zu stark.

      Schaffen es die Tiere wiklich die Abdeckungen anzuheben und sich rauszuzwängen oder bin ich da übervorsichtig? zumal zwischen abdeckung und wasser ja auch ein paar Zentimeter freiraum sind ...

      Danke und Gruß
    • Nachtrag der zweite:

      Grad beim Forumstöbern gelesen, dass Amano-Garnelen eher ungünstige Zeitgenossen Cherax Krebse sind und Ihnen bei der Häutung sogar gefährlich werden können. Ist da was dran?
      Die Garnelen sind aktuell eineinhalb Jahre in meinem Besitz haben also noch etwas lebenszeit vor sich, hatte bisher noch nie etwas in der richtung gelesen...
    • Zu Nachtrag 1 :

      Ja das kann schon sein, daß die Krebse die Abdeckelemente, nicht die komplette Abdeckung, anheben können, sie entwickeln zum Teil eine unglaubliche Kraft.
      Ich habe nichts im Becken was so tief drin hängt, das sie im gestreckten Zustand dran kommen würden um sich hoch zu ziehen.
      Zum Teil stellen sie sich auch auf den Schwanfächer, um größer zu werden, in etwa so wie wenn wir auf Zehenspitzen stehen.
      In einem Bepflanztem Becken ist das natürlich schwierig.
      Ob Schrankmagnete den Ausbruchversuch stand halten weiß ich nicht, aber dadurch das sie rosten, wenn sie im Deckelinneren montiert werden, würden die sowieso ohnehin ausscheiden.
      Man kann zB Türverriegelungen nehmen wie sowas hier aus Kunststoff für Innenmontage ---> Verriegelung 1 <---
      oder vom Prinzip wie diese hier von aussen ---> Verriegelung 2 <---
      Schrauben aber dann aus Edelstahl, bei beiden Varianten.


      Zu Nachtrag 2 :

      Man hört und liest so viel über die "bösen" und "unsituierten" Amanos, angeblich sollen sie auch Fische ärgern, an Garnelennachwuchs und Schnecken gehen.
      All das konnte ich jetzt in all den Jahren nicht beobachten und feststellen.
      Klar, es gibt immer Ausnahmen, aber dafür hat es meiner Meinung nach auch immer einen Grund.
      Bekommen sie ihre benötigte Nahrung und Proteine, dann sind es wirklich friedliche und sehr interessante Zeitgenossen und lassen alle anderen in Ruhe, stimmen die Haltungsbedingungen büchsen sie auch nicht aus.
      Was allerdings sein kann ist, wenn ein anderer Mitbewohner verendet ist oder auf dem Weg dahin, dann gehen sie schon dran, aber das machen Zwerggarnelen, Fische und auch Krebse nicht anders, es liegt halt in der Natur der Sache und gehört zum Kreislauf des Lebens in der Tierwelt.
      Das sind jetzt explizit meine Erfahrungen mit Amanos die ich gesammelt habe.
      Grüße Marco
    • Geiles Bild :D

      Die Krebse haben meiner Meinung nach ein sehr süßes Gesicht, besonders wenn man sie von vorne sieht.
      Ich kann mich immer wieder aufs neue für sie begeistern, einfach wunderbare Tiere.

      Und was auf dem Foto das Highlight ist, das oben rechts fast mittig eine Garnele ins Bild "fliegt", wirklich Klasse getroffen :thumbup:
      Grüße Marco
    • Hallo,

      jetzt hab ich Sie mal halbwegs vor die Linse bekommen...

      Den kleinen Fehler im Panzer hatte das Weibchen schon bei Ankunft.
      Damals als kleiner weisser Punkt.

      Dass es zwar größer aber langsam blau wird nach zwei Häutungen seh ich mal als positives Zeichen. Ist ja noch jung und hat noch viele Häutungen vor sich. Es scheint sie auch nicht zu stören...
      Btw. zumindest laut Händler sind auch Snakeskin Blue moon eine Wildform und keine Zuchtform.
      Das Muster kommt auf dem Foto leider nicht so zur Geltung.

    • Neu

      Jawoll super. Bin schon total gespannt auf die ersten Bilder vom Nachwuchs.
      Möchtest du den Nachwuchs dann in einem extra Becken groß ziehen?
      Hab gehört das die sich stark dezimieren in der Anfangszeit.
      Drücke Dir auf jeden Fall die Daumen das alles gut geht ;)
      LG
      Tim
    • Benutzer online 1

      1 Besucher