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Irrationale Texas-Krebse

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    • Irrationale Texas-Krebse

      Manchmal wenn ich mich dem Krebsbecken von der Ferne nähere, springt aus dem Hintergrund ein Texaskrebs her vor, den ich sonst nicht gesehen hätte, und fuchtelt mit seinen Minischeren herum. Manchmal folgen dann Bewegungen, als ob er die Innenscheibe hochklettern wollte.Da bei mir der Boden uneben und vielgestaltig ist, muß er sich um seine Balance bemühen, was ihm nicht immer gelingt. Dabei präsentiert er seine verletzliche Unterseite noch mehr.

      Mein 30-liter Becken für Krebse ist voll mit den unterschiedlichsten Versteckmöglichkeiten. Wenn ich ihn vorne überrasche, er die Scheren drohend hebt, um sich dann im Krebsgang einen sicheren Unterschlupf zu suchen, das könnte meinetwegen mutig sein.

      Die Blicke eines offenbar vermuteten Feindes aus Jux auf sich zu ziehen,
      allenfalls seine Verletzlichkeit noch selbst zu steigern, ist schlicht dumm!

      Wieso hat die Evolution so ein Verhalten zugelassen?
      Übrigens bringe ich ja öfters schmackhaftes Essen mit! Dieses sollten die Texaskrebse endlich kapieren! ?(
    • Huhu,
      wieder mal eine Beobachtung von Dir über die wir hier herrlich philosophieren könnten.
      Warum bringt die Evolution Pflanzen, Tiere etc. hervor die so oder so aussehen, oder sich scheinbar merkwürdig verhalten.
      Verhalten wir Menschen uns denn immer rational ? Ich glaube die Frage kann sich jeder selbst beantworten.
      Zum Krebstier,....der Kerl ist eingesperrt und seine Welt endet an der Scheibe.
      Er verteidigt sein Revier, er droht selbstlos und setzt auf seine Stärke, hat er doch einen rechten Panzer.
      Er ist Amerikaner ( Ironie )!
      Gruß Conni
    • Hei...da selbe Verhalten gibts auch bei meinen CPO und Diminutus...jeden Morgen heben sie zur Begrüßung ihres Krümelschmeißers die Scheren...ich mach sie nach mit 2 Fingern...quasi das Peacezeichen :) Das finden sie toll und machen gleich nochmal mit :)
      *ggg* besonders nett, wenn ich Besuch hab..die denken immer ich hätte sie dressiert 8o
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Grüß Gott!


      Nein, yara, er legt sich nicht auf den Rücken, sondern zeigt seinen Bauch! Das steht eh oben!


      Wir Menschen verhalten uns natürlich nicht sehr rational,
      unser Spezialorgan Gehirn ist da zu uneinheitlich aufgebaut.


      Dennoch-korrigiert mich, wenn ich mich irre-drängen die meisten Tiere sich nicht ins Blickfeld und suchen-nachdem sie allenfalls "imponiert" haben-, reichlich vorhandenen Schutz gerne auf!


      Ich würde halt einfach gerne die eh schon sehr kleinen Texas-Krebse in Ruhe beobachten,
      ohne selbst am Geschehen teilzunehmen.


      Schönes Wochenende!
      Erwin
      :thanks: :drink: :D
    • hallo Erwin :) ,

      Post ## 2 + 3 trauen sich ja zu deftigem Humor :/ :/ .

      Beim :/ Aquarium ist es nicht leicht unbehelligt zu beobachten, weil wir erstens die Futterbringer sind
      und zugleich übermächtig groß daher kommen.
      Auch der kleine Lebensraum, den die Tierlein nach kurzer Zeit in- und auswendig kennen trägt zu irrationalem Verhalten bei.
      1. kein wirklicher Rückzug möglich
      2. stärkeres Bedürfnis den Restraum zu verteidigen.
      Damit müssen wir wohl leben.

      Die beste Beobachtung ist wohl möglich sofort nach dem Füttern ganz ruhig in der Nähe sitzen.
      Nach dem Fressen gehen die Tierlein zu ihrem sonstigen Tagesgeschehen über.
      Wenn Du Dich bewegst: "Hui da gibts wieder was :S ".

      "Brust-raus-Prässentation", das machen ja auch Gorillas.
      Ist Revierverteidigung nicht zugleich ein Angst um Revierveerlust ?
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KatzenFische ()

    • Eine Brille im ganzen (je nach Lichtführung im Zimmer) kann auch als "goße Augen" interprtiert werden.
      Und Augen von denen man Dauerbeobachtet wird, das sind meist "gefährliche" Augen.

      MUT, soweit es sich um solchen handelt ist immer eine Form von Abwehr gegen das Erkennen der eigenen Angst durch andere.
      Man denke an die ganzen Protzetypen an denen man selbst mit Mühe nicht wirklich was dolles Erkennen kann.

      Wie schreibt es doch einer in seinem Signum:
      "Mitleid bekommt man geschenkt,
      Neid muß man sich erarbeiten."
      An passender Stelle hab ich das mal so weiter gereicht,
      ich wurde angeschaut, als wär ich nen Ufo.
      Da wußte ich genau: DAS hat gepaßt :D !!!

      Lästern ist die mutige Variante von Mitleid verteilen.
      Die Angst erkannt zu werden, ...
      ... daß man sich nicht in den Schwächerin hinein versetzen kann.
      ... daß man ihm nicht helfen kann.
      Nimms als Humor, die Welt der Mensch ist durch den Wohlstand so Irrational geworden,
      das kann man gar nicht alles erklären.
      Wenn Du nicht weinen willst, dann wende den Blickwinkel und lache.

      Schönes WE Dir und Deinem sämtlichen Anhang
      Barbara
      mit
      U-wa-Welt
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

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