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Einzelne Bergbachgarnele ohne Artgenossen

    • Einzelne Bergbachgarnele ohne Artgenossen

      Hallo zusammen,

      ich werde in mein großes Becken nächste Woche Fische einsetzen. In dem Laden, in dem ich die Fischlies kaufen will, haben die eine einzelen Bergbachgarnele, die wohl übrig geblieben ist. Nachdem ich in dem größeren Becken eigentlich auch gerne eine größere Garnelen-Art gehabt hätte, treibt mich nun der Gedanke um, ob ich das arme Ding mitnehmen soll, falls sie nächste Woche noch da ist. Die Frage ist aber, was tun, wenn ich keine Artgenossen auftreibe? Davidis sind sicherlich für die Bergbachgarnele unrelevant im Sinne von Gesellschaft.

      Was würdet Ihr tun? Das arme Ding mal einzeln mitnehmen und schauen, ob irgendwann Artgenossen hergehen oder es lassen?

      Viele Grüße
      Sarina
    • Zuerst würd ich mal recherchieren, welche Pflegemaßnahmen, Wasser-/Futterbedürfnisse und Verhaltensweisen die haben und
      ob die in Dein persönliches Beuteschema passen.

      Der Händler wird ja wissen, ob die ein Beifang war oder ob er die bestellt hatte.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • KatzenFische schrieb:

      Zuerst würd ich mal recherchieren, welche Pflegemaßnahmen, Wasser-/Futterbedürfnisse und Verhaltensweisen die haben und
      ob die in Dein persönliches Beuteschema passen.

      Der Händler wird ja wissen, ob die ein Beifang war oder ob er die bestellt hatte.
      Ja, das hatte ich vor. Denn unter "Bergbachgarnele" findet man drölfzig Arten. Ich muss erst nochmal gucken / fragen, was für eine es genau ist. Die Frage war auch gedacht für den Fall, dass sie ins Beuteschema passt. Was Ihr dann tun würdet...
    • dickmaus schrieb:

      Hallo zusammen,

      ich werde in mein großes Becken nächste Woche Fische einsetzen. In dem Laden, in dem ich die Fischlies kaufen will, haben die eine einzelen Bergbachgarnele, die wohl übrig geblieben ist. Nachdem ich in dem größeren Becken eigentlich auch gerne eine größere Garnelen-Art gehabt hätte, treibt mich nun der Gedanke um, ob ich das arme Ding mitnehmen soll, falls sie nächste Woche noch da ist. Die Frage ist aber, was tun, wenn ich keine Artgenossen auftreibe? Davidis sind sicherlich für die Bergbachgarnele unrelevant im Sinne von Gesellschaft.

      Was würdet Ihr tun? Das arme Ding mal einzeln mitnehmen und schauen, ob irgendwann Artgenossen hergehen oder es lassen?

      Viele Grüße
      Sarina
      Für Fächergarnelen brauchst Du eine richtig gute Strömung .
      Da man jede Menge Staubfutter in das Becken einbringen muss empfiehlt es sich schon gut eingelaufene Becken zu besetzen.
      Schließlich muss das ganze überflüssige Futter verwurstet werden.
      Schnecken und kleine Garnelenarten sind schon gute Mitbewohner, allerdings sind die Zwerggarnelen schon ziemlich frech.
      Die haben halt ganz schnell raus wer das Futter fängt.
      Bilder
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      Gruß Conni
    • Maja schrieb:

      ... allerdings sind die Zwerggarnelen schon ziemlich frech.
      Die haben halt ganz schnell raus wer das Futter fängt.
      Krass, die kleinen bunten Biester.

      Gute Veranschaulichung, daß Vergesellschaften mehr ist, als gleiche Wasserwerte und Ausschluß von Beutefaktor.
      - bei der Fächergarnele das Ruhe-lassen-Bedürfnis, auch bei ruhigen Fischen gegen Guppys
      - Helligkeit u. Eonrichtung
      - Tag-/Nachtaktivität, bzw. passende Ruhephase
      - ...

      Gar nicht so einfach, weil es ja ein begrenzter Raum ohne Ausweichmöglichkeit ist.
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Niemals niemals niemals niemals- einen Tierkauf aus Mitleid tätigen.
      Ist eigentlich oberstes Gebot aus verschiedenen Gründen:
      1. Ist man meistens nicht gut über die Mitleids-Tiere informiert.
      2. Unterstützt man so (womöglich) das Fehlverhalten eines Verkäufers
      3. Kennt man den Grund für das "einzelne", "das übriggebliebene" Tier ja nicht (Tod der Artgenossen evtl?..)
      4. Ist die Umgebung daheim meist nicht optimal, weil -> siehe 1.

      Ich persönlich scharwenzel auch schon laaaange um die herum, kann den Tieren aber leider keine optimale Haltung gewähren, dafür bräuchte ich ein Artbecken mit starker Strömung- und dafür habe ich einfach keinen Platz. Auch bin ich häufig unterwegs, meine übrigen Garnelen kann ich mit Blättern bei Laune halten aber Filtrierer?

      Natürlich ist und bleibt es deine Sache wie du damit umgehst, es gab ja hier schon ein paar gute Tipps.
      lg Simone

      Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?

      „Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.“
      v. Bertolt Brecht
    • Asche auf mein Haupt. :rolleyes:
      Bei kleinen Fischen kaufe ich Beifänge schon frei.
      Die sind nicht extra vom Verkäufer gekauft Post 6, Pkt.2 fällt also weg) und
      bei mir gehts denen allemal besser als im Laden.
      In der Regel will die keiner haben und werden dort ständig vom Kescher genervt
      oder landen bei Anfängern im kleinen Becken.
      Dann besser in meinem Salmlerbecken mit paar anderen Bärblingen. :whistling:
      Die schließen sich dann schon wo an.

      Ganz wichtig:
      Niemals geschenkte, artfremde Fische mit Welsen in eine Tüte packen lassen.
      Welse (Oto) haben in der Tüte manchmal Tobsucht und dann ist der Beifang durchgequirlt.
      Lieber 2 € fürs extra Eintüten opfern.
      Ich weiß, ich bin bescheu... . ?(
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.
    • Maja, bezüglich der Strömung mach ich mir gar nicht so viel Sorgen. Ich hab nen Aquaball im Becken, den hab ich eh gerade noch nicht auf Vollgas gestellt, weil mir sonst die Pflanzen nicht anwachsen sondern ständig durchs Becken strudeln :/ Der macht richtig ordentlich "Wind".

      Der Punkt mit den Zwerggarnelen ist da viel interessanter. Wie Barbara schon schrieb, "krass"! Kleine Mitviecher :D

      Und zu Simmi: völlig valide Argumente, ich bin auch bei Dir. Aber 1. scheidet aus ;) Denn ich kenne wenig Menschen, die sich so viel über eine Materie anlesen, wie ich. Ich bin da Perfektionist. Deswegen ist das Argument mit dem Staubfutter eher spannend, denn ich werde / muss derzeit die Fischlies teilweise noch mit Futterautomat füttern, zumindest teilwese. Und das ist dann definitiv nicht optimal.

      Ich werde nächste Woche, wenn ich die Kardinäle hole, trotzdem mal gucken, was das überhaupt genau für eine Garnele ist. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das Tier blau-grau gewesen, was am ehesten zur blauen Monsterfächergarnele passt. Die scheidet so oder so eh aus, weil die viel zu groß für das Becken werden... Aber ich muss nochmal gucken.
    • KatzenFische schrieb:

      Ganz wichtig:
      Niemals geschenkte, artfremde Fische mit Welsen in eine Tüte packen lassen.
      Welse (Oto) haben in der Tüte manchmal Tobsucht und dann ist der Beifang durchgequirlt.
      Lieber 2 € fürs extra Eintüten opfern.
      Ich weiß, ich bin bescheu... . ?(
      Egal ob geschenkt, gekauft oder sonstwie:
      Welse, vor allem Panzerwelse, gehören eh separat gepackt. Letztere sondern nämlich bei Panik Stoffe ab, die andere Fische töten können und haben noch dazu sehr stachlige Flossenstrahlen, die andere Fische verletzten können (siehe auch hier: DRTA-Archiv). Durch menschliche Haut kommen die Stacheln übrigens auch und kann allergische Reaktionen auslösen.
      Meine Habrosus kommen bei mir bei Rausfangaktionen für Komplettreinigungen immer in eine Extra-Schüssel...
      lg Simone

      Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?

      „Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.“
      v. Bertolt Brecht
    • Bazüglich der Welse braucht Ihr euch keine Sorgen zu machen. Das weiß ich. Zudem sind heute zwei braune Antennenwelse in das große Becken eingezogen. Bevor jemand schreit, ich weiß, dass das Becken mit 80cm Kantenlänge zu klein ist. Aber ich habe zwei kleine Exemplare von Freunden übernommen, bei denen sie sich vermehren wie blöde.

      Sollten die beiden irgendwann zu groß werden, versuche ich sie in ein größeres Becken zu vermitteln. Aber im Moment sind sie noch recht mini. Sie sind neben den Schnecken auch der Erstbesatz meines 80er Beckens und somit noch alleine. Deswegen auch alleine mit ein paar Schutz spendenden Muschelblumen hierher gereist ;)