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Der Antennenwels macht mir Kummer - zu dicker Bauch

    • Der Antennenwels macht mir Kummer - zu dicker Bauch

      Hallo zusammen,

      ich habe gerade entdeckt, dass mein einer Antennenwels einen extrem dicken Bauch hat und er schwimmt in ziemlich verzweifelt zappelnden Bewegungen an der Scheibe rum. Das Internet hat mir schon ausgespuckt, dass das Verdauungsprobleme aber auch ne Wassersucht sein kann. Separieren und auf Diät setzen, wäre ne Idee, aber ich hab nur einen kleinen Einhängkasten. Da kann er nicht so rum zappeln, wie er das gerade macht und vielleicht hilft ihm das ja.

      Woran er sich überfressen haben könnte hab ich keine Ahnung. Ich fütter so sparsam, dass eigentlich nichts bis extrem wenig am Boden landet und wenn doch, fallen die Amanos darüber her. Die Welse leben eigentlich ausschließlich von dem Bewuchs im Becken. Das Einzige, was ich nicht kontrollieren / sagen kann, ist ob er was von dem Laub im Becken gefressen hat. Denn am Laub wird definitiv gefressen, aber das können die Amanos, die Schnecken oder eben die Welse sein. Ich hab die Welse jetzt seit vier Wochen (glaub ich) im Becken und das dicke Bäuchlein ist scheinbar innerhalb sehr kurzer Zeit aufgetreten, sonst wäre mir das die Tage aufgefallen. Der zweite Wels hat einen normalen Bauch, zappelt aber auch irgendwie komisch im Becken rum.

      Hat jemand eine Idee, worauf Antennenwelse komisch reagieren könnten? Wasserwerte hatte ich gestern erst kontrolliert, die sind völlig unauffällig. Und alle anderen Bewohner (Kardinäle, Anamos und Schnecken) verhalten sich normal.

      Das Einzige, was mir spontan jetzt in den Sinn käme, ich habe heute zum ersten Mal Artemia-Eier (entkapselt) gefüttert. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Welse davon was ab bekommen haben. Wenn dann nur wenig.

      Hier ein Bild:


      Bin für jeden Tipp dankbar.
      LG
      Sarina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dickmaus ()

    • Silke123 schrieb:

      Hallo Sarina,

      ich kann dir jetzt nur was zu den dekapsulierten Artemia sagen. Die bitte vor der Verfütterung eine halbe Stunde in Wasser einweichen, da die noch aufquellen. Ob die Probleme deines Antennenwelses daher kommen ist allerdings nur eine Vermutung.
      Danke für den Tipp. Und ja, das ist eine gute Frage. Denn wie schon gesagt, es würde mich wundern, wenn er davon so viel ab bekommen hätte. Ich hab ganz wenig davon gefüttert, weil sie das ja noch nicht kannten. Es hat auch kein anderer Fisch Probleme. Ich beobachte das mal...
    • Antennenwelse haben ein Raspelmaul, soll heißen die Nahrungsaufnahme -Nahrung soll durch abraspeln von faserreicher Kost hauptsächlich stattfinden können.
      Wichtig sind in Antennenwels Becken daher abgelagerte gut gewässerte Holzwurzeln ( Rotholz, Mangrove etc.).
      Das Verdauungssystem der Welse ist auf o.g. Pflanzenfasern angewiesen.
      Auch die Aquarienscheiben werden auf diese Weise abgeweidet, vorzugsweise in der Dämmerung und Nachts.
      Gruß Conni
    • Maja schrieb:

      Antennenwelse haben ein Raspelmaul, soll heißen die Nahrungsaufnahme -Nahrung soll durch abraspeln von faserreicher Kost hauptsächlich stattfinden können.
      Wichtig sind in Antennenwels Becken daher abgelagerte gut gewässerte Holzwurzeln ( Rotholz, Mangrove etc.).
      Das Verdauungssystem der Welse ist auf o.g. Pflanzenfasern angewiesen.
      Auch die Aquarienscheiben werden auf diese Weise abgeweidet, vorzugsweise in der Dämmerung und Nachts.
      Danke Conni, das weiß ich. Ich weiß auch, dass sie das Holz für die Verdauung brauchen. Es ist ja Holz im Becken. An dem raspeln sie auch sehr gerne und viel rum.
    • Hei, mit entkapselten Artemia hab ich auch so meine Erfahrungen...
      Ich löse das so, das ich eine MSP in eine Spritze gebe und mit Wasser auffülle..dann kann ich bequem in den Becken mit winzigen Mengen füttern.
      Aber nicht nur die machen ärger..ich bin mittlerweile dazu übergegangen, bestimmt Granulatarten 1 STd. einzuweichen, bevor ich die verfüttere, weil die sowas von hart sind und im Bauch dann aufquellen. Das kann Darmverschluss geben.
      Ich würde den mal auf Diät setzen und wenn dann Faserreiche Kost anbieten.

      Was auch möglich ist, wäre Laichverhärtung. Das passiert, wenn der Fisch aus irgendwelchen Gründen seinen Laich nicht loskriegt.
      Oder ist sie nur kurz vor ablaichen? Hat sie einen Partner?

      Macht er einen unwohnen Eindruck, oder ist sie fit?
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Mowa schrieb:

      Hei, mit entkapselten Artemia hab ich auch so meine Erfahrungen...
      Ich löse das so, das ich eine MSP in eine Spritze gebe und mit Wasser auffülle..dann kann ich bequem in den Becken mit winzigen Mengen füttern.
      Aber nicht nur die machen ärger..ich bin mittlerweile dazu übergegangen, bestimmt Granulatarten 1 STd. einzuweichen, bevor ich die verfüttere, weil die sowas von hart sind und im Bauch dann aufquellen. Das kann Darmverschluss geben.
      Ich würde den mal auf Diät setzen und wenn dann Faserreiche Kost anbieten.

      Was auch möglich ist, wäre Laichverhärtung. Das passiert, wenn der Fisch aus irgendwelchen Gründen seinen Laich nicht loskriegt.
      Oder ist sie nur kurz vor ablaichen? Hat sie einen Partner?

      Macht er einen unwohnen Eindruck, oder ist sie fit?
      VG Monika
      Ja, das mit dem Granulat sagtet Ihr schon mal. Ich hab hier leider das Problem, dass ich normalerweise Teile meiner Fütterungen mit einem Futterautomaten mache. Da muss ich dann noch bissl ausfuchsen, welches Futter dafür geeignet ist und welches nicht. Grundsätzlich mörser ich aber alles, auch Granulat. Dadurch, dass es dann fast Staub ist, kann das einzelne Teilchen natürlich durch Quellen nicht mehr so starke Probleme verursachen. Aber ich versuche das noch zu optimieren.

      Dann zu den Artemia, ich hab gelesen, dass Welse wohl hohl drehen, wenn sie Artemia riechen. Das wäre natürlich eine Erklärung, dass der sich davon doch mehr geschnappt hat, als ich dachte / sehen konnte.

      Ich werde jetzt einfach mal sehr, sehr sparsam füttern, die Bodenbewohner gar nicht extra (was ich eh fast nie mache) und die Fische nur SEHR wenig. Dann sollte bei den Welsen nicht mehr viel ankommen. Für fasserreiche Kost kann er an den Ästen rum schrubbeln.

      Bzgl. Laichverhärtung, naja, ich hab zwei Welse im Becken. Aber der eine ist ca. 2,5cm groß und der mit dem Bäuchlein vielleicht 3 oder max 3,5 cm. Das heißt die dürften noch lange nicht geschlechtsreif sein. DARTA sagt was von ab 6cm. Ich kann deswegen auch noch nicht sicher sagen, ob es Männchen oder Weibchen sind. Dafür sind sie noch zu klein. Also glaube ich das eher nicht.

      NACHTRAG (hab ich ganz vergessen zu beantworten): Vom Verhalten her hat der Wels gestern immer wieder so explosionsartig extrem gezappelt. Das sah mir aus, als würde er versuchen was los zu werden. Jetzt hängt er hier wieder an der Scheibe, das scheint besser geworden zu sein. Vielleicht hatte er wirklich Bauchschmerzen. Er hängt da aber nur und raspelt nicht. Ist aber vermutlich auch besser so :P Denn voll ist er ja anscheinend schon.

      Meint Ihr es reicht, wenn ich wenig füttere oder soll ich ihn in einen Laichkasten packen, um ihn besser auf Diät setzen zu können? Und in den Laichkasten nur bissl Holz dazu?
    • Hmm, nee, ich seh gerade, das Gezappel macht er immernoch. Und Darmverschluss kann ich auch ausschließen, denn er kackt. Hat er gestern Abend und jetzt sieht es so aus, als würde da auch ein Würstchen hängen. Der Bauch ist seit gestern aber definitiv nicht kleiner geworden. Was natürlich die Artemia-Theorie in Frage stellt. Denn wenn er kackt, dann käme das zu viele oder gequollene Futter ja nach und nach wieder raus :(
    • Silke123 schrieb:

      Hier mal ein Link zum Thema Bauchwassersucht. Das sind auch Fotos von einem Antennenwels mit Bauchwassersucht.

      drta-archiv.de/wiki/pmwiki.php…nkheiten.Bauchwassersucht
      Hmm, wenn ich davon ausgehe, dass es Bauchwassersucht sein könnte, müsste ich ihn in Quarantäne packen. Ich könnte ihn in das kleine Pflanzen-Becken tun. Da drin läuft seit zwei Wochen ein Filter, aber es halt halt nur 12 Liter und ist unbeheizt. Das Mini-Ding dürfte auf Grund der Lampe aber tagsüber auf jeden Fall 20 Grad schaffen. Nachts wird's halt kälter, wenn das Licht aus ist. Was meint Ihr?
    • Silke123 schrieb:

      Och Menno ....... :( tut mir leid. Jetzt bleibt bloß zu hoffen, dass das bei den anderen Beckenbewohnern nicht auch noch auftritt.
      Ja, das hoffe ich auch. Aber was ich gelesen habe, tritt das ja vor allem auf, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Und hellere Flecken auf der Haut hatte er schon von Anfang an. Und bei mir ist das Wasser etwas kühler, als bei der Bekannte, wo ich ihn her habe, vielleicht war ihm das einfach zu viel und er ist eh ein kränklicher Kandidat gewesen. Ich hoffe mal das Beste. Die anderen sind bisher fit.