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GLASGARTEN - Environment Aquarium Soil
AQUA DESIGN AMANO (ADA)

Einsteiger Probleme und Fehlersuche

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    • Einsteiger Probleme und Fehlersuche

      Hallo zusammen,


      ich habe ich im Voraus versucht schlau zu lesen, und hoffe eigentlich alles richtig gemacht zu haben. Da sich meine (noch relativ neuen)
      Garnelen jedoch gefühlt komisch verhalten. (Verstecken, sich recht wenig bewegen,kaum Interesse an Futter) und ich in den letzten 2 Wochen insgesamt 3 tote Tiere geborgen habe
      wollte ich mich hier mal an die Experten wenden. Vielleicht habe ich ja doch etwas übersehen, bzw einen Fehler gemacht.


      Aktuell schiebe ich meine Probleme auf die vom Transport stakt gestressten Tiere. Ich habe die Tiere vor 2 Wochen erhalten, und die Box
      in der sie geliefert wurden war sehr kalt (Wassertemperatur 10°) und es gab auch schon in jedem der beiden Transportbeutel einen Verlust zu beklagen.




      - Um welche Garnelenart handelt es sich?


      18 * Sakura Orange (Noecaridina heteropoda) --> Neu eingesetzt vor 2 Wochen

      - Wie ist der sonstige Besatz?


      mit den Pflanzen eingeschleppte Blasenschnecken

      - Was ist das genaue Problem, und seit wann bzw. wie häufig tritt es auf?

      Garnelen verhalten sich komisch, sind kaum zu sehen, wenig Interesse an Futter, Tiere sitzen recht ruhig auf dem Boden / den Pflanzen
      Gelegentlicher Verlust einzelner Tiere (3 in den letzten 2 Wochen)

      - Gibt es auch Verluste beim restlichen Besatz (Fische, andere Wirbellose, Pflanzen)?

      nein

      - Welche Maßnahmen hast du bereits ergriffen?

      keine

      - Wie groß ist das Aquarium?

      54l

      - Wie lange läuft es schon?

      ca 8 Monate

      - Wie wird gefiltert?

      HMF als "Filtersäule", betrieben mit einem Luftheber in der Mitte

      - Wurde der Filter saubergemacht? Wenn ja, wie? Ist der Durchfluss verringert, oder besteht die Möglichkeit, dass zugesetztes Filtermaterial vom Wasser umwandert wird?

      Der Filter wurde etwa 2 Wochen vor dem Erstbezug einmalig in Aquarienwasser ausgespült. War aber (wie zu erwarten) wenig verschmutzt.

      - Steigen vom Boden Blasen auf oder liegt eine dicke Mulmschicht darauf? Sind dunkle Stellen im Bodengrund sichtbar?

      Nein, kaum Mulm vorhanden, Dunke stellen sind (wegen dem dunklem Bodengrund) nicht zu sehen

      - Wie ist es eingerichtet (Bodengrund, Pflanzen, Dekorationsmaterialien)?

      Bodengrund: Kistall Qurazkies Dennerle, Diamantschwarz
      Planzen: Verschiedenes - Java Moos, Anubia, Littorella, Staurogyne, Nomaphila Corymbosa Compacta und weitere
      Einrichtung: 2 Schieferplatten

      Kein Holz

      - Wurden in den vier Wochen vor Problembeginn neue Pflanzen eingesetzt? Wenn ja, wurden sie vorher gewässert, und wie lange?


      ja, 1-2 grow Pflanzen (nur Nährgel abgewaschen, nicht weiter gewässert) ca 3 Wochen vor Erstbesatz.

      - Welche Wasserwerte herrschen im Becken und womit gemessen (Streifen/Tropfen/etc.)?
      Temperatur: 22°
      pH : 6,5
      GH : 8
      KH : 3
      Ammonium/Ammoniak: nicht gemessen
      Phosphat: 0,1
      Nitrit : nicht gemessen
      Nitrat: 15
      Kupfer: nicht gemessen
      Eisen: ca 0,5
      Kalium: 15

      Gemessen per wasserpanscher Fotometer (GH, KH Terra Tropftest - Kalium Dennerle Test)
      Wasserwerte vor WW gemessen.

      - Was für Wasser verwendest du, Leitungswasser, Regenwasser, VE-Wasser, Osmosewasser, etc?

      100% Osmosewasser aufgehärtet auf oberen werte mit Shrimp Mineral GH/KH+ --> 1g pro 5L Wechselwasser

      - Wie viel und wie häufig wechselst du Wasser? Wird das Wasser aufbereitet, und wenn ja, wie?

      aktuell jede Woche 15l --> aufgehärtet mit Shrimp Mineral GH/KH+,
      Wasser wir in einem sauberen Fass gesammelt, und vor dem WW auf 18° vorgewärmt und belüftet.

      - Roch das Wasser beim Wasserwechsel nach Schwimmbad? Hat der Wasserversorger Rohrreinigungen angekündigt oder Maßnahmen bei Hygieneproblemen im Leitungsnetz?

      nein

      - Hast du eine CO2-Anlage am Aquarium?

      Ja, Druckgasflasche --> CO2 dauertest ist Dunkelgrün (Testfüssigkeit für 20mg /l)

      - Wurden neue Tiere zugekauft? Wenn ja, hast du eine Quarantäne durchgeführt?

      es geht um den "erstbesatz"

      -Wie alt war/en die verstorbene/n Garnele/en

      unbekannt vermutlich aber ausgewachsen

      - Ist sonst irgendetwas neu im Becken, oder wurde etwas verändert?

      Nein

      - Gibt es irgendwelche Teile im Becken, die Schwermetalle absondern können? Heizfühler, Klammern, Moosgitter...?


      Nicht das ich wüsste. Ein Digitaler Temperaturfühler ist im Becken der ist aus Kunststoff, und sollte "eigentlich" dicht sein. Heizstab ebenfalls Kunststoff
      Einziges bekanntes Metallteil ist der Co2 Diffusor

      - Wurden im Haus Insektizide verwendet oder hattest du Kontakt mit behandelten Haustieren (Insektenspray, Floh- oder Zeckenmittel bei anderen Haustieren wie z.B. Spot On, Läusemittel)?

      Nein

      - Wurde in dem Raum, in dem das Becken steht, zuvor stark geraucht?


      Nein

      - Siehst du in deinem Becken unkannte Tiere, z.B. Würmer oder Insektenlarven?

      Nein

      - Besteht die Möglichkeit, dass du bei mehreren Becken z.B. Krankheitserreger mit dem Kescher verschleppt hast?

      nein, nur ein Becken vorhanden.

      - Was und wieviel fütterst Du bei welcher Besatzstärke?

      3 - 4 mal in der Woche ca 3mm Futterstick, verschiedene Sorten aus peters-laden (Testpaket) Besatz aktuell 15 Tiere

      - Wurden schon Medikamente eingesetzt? Wenn ja, welche?

      nein

      - Zusatzinfo:


      Tägliche Düngung des Beckens mit Ferrdrakon (weniger als 1ml Tag), Phosphatdünger (etwa 0,5ml Tag), und Nitratdünger (Urea + Hirschhornsalz NO3 gesamt Gehalt etwa 1mg /50L täglich aktuell 0,5ml Tag)
      Wird seit beginn des Beckens so gedüngt (abgesehen von Dosisanpassungen) --> Keine grundlegenden Änderungen in letzter Zeit.


      Das sich die Tiere in dem Becken gut verstecken können wundert mich nicht. Mir geht es bei der Frage eigentlich auch mehr um die "toten" bzw "faulen" Tiere,
      als darum das ich nicht alle aktuell 15 Tiere in dem Becken "finde".
    • Hei, im Prinzip klingt alles gut.
      10° bei Transport is um die Jahreszeit nichts unübliches.
      Man muß sie hal langsam "auftauen" über Stunden und dann erst mit eingewöhnen anfangen.
      Das schon Tote drin waren, kann auch dem geschuldet sein, das Du relativ ausgewachsene Tiere bekommen hast.
      Je älter Garnelen werden, desto unflexibler werden sie. Man kann auch nicht wissen, wie alt sie wirklich sind.
      Ich würde immer Halbwüchsige vorziehen. Da kann man wenigstens in etwa abwägen, wie lange sie noch zu leben haben. Auch eine Schockhäutung kann bei älteren Tieren nach hinten losgehen. Irgendwann ist die letzte Häutung gewesen, und das nächste was kommt, ist ableben.
      Wobei die Häutungen mit zunehmendem Alter immer seltener stattfinden und sie dann schon noch ein schönes Weilchen leben können..aber nochmal 2 Jahre sind ehr nicht zu erwarten ;)
      Was mir nicht gefällt, ist der viele Dünger.
      Gerade Eisen und Phosphat kann sich zu unheilvollem EisenIIIPhosphat verbinden und zusätzlich noch Calcium an sich reißen. Das ist nicht gut.
      Auch können sich Depots nicht wieder auflösen, wenn ständig nachgeschoben wird.
      Versuch mal bei den nächsten 3 WW nicht zu düngen. Und warte auf Mangelerscheinungen...

      Hm..Invitropflanzen..sollte normal nix sein...
      Bei Vergiftungen sterben zwar die Schwächsten zu erst, aber allen geht es nicht gut.
      Am besten an größere WW so 60% der Wassersäule gewöhnen. Damit trägt man solche Probleme am schnellsten aus.
      Meine Garnelen müssen sich WW gefallen lassen, bei denen nurnoch 5cm Wasser im Becken bleibt. Das macht denen garnix...

      Insgesamt sind die noch beim Eingewöhnen...Garnelen können sogar innerhalb der Anlage 4 Wochen angepisst sein und sich komisch verhalten...Da würd ich mir jetzt nicht sooo viel drauß machen...
      Sterben muß natürlich nicht sein...aber ab einem gewissen Alter ist niemand davor gefeit...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hey!

      Danke für das Feedback.

      Die Dünger Geschichte ... Die oben angegebenen Mengen sind für mich aktuell die "maximal" Mengen. Die passe ich je nach den aktuell gemessenen Werten von Woche zu Woche an.

      Ich hatte mich auch schon etwas gewundert wer den Dünger tatsächlich verbraucht. Meine letzten Experimente um die Dünger zu reduzieren waren allerdings wenig erfolgreich (Faden + Braunalgen). Die Reste davon sind noch im Becken zu finden.

      Da meine Messwerte allerdings an der unteren Grenze dessen liegen was ich als Empfehlung oft gelesen habe mach ich mir da aktuell keine Sorgen drum.


      Oder gibt es da irgendeinen Zusammenhang mit dem Wohl der Tiere?


      Viele Grüße
      Sebastian
    • Hei.
      Problem ist, das Eisen und Phosphat nicht messbar ist, wenn es sich im Boden und Filter versteckt.
      Da können sich gewaltige Depots bilden, die früher oder später Eigenleben entwickeln.
      Vor allem bei Schnecken und auch bei Hochzuchtgarnelen kann das nach hinten losgehen.
      Für Aquascaper im Allgemeinen kein Problem, weil die sowieso regelmäßig ihre Scapes abreißen und neu aufsetzen.
      Ist ein Becken aber auf Dauer und Tierhaltung ausgelegt, dann sollte man da etwas anders rangehen und versuchen Ausfällungen zu begrenzen. Der Dünger kann sich unter bestimmten Bedingungen auch zurücklösen und steht den Pflanzen dann auch zur Verfügung.
      Irgendwann wird es definitiv zu viel und das kann auch nicht gesund sein.
      Der Leitwert kann auch erhöht sein durch Dünger und ob so eine dicke Brühe grad so gesund ist, weiß ich nicht.
      Braunalgen sind Kieselalgen, die einzig und allein von mangelhaftem Biofilm kommen.
      Fadenalgen liegen auch nicht an zu wenig Dünger, ehr im Gegenteil.
      Das sind beides Kinderkrankheiten, die sich mit längerer Standzeit auswachsen.
      Bewohnte Becken sind auch nicht so anfällig, wie noch einlaufende oder leere Becken.
      Es ist verrückt, was eine Heerschar an Kleinstlebewesen und eingesetzten Tieren an Belägen und Algen wegfrisst.
      Das merkt man, wenn man mal ein halbes Jahr ein Becken leerstehen läßt, das vorher besetzt war.
      Oder einfach mal eine Pflanze in ein Gurkenglas ohne Tiere aufs Fensterbrett..da ist man auch erstaunt, was da alles zutage tritt...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Hi,
      was mir hier noch auffällt, es sind vorwiegend Pflanzen im Becken die ihre Nährstoffe über die Wurzeln und weniger über ihre Blätter aufnehmen.
      Von daher würde ich gar nicht über die Wassersäule düngen.
      Ob eine CO²- Düngung hier überhaupt nötig ist, kann man ebenso verschiedener Meinung sein.
      Gruß Conni
    • Moin Moin,

      also kurz nochmal zu dem Becken an sich. Mein Ziel ist ein "entspanntes" Becken das dauerhaft stabile Bedingungen hat. Das soll kein Aquascape sein der in 4 Monaten wieder abgebaut wird. Wichtigstes Ziel: den Bewohnern muss es gut gehen, die Pflanzen müssen gesund sein, und (langsam) wachsen. Auf hoch gedüngtes "turbowachstum" hab ich keine Lust, da gibt es zu viel zum gärtnern.


      Maja schrieb:

      Hi,
      was mir hier noch auffällt, es sind vorwiegend Pflanzen im Becken die ihre Nährstoffe über die Wurzeln und weniger über ihre Blätter aufnehmen.
      Von daher würde ich gar nicht über die Wassersäule düngen.
      Ob eine CO²- Düngung hier überhaupt nötig ist, kann man ebenso verschiedener Meinung sein.

      Jetzt wird es interessant. Gar nicht über die Wassersäule düngen? Wie sonnst?

      Wenn ich die Dünung einstelle habe ich in in spätestens 4 Wochen weder N noch P noch FE werte die ich im Wasser messen kann. Durch Wasserwechsel werden keine Nährstoffe eingetragen (da Osmosewasser), durch Futter beim aktuellen Besatz auch so gut wie keine.

      Kannst du mir Fotos / Links zu einem Becken zeigen das dauerhaft unter diesen Bedingungen betrieben wird, und dessen Pflanzen gesund sind?

      Ich würde mich freuen das Thema Düngen, und Wertemessen tatsächlich zu beenden soweit möglich :D

      Viele grüße
      Sebastian
    • Servus Basti!

      Kleiner Scherz, du heißt wie unser Bundeskanzler. ;)
      Also ich persönlich habe überall recht viele wurzellose Pflanzen wie Hornblatt und Wasserpest,

      und vor allem jede Menge Schwimmpflanzen, wie Muschelblume, Schwimmfarn, Wasserlinsen...


      De sind generell große Nährstoffzehrer, leicht zu handhaben und naturgemäß gute Sauerstofflieferanten.

      Mit NATÜRLICH freunlichen Grüßen aus Graz-Andritz!

      Erwin
    • Hei, das ganze nennt sich Lowtec...
      Hier mal paar von mir:

      Die werden alle auf Stoß gedüngt, höchstens mit der halben Dosis für ca. 2 Wochen. NPK nur sporadisch, keine Co2 Anlage, T8
      Bilder sind halt nicht so gut...aber die Pflanzen wachsen immer sehr schön und kräftig..
      VG Monika
      Bilder
      • 119LiterJuni09.jpg

        143,68 kB, 1.071×527, 72 mal angesehen
      • 240Liter2006.jpg

        151,15 kB, 860×919, 88 mal angesehen
      • CPO5.jpg

        69,64 kB, 860×660, 74 mal angesehen
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Moin zusammen

      @Erwin:
      Belasse es mal lieber bei Sebastian, auf alles andere reagiere ich mehr oder weniger allergisch ;)


      @Mowa
      Schicke becken, gefallen mir gut.

      Ich hab den Eindruck bei einem Becken immer gesammten Werte (Licht, C02, Mikro und Makro) zusammenpassen müssen. Offensichtlich geht das auch noch mit "weniger" als ich das aktuell mache.

      @Maja
      Danke der link ist sehr interessant.

      Allerdings enthält das Beshrimp Mineral (abgesehen von etwas Kalium) keine Nährstoffe die den Pflanzen dienen, bzw (in signifikanten Mengen) von diesen aufgenommen werden. Ich spreche hier von N - P - K - FE

      Sind Düngerkugeln wirklich eine bessere Methode?

      Mir erscheint das nicht logisch.... Warum sollte ich einfach zu dosierenden, und zu messenden Nährstoffe aus Angst vor "Nährstoffdepots" mit einem anderen Produkt ersetzten?

      Vor allem wenn dieses andere Produkt darauf ausgelegt ist kaum zu kontrollierende "Nährstoffdepots" in den Boden einzubringen?
      Zusätzlich scheinen die meisten der Produkte auf Ton zu basieren. Warum sollte ich mir ein Material (ich meine Ton) in den Boden einbringen, dessen wichtigste Eigenschaft es ist abzudichten, und schlecht Wasser bzw Luftduchlässig zu sein? Für mich klingt das eher nach einem Rezept für Faulstellen als nach einer tatsächlichen Problemlösung.


      @all
      Bezüglich der Düngung werde ich aktuell bei der aktuellen limitierten Düngung bleibe die ich die letzten Monate schon so durchgezogen habe.

      Ich hab bei meinem letzten versuch in der Aquaristik zu viel experimentiert und zu oft, zu viel umgestellt. Das hat zu viel Frust bei mir gesorgt (Algen, verkümmerte Pflanzen ect) . Ich fange grad keine neuen Experimente an, wenn mich das Becken nicht tatsächlich dazu zwingt.

      Aktuell einziges Argument wäre für mich wenn ich mit meinem Verhalten den Garnelen schade.

      Viele Grüße
      Sebastian
    • Hallo nochmal

      Sorry!

      Ich hab in dem Link von Conni die Spurenelemente in der Zusammensetzung übersehen. Ich werde beim nächsten WW das Wasser mal nachmessen und sehen was ich so finde ...

      Letztendlich hat das aber keinen Einfluss auf meinen aktuellen plan ... Ich werde weiter die wichtigen Nährstoffe im tiefen, aber messbaren Bereich halten.

      Viele Grüße
      Sebastian
    • Hei, hm..was halte ich da drin?
      Perlhühner in mehreren Becken, Danio Erythromicron, Cory Panda, Zwergtigerschmerlen, Pseudomugil luminatus, Ancistrus Claro, Sturisoma, Vietnamesische Kardinalsgarnelen, Elassoma everglady und okefenokee, Pandaschmerlen, Medaka, blahblahblah noch einige mehr...sind ja auch nicht alle Becken ;)
      Garnelen: Blue dream und Farbformen, Yellowfire, Crazy Orange Sakura, Nominat, Macrobrachium inlesee
      Taiwanmischer, SpottedHead, Pintomischer, Oldshool CR, Deepbluetiger, Sakura Darkline

      Und etliche Schneckenarten...

      Die meiste Steuerung läuft bei Lowtecbecken über das Licht. Je mehr Licht, desto schneller verwerten die Becken Nährstoffe und Co2. Die Becken werden wackelig und schwerer zu steuern. Wenn man das mit dem Licht moderat macht, wie das früher mit Standartbecken möglich war und alle Nährstoffe zur rechten Zeit und komplett liefert, können die Pflanzen schön wachsen und erleiden keinen Mangel.
      Mit dem modernen starken Licht verkaufen die Händler eine Abhängigkeit von , Co2Anlagen,Dünger, Messreagenzien und Algenmitteln. Eine Gelddruckmaschine 8|
      Ohne mich..das geht auch anders ;)
      Aber Leute die die Aquarientechnik mehr lieben als den Inhalt des Beckens, dürfen sich da natürlich ausleben...
      Auch das ist ein schönes Hobby, wie man das zb. bei Amanojüngern sehen kann..alles sehr edel und schick...bewundere ich sehr, aber mir persönlich ist das zu teuer...ich habe lieber mehrere Becken, als ein gehobeneres mit teurem Equipment...
      Beides erfüllt seine Aufgaben.
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • Filtert eine Osmoseanlage Kupfer raus? Die Kupferwerte sind nicht gemessen worden bzw unbekannt. Hoffe ich habe nichts übersehen...

      Die Symptome sind mir aus eigener Erfahrung bekannt und ich konnte es auf eine Kupfer- bzw Schwermetallvergiftung zurückführen. Hat mich fast meinen kompletten blauen neocaridina Stamm gekostet. Ich denke immer noch mit Grausen daran zurück, war echt schlimm.
    • hallo Sebastian :) ,

      es muß ja nicht am Dünger liegen, das Pech mit Deinen Garnelen,
      aber Garnelen mögen halt lieber zu wenig als zu viel Chemie im Wasser.
      Das können außer zu viel Dünger auch am Abend noch die Reste von der Morgenkosmetik an den Händen sein.
      In einem meiner Becken war im Nachbarzimmer der Spülmaschinendeo Schuld am Sterben meiner N.beckfordis (auf sowas muß man erst mal kommen!).
      Haushaltschemikalien und Kosmetikas werden oft schlicht vergessen, weil sie für uns Menschen so selbstverständlich sind.
      Konservierungsstoffe sind oftmals niedere Dosen an Bioziden. Weil sie sollen ja Eigenleben verhindern.

      Futter faß ich nur mit Pinzette und Löffelchen an.

      Das Bedarfs-Dreieck für Pflanzen heißt
      Licht , Temperatur , Nährstoffe (CO2, NPK und Spurenelemente).
      Muß halt passend zur Pflanze im Gleichgewicht stehen, inbegriffen der Reststoffe die das Becken selbst liefert.
      Je nach dem wie die Mindestansprüche bei anspruchsvollen Pflanzen (Ausgangspunkt Herkunftsbedingungen) sind, muß
      man mit allen Faktoren entsprechend auch höher als bei einfachen Pflanzen anfangen/hochfahren.

      Meine Erfahrungen:
      Bei ganz einfachen Pflanzen reicht bei 60er-Becken die T8-Röhre mit ca. bis zur halben Düngerdosierung.
      2 x T5-Röhre hatte ich bei Gesamtbeckenhöhe 50 cm auch noch unterdosiert.
      Am besten das nochmal geteilt durch zwei und dafür zweimal die Woche gegeben.
      Pflanzen nehmen schneller auf als Algen, aber können nicht so gut speichern.

      Wenn Eisen meßbar wurde, sind bei mir die Algen gesprießt. Also davon nochmal etwas weniger.
      N und P kacken die Tiere und die Rotteteile.
      Eisen, N und P sind gerne Förderer für Algen.

      Muß auch jeder sein funktionierendes Mittelding finden. Da hast auch recht.
      Ich hoffe Du findest Dein richtiges Mittelding incl. für Garnelen. Oder die Ursache.

      Dd
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.