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Garnelensterben täglich

    • Garnelensterben täglich

      Hallo zusammen,

      ich bin neu hier im Forum und sage mal Hallo.
      Ich hoffe Ihr könnt mir helfen, denn ich weiß nicht mehr weiter..

      Ich habe 2 Becken Red Rili. Aus 12 Garnelen wurden ganz schnell über 100.
      Angefanen habe ich mit einem 12 Liter Becken, Bodengrund Soil, früher mal CO2, Nadelsimse und Schiefer. Als die Befölkerung sich extrem vergrößert hatte, habe ich ein 54l Becken angeschafft.
      Das kleine Becken läuft super, eigentlich bräuchte es keinen Filter, doch ohne ist mir Unwohl also sitzt hier ein kleiner Fluval Rucksackfilter. Mittlerweile sind hier nur noch 20 Rilis welche sich gut versteckt hatten, doch die Zwergkugelfische lassen sie in Ruhe, selbst nachwuchs gibt es gelegentlich (wobei der beist gefressen wird).
      Im Fischbecken 60l sind auch ein paar welche sich mit moos und Pflanzen eingeschlichen haben. In diesen becken KEINE toten Rilis.

      Nun zum Problembecken...
      54L wurde mit Soil, feinem Kies, Schiefer sowie einer Mangrovenwurzel, CO2 und Osmosewasser (Extremer Kalkgehalt im Leitungswasser) und Aquarel PAT Filter gefahren. Andauernd hatte ich ohne schlechte Wasserwerte Kahmhaut also habe ich beschlossen den Filter zu tauschen. Paralellbetrieb mit angeimpfter Filtermasse. Nun arbeitet ein Fluval U2. Das becken läuft (mehr oder weniger) ca 6 Monate.

      Leider sterben seit 14Tagen nahezu jeden Tag 1-2 Tiere.
      6Tage zuvor habe ich 3 Algengrundeln eingesetzt. Doch auch nach dem "gelegtem Stress" ging der Sterbeturnus weiter.
      Also Grundeln wieder raus und seperiert. Keine besserung.

      Besonders wurde ich aufmerksam dass meine eine Faunus ater Schnecke regungslos im Becken lag, ich dachte sie sei Tot und habe sie seperiert. Auch im eigenen Glas regte Sie sich nicht. Ich wollte sie nun den Kugelfischen zu fressen geben, doch nach 2 Stunden kroch sie munter bei 24Grad warmen Wasser an der Scheibe entlang. nach 2 Tagen habe ich sie wieder an das kühle Wasser gewöhnt und eingesetzt. Schneckt wieder wie eine Irre

      Was ich gemacht habe:

      -Mulmen
      -Seemandelbaum blätter Anzahl erhöht nun 3 Stück
      -Wassertests
      -Futter abwechlungsreicher

      Also habe ich am Wochenende beschlossen das Becken komplett neu aufzusetzen, auch wenn das nochmal Stress für die Tiere wird.

      Bodenaufbau ist nun Grober Kies 3-5mm darauf kleiner 0,3er Kieß (ausgespült) Wirbellos geeignet.

      Doch auch heute wieder 1e alte und eine mittlere Garnele im Becken tot...

      Langsam weiß ich nicht mehr weiter. Ich habe wirklich viel gelesen, Leider streiten sich bei vielen Dingen die MEinungen. Heute hatte ich auch zugriff auf eine gute Kamera, die Bilder habe ich angehängt. Vielleicht ist das die Rotpünktchenkrankheit?

      Aktuelle Wasserwerte sagen denke ich mal nichts aus, normal mache ich nur Streifentests, und wenn da was unklar ist Tropfe ich. Tropfen ausserdem alle 4 Wochen rutine.


      Gerade fällt mir auf, dass ich mit den Grundeln eine Pflanze eingesetzt habe Roter Tigerlotus - Nymphaea lotus rubra

      Futter gibt es bei mir: Dennerle Shrimp King Complete und Mineral, sowie Nature Holic Mainfeed im Wechsel mit einem Tag Futterpause pro Woche.
      Ins Wasser kommt nach dem Wasserwechsel ein paar tropfen Feropol als Dünger und Crustafit Tropfen.

      Ich hoffe auf eure Hilfe.

      Chris
      Bilder
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    • Hei, erstmal herzlich Willkommen :huhu: .
      Du kannst Deine Garnelen an 70%ige Wasserwechsel gewöhnen.
      Ein Becken, das schon länger läuft, sollte eigentlich garkein Nitrit haben.
      Die Seerose würd ich erst nochmal rausnehmen. Wäre möglich das sie ärger macht.
      Garnelen sind jetzt nicht sooo empfindlich auf Nitrit.
      Das mit den Regungslosen Schnecken hab ich aber in Neuen Becken auch schon gehabt.
      Da war irgendwas drin, was sie garnicht vertragen haben.
      Das auswässern hat ewig gedauert...je größer die Wasserwechsel, desto schneller geht das.
      Es können auch Produktionsrückstände sein.
      Zb. Dichtungsgummis von Filtern können Tierchen killen. Mir ist mal einer in ein Box mit winzigen Jungfischen reingefallen...
      Waren zum Glück nicht viele...
      Deswegen bei neuenm Zeug wässern, wässern wässern...
      VG Monika
      Leben ist in der kleinsten Pfütze!
    • lk_911 schrieb:

      6Tage zuvor habe ich 3 Algengrundeln eingesetzt.
      ImHo ist das das Problem. Die neuen Fische bringen neue Bakterienstämme. Die Art der Bakterien ist dieselbe, der Bakterienstamm ist ein anderer und das killt Deine Garnelen. Sie können damit nicht umgehen.
      Ich habe von einer guten Freundin Froschbiss bekommen und damit meinen ganzen Stamm rote Tigergarnelen ausgerottet. Garnelen vertragen einfach keine fremden Bakterienstämme. Es ist scheusslich aber wahr.
      mfg Hans
    • Hallo, danke für die Antworten.

      Ich habe das Aquarium vollständig erneuert.

      Die Grundeln Raus in ein eigenes Becken, Garnelen im EImer mit den abgewaschenen nötigsten Pflanzen.
      Bodenaufbau mit Groben und feinem Kies, für die Bakterien.

      Wurzeln Steine und FIlter geschrubbt.

      Alles wieder zusammen (bis auf die Grundeln) Seit dem sind wieder Garnelen zu sehen, nach und nach sind vereinzelnt noch ca 5 Tiere gestorben. Allerdings schon einige TAge nicht mehr.

      Ich halte das Nitrit mit kleinen häufigen Wasserwechseln in Schach, bis das becken wieder richtig läuft.

      Es scheint Ihnen wieder gut zu gehen. Komischerweise sammeln sich viele am CO2 Ausströmer...

      Auch eine Interessante Beobachtung:
      Eine der Grundeln hat mit einem Sprung die Becken gewechselt. Seit dem sind die 2 Super ruhig und nicht mehr so hecktisch. Sie harmonieren gut zusammen. Auch ein paar einzelne Red Rilis sind im Becken, keine tote und auch kein Stress / Versteck Spiel mehr...

      Besten Dank schonmal
    • hallo IK_911 :) ,

      herzlich willkommen mit Deinen Wirbellosen hier
      bei den vielen Wirbellotsen mit ihren noch viel mehr Wirbellosen.

      Verstehe ich das richtig ? Eine Grundel ist wieder in das Becken zu den Garnelen gesprungen ?
      Wenigstens das Becken getroffen statt dem Tod bringenden Fußboden.
      Mag sein, daß mit dem neu eingerichteten Becken der geringere fremde Bakterienbestand besser vertragen wird.
      Vielleicht auch später noch.
      Aber die Grundel wird, falls Mischernährer kleine Garnelenbabys die mal auf dem Boden rumkrabbeln vernaschen.
      Bei gröberem Bodenbelag könnten auch durch Kiesbewegung Babys zwischen den Steinritzen verschütet werden.
      Kommt darauf an wie bewegungsaktiv die Grundel ist. Wie groß wird diese Grundel wenn sie erwachsen ist ?

      Grundeln (die Neongrundeln zumindest) sehen zu zweit herzig aus. In der Gruppe sind sie etwas kabbelig zu einander.
      Aber das ist glaub ich normal und da brauchst Du Dich nicht erschrecken.

      Am besten Du versuchst Dich über Deine Grundelart soviel wie möglich auch über das Verhalten zu belesen / auszutauschen
      (Suchwort am Besten den wissenschaftlichen Artnamen oder zumindest den Gattungsnamen). Dann werden sie Dir vertrauter.
      Ist bei manchen Tieren nicht einfach, weil es da evtl. nicht viel veröffentlichtes gibt oder
      es ist in russisch oder in einer Fernöstlichen Sprache ?( .
      Viele Grüße
      Barbara
      mit U-wa-Welt

      Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
      solange müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KatzenFische ()

    • Hey, nein die Grundel ist zu den Kugeldischchen und ca 20 Garnelen gesprungen.
      ICh bekomme sie da aber auch nicht mehr raus, Zu viel Moos, Pflanzen und Steine...

      Ich muss Nachts öfter auf der Lauer liegen ;)

      Dass sie Nachwuchs Fressen war mir bewusst und auch so gewollt.

      Im Großen GarnelenBecken sind keien Grundeln mehr, und dem Becken gehts wieder gut.